Beiträge von Niani

    Nun gut: Für mich sind alle Hunde No-Go, denen ich glaube, nicht gerecht werden zu können. Ich habs heute auch schon woanders geschrieben, vielleicht auch, bei denen ich zu faul bin, um zu versuchen, ihnen gerecht werden zu können.

    Bei den drei genannten Rassen sieht es so aus bei mir:
    Dackel: passen vom Charakter her einfach üüüüberhaupt nicht zu mir, vom Äußerlichen her sind sie aber auch nicht mein Typ

    Pudel: finde ich genial, irgendwann wird (hoffentlich) ein kleiner Pudel bei mir einziehen, der würde vom Charakter her zu mir passen und was das Äußerliche angeht, so denke ich, dass da zu viele Vorurteile herrschen, ich habe inzwischen sehr viele äußerst ansprechende Pudel getroffen :)

    Windhunde: ich habe hier einfach nicht die Möglichkeit, einem Windhund, der vielleicht deutlichen Jagdtrieb hätte, das zu bieten, was er bräuchte. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul/unflexibel, um mich mit dem oftmals als 'sehr eigenständig' beschriebenen Wesen auseinanderzusetzen.

    Nach wie vor denke ich, dass es besser ist, dass ich mir einen Hund anschaffe, der zu mir passt. Von den drei Rassen wären das eben nur die Pudel. Hinterher heißt es sonst: "Warum schafft man sich einen Hund an, wenn man nicht bereit ist, sich mit Eigenschaft XYZ auseinanderzusetzen?" Da bin ich dann aber zu sehr Egoistin, dass ich lieber einen Hund suche, der meinen Vorlieben entspricht, als dass ich meine kompletten Prioritäten über den Haufen werfe.

    Henrike

    Ich bin wohl auch ein Hündinnenmensch. Das liegt aber einfach an meiner Einschätzung, was ich mir persönlich zutraue oder auch nicht.

    Man sucht sich seinen Hund doch danach aus, wer zu einem passt, was man glaubt, an Erziehung bei dem Hund hinzukriegen und womit man bereit ist, sich auseinanderzusetzen. Das gilt wohl dann bei mir zumindest fürs Geschlecht, für die Charaktereigenschaften, für die Fellbeschaffenheit usw. Ich traue es mir durchaus zu, mit der Läufigkeit einer Hündin klarzukommen, bin aber eher skeptisch, ob ich es hinbekäme, einen Rüden dahingehend zu erziehen, dass er auch bei läufigen Hündinnen abrufbar bleibt und dass er nciht überall markiert. Man mag mich nun als faul bezeichnen, ich nenne mich realistisch.

    Ich schaffe mir auch aus demselben Grund keinen Border an, ich traue ihn mir nicht zu. Dann ist es doch besser, dass ich sage "Schuster, bleib bei deinen Leisten", statt rumzuexperimentieren, ob man es nicht doch hinbekäme.
    In Bezug auf die hier gestellte Frage: Wäre es wirklich besser, auf Biegen und Brechen einen Rüden in's Haus zu nehmen, obwohl ich von Vornherein voreingenommen bin und auch wenig 'motiviert' bin, mich mit diversen 'Rüdenprobleme' auseinanderzusetzen?

    Vielleicht bleibe ich lieber bei der Damenwelt, weil ich da 'in etwa' weiß, was auf mich zukommt? Vielleicht stelle ich mir das auch nur einfacher vor? Ich denke zumindest, dass eine Hündin besser zu mir, meinem Lebensstil und meinen 'Erziehungserfahrungen' passt und darum bin ich wohl der typische Hündinnenmensch.

    LG, Henrike

    Die Antworten, die hier gegeben wurden, können vielleicht schon helfen. Einfach mal auf ein hochwertiges Futter umstellen und auch mal getreidefrei füttern KANN des Rätsels Lösung sein. Muss aber nciht, wäre ja auch zu schön. Euer Hund kann auch eine Futtermittelallergie gegen einen bestimmten Bestandteil des Futters haben, der vielleicht auch in einem hochwertigen Futter drin ist wie eine bestimmte Fleischsorte oder so.

    Rausfinden kann man das über 2 Möglichkeiten: 1. Ausschlussdiät 2. Blutallergietest

    1. die Ausschlussdiät
    Sie ist aufwändig und kostet viel Zeit und Nerven. Ihr bekocht euren Hund eine Zeitlang mit exakt EINER Fleischquelle und EINER Kohlenhydratquelle. Es darf in der Zeit auch nichts anderes geben, auch bei den Leckerchen nur diese beiden Dinge. Bewährt haben sich da exotische Fleischvarianten wie Pferd oder Hirsch, bei den Kohlenhydraten nimmt man meist Kartoffeln, da die in den wenigsten Fertigfuttern enthalten sind und daher die Chance, dass der Hund allergisch darauf reagiert, relativ gering ist. Wenn der Hund diese beiden Sachen verträgt, nimmt man eine weitere Sache dazu (also eine weitere Fleischsorte beispielsweise), wird auch die vertragen, kann man das nächste Lebensmittel 'testen'. Reagiert der Hund auf einen Stoff, lässt man diesen sofort weg, macht sich irgendwo eine Notiz, dass der Hund darauf reagiert und wartet, bis der Hund beschwerdefrei ist und testet dann wieder die nächsten Lebensmittel.
    Irgendwann wisst ihr dann, was Hundi verträgt und was nciht.

    2. der Blutallergietest
    Er ist deutlich weniger aufwändig, allerdings auch etwas umstritten, was die Zuverlässigkeit angeht, einige Hundebesitzer berichten, dass der Hund auch Futter mit Inhaltsstoffen verträgt, die laut Allergietest nicht vertragen werden 'dürften'.
    Dafür wird dem Hund beim TA Blut abgenommen (der Hund muss dafür aber 7-8 Wochen keine Medikamente bekommen haben, die die Allergie eindämmen sollen, dazu zählt auch Cortison) und das Ganze geht ins Labor. Außerdem ist dieser Test auch recht kostenintensiv.

    Was man unbedingt beachten muss:
    Allergien kann der Körper auch noch 8-10 Wochen anzeigen, nachdem man aufgehört hat, das Allergen 'zuzuführen'. Selbst wenn man also nichts mehr füttert, worauf der Hund reagiert, kann der Hund sich weiterhin kratzen, einfach weil die Allergene so lange im Körper bleiben. Darum nicht nach einer Woche aufgeben, wenn der Hund sich weiterhin kratzt, das können noch die Nachwirkungen vom Futter vorher sein

    Bei einer Ausschlussdiät muss man, wenn der Hund auf ein Futter reagiert hat, erst wieder solange mit den bisher vertragenen Lebensmitteln weitermachen, bis der Hund beschwerdefrei ist. Erst dann kann man das nächste Lebensmittel antesten. Kratzt der Hund sich noch und man testet das nächste Produkt, so ist unklar, ob der Hund nun darauf reagiert oder ob er noch die Allergene vom vorher nicht vertragenen Produkt im Körper hat.

    LG, Henrike

    Zitat

    Es könnte der Auslöser gewesen sein aber was ist wenn nicht ?

    Dann hat man einen Grund mehr, herauszufinden, woran es lag und weiterhin mit dem Hund zu arbeiten.

    Der Umkehrschluss hieße nämlich: Was, wenn es an gesundheitlichen Problemen lag und man schiebt den Hund ab? Dann würde dem Hund nicht geholfen in medizinischer Hinsicht (weil sich keiner die Mühe gemacht hätte, das mal zu erforschen) und man hätte ihm obendrein noch ein großes Unrecht getan, eben weil er nichts für sein Verhalten konnte.

    Hallo do-san!

    Wie du bestimmt inzwischen gelesen hast, wäre es durchaus möglich, dass der Hund nicht aus purer Boshaftigkeit und Charakterschwäche das Verhalten an den Tag gelegt hat, sondern es könnte an einem Schilddrüsenproblem gelegen haben, das nun durch die richtige medizinische Behandlung hoffentlich in den Griff bekommen wird, so dass der Hund auch seine Verhaltensauffälligkeiten ablegen wird. Wie die Threadstarterin bereits schrieb, sind scheinbar schon erste Erfolge zu verzeichnen.

    Wenn die Probleme mit der Schilddrüse Auslöser gewesen sind und der Hund nun mithilfe von medizinischer Behandlung und der entsprechenden Arbeit mit dem Hund wieder 'normal' wird, hoffe ich, dass du deine Ansichten etwas veränderst.

    Ich persönlich habe dazu einfach die Meinung, dass der Hund nichts für seine Gesundheit kann und man ihn deswegen auch nicht mit einer Abgabe für sein Verhalten, das daraus resultierte, besstrafen kann.

    LG, Henrike

    Zitat

    Kann man sich Deinen Mann mal ausleihen ??
    Nur zum kochen, ich verspreche es Dir :D

    Mal ne Frage, ich suche Gerichte die ich einfrieren kann, denn ich habe beschlossen, dass ich keine Lust mehr habe täglich "richtig" zu kochen!!

    Also her damit :gott:

    Bolognesesauce, Tomatensuppe, Gulasch (schmeckt eingefroren sogar immer besser :)), Curry-Rahm-Hähnchen-Geschnetzeltes, das sind so Sachen, die wir einfrieren, wenn was übrig bleibt...

    Ich schließe mich Champ an, dringend mal zum TA. Vielleicht hat er Schmerzen oder diese Müdigkeit kann auch von irgendeinem 'inneren' Problem herrühren, bitte lass da mal einen 'Fachmann' draufsehen, bevor du auf Ferndiagnose einer Trainerin selbst an deinem Hund rumdokterst. Ich drücke die Daumen, dass ihr bald die Ursache findet und ihm helfen könnt.

    LG, Henrike

    Zitat

    Hallo Fories,

    war im Gelsenkirchener Zoo. Sehr schön. Für Hunde stehen überall Schüsseln
    mit Wasser, du bekommst am Eingang einen Kotbeutel. Man darf zwar nicht
    in die Häuser, aber man kann schön außen rum gehen.
    Eintritt pro Hund sind 3.50 €

    Lg Nessi

    Kann mich nur anschließen, waren mit Maja auch dort und es war für sie ein supertoller Tag. Nennt sich im übrigen "Zoom Erlebniswelt" :)

    Habe mir die Zusammensetzung eben mal angesehen:

    an erster Stelle Weizenmehl, dann ist da noch Maismehl, Mais, Hafermehl und Reismehl drin, wie viel Getreide denn noch? Mich würd ja doch mal interessieren, wie hoch da der Fleischgehalt letzlich noch sein will.

    Grieben gehören nicht ins Hundefutter.
    Rübenmelasseschnitzel (quasi purer Zucker) ebenso wenig, macht nur die Zähne kaputt.

    Schlicht und ergreifend: Ein Futter, das ich meinem Hund unter keinsten Umständen füttern würde.

    LG, Henrike

    Hallo Conny!

    Doch, ich kann mir gut vorstellen, wie du dich gefreut hast! Herzlichen Glückwunsch zu deiner Leistung und der deiner Hunde :)

    Es sit immer wieder toll, wenn die Leute hier auch von ihren Erfolgen berichten und wenn man sieht, dass die harte Arbeit, die man als Halter in seinen Hund steckt, Früchte trägt. Und du durftest diese Früchte heute gleich doppelt ernten!

    Ganz liebe Grüße, Henrike