Die Antworten, die hier gegeben wurden, können vielleicht schon helfen. Einfach mal auf ein hochwertiges Futter umstellen und auch mal getreidefrei füttern KANN des Rätsels Lösung sein. Muss aber nciht, wäre ja auch zu schön. Euer Hund kann auch eine Futtermittelallergie gegen einen bestimmten Bestandteil des Futters haben, der vielleicht auch in einem hochwertigen Futter drin ist wie eine bestimmte Fleischsorte oder so.
Rausfinden kann man das über 2 Möglichkeiten: 1. Ausschlussdiät 2. Blutallergietest
1. die Ausschlussdiät
Sie ist aufwändig und kostet viel Zeit und Nerven. Ihr bekocht euren Hund eine Zeitlang mit exakt EINER Fleischquelle und EINER Kohlenhydratquelle. Es darf in der Zeit auch nichts anderes geben, auch bei den Leckerchen nur diese beiden Dinge. Bewährt haben sich da exotische Fleischvarianten wie Pferd oder Hirsch, bei den Kohlenhydraten nimmt man meist Kartoffeln, da die in den wenigsten Fertigfuttern enthalten sind und daher die Chance, dass der Hund allergisch darauf reagiert, relativ gering ist. Wenn der Hund diese beiden Sachen verträgt, nimmt man eine weitere Sache dazu (also eine weitere Fleischsorte beispielsweise), wird auch die vertragen, kann man das nächste Lebensmittel 'testen'. Reagiert der Hund auf einen Stoff, lässt man diesen sofort weg, macht sich irgendwo eine Notiz, dass der Hund darauf reagiert und wartet, bis der Hund beschwerdefrei ist und testet dann wieder die nächsten Lebensmittel.
Irgendwann wisst ihr dann, was Hundi verträgt und was nciht.
2. der Blutallergietest
Er ist deutlich weniger aufwändig, allerdings auch etwas umstritten, was die Zuverlässigkeit angeht, einige Hundebesitzer berichten, dass der Hund auch Futter mit Inhaltsstoffen verträgt, die laut Allergietest nicht vertragen werden 'dürften'.
Dafür wird dem Hund beim TA Blut abgenommen (der Hund muss dafür aber 7-8 Wochen keine Medikamente bekommen haben, die die Allergie eindämmen sollen, dazu zählt auch Cortison) und das Ganze geht ins Labor. Außerdem ist dieser Test auch recht kostenintensiv.
Was man unbedingt beachten muss:
Allergien kann der Körper auch noch 8-10 Wochen anzeigen, nachdem man aufgehört hat, das Allergen 'zuzuführen'. Selbst wenn man also nichts mehr füttert, worauf der Hund reagiert, kann der Hund sich weiterhin kratzen, einfach weil die Allergene so lange im Körper bleiben. Darum nicht nach einer Woche aufgeben, wenn der Hund sich weiterhin kratzt, das können noch die Nachwirkungen vom Futter vorher sein
Bei einer Ausschlussdiät muss man, wenn der Hund auf ein Futter reagiert hat, erst wieder solange mit den bisher vertragenen Lebensmitteln weitermachen, bis der Hund beschwerdefrei ist. Erst dann kann man das nächste Lebensmittel antesten. Kratzt der Hund sich noch und man testet das nächste Produkt, so ist unklar, ob der Hund nun darauf reagiert oder ob er noch die Allergene vom vorher nicht vertragenen Produkt im Körper hat.
LG, Henrike