Beiträge von Niani

    Huch, also hast du mir mein Posting doch übel genommen.
    Ich meinte auch weniger, nach den 45 Minuten dich beurteilen zu können... Ich habe bloß Johnny gesehen, der in meinen Augen ein sehr selbstbewusster, fordernder Junghund ist. Vielleicht ist er inzwischen ein anderer Hund. Meine Unterstellung, du seist "inkonsequent" kommt lediglich daher, dass du zum einen schriebst, dass Johnny immer mal wieder stiften gehen kann und es hier inzwischen auch nicht nur einen Thread zu den Problemem mit Johnny gibt. Zwischendurch kam die Planung eines Zweithundes, dann zerschlug sich das, dann kam hier der Thread, wo es darum ging, dass ihr gerne einem SoKa ein Zuhause geben würdet und da hieß es, dass Johnny auf einem guten Weg wäre. Jetzt ist auf einmal alles wieder total doof. Entschuldige bitte, du bist hier in einem Forum, ich werde dir nciht den Gefallen tun, dir nur Honig um den Bart zu schmieren. Da du mit meiner Meinung wohl nicht umgehen kannst oder willst, werde ich mich in Zukunft aus all deinen Threads raushalten, weil ich es sowieso nciht sein lassen könnte, dir meine 'ehrliche' Meinung zu sagen.

    Henrike

    Hallo Trixmix!

    Dann habe ich das falsch verstanden, ich dachte, die Anregungen, was alles falsch läuft kämen auch von Martin Rütter.
    Wenn das nun so die Dinge sind, die dich stören, dann ist das doch ein Ansatz. Vielleicht braucht ma ja manchmal noch so einen Motivator und bei dir vielleicht in Form einer Liste.

    Ich hoffe, du nimmst mir mein obenstehendes Posting nicht übel, du hattest nach Lösungsansätzen gefragt und das waren halt meine Lösungsansätze :)

    Was meine persönliche "daran müssen wir noch arbeiten"-Liste bei Maja angeht, dann schaut die so aus:
    - das unterwegs Fressen bzw. nichts fressen klappt noch nicht hundertprozentig, auch wenn ich da noch nicht sicher bin, wir haben nun einen Super-Schlachtruf mit Butterkeks-Belohnung eingeführt, der klappt recht gut, ich warte noch auf die eine Situation, in der Maja sich zwischen was fressbarem und dem Schlachtruf entscheiden muss
    - das Anspringen Fremder könnte weniger sein, auch wenn ich mir immer wieder einbilde, dass es sich mehr und mehr im Rahmen hält, wir haben eine neue Herangehensweise getestet, die vielleicht so langsam Früchte trägt - ich schimpfe nicht mehr fürs Anspringen, sondern ich belohne, wenn sie es nicht tut
    - fremde Bälle sind spannender als Frauchens Ruf - wir arbeiten gezielt mit verabredeten Personen und der Schleppleine
    - hin und wieder vergisst Maja ihre Leinenführigkeit, wenn bestimmte Hunde so an uns vorbeilaufen, dass sie weiß, dass sie denen nicht begegnen wird (weil sie den Weg nur kreuzen oder weil sie 100m vor uns laufen), dann zieht sie - momentan wieder konsequentes Stehenbleiben und durchsetzen, wer wohl den längeren Atem hat.

    finnrotti:
    Du siehst, mein Hund ist beim besten Willen nicht heilig. Es ist mir gerade auch in keinster Weise schwer gefallen, diese Liste runterzuschreiben, einfach weil ich auch so auffm Schirm habe, was bei uns alles noch nicht so läuft. Außerdem schrieb ich oben schon "wer will schon perfekte Hunde?" - es gibt Punkte, in denen Maja nicht so ist, wie manch anderer das hier unbedingt erwarten würde, aber ich habe es nicht auf der Liste stehen, weil es mich nicht stört und ich da einfach keinen Handlungsbedarf sehe. Und die Punkte, wo ich Handlungsbedarf sehe, die habe ich aufgeführt und direkt drangeschrieben, was wir machen, es ist also in Arbeit, mal sehen, wie weit wir kommen :roll:

    Ich persönlich finde es nämlich immer auch wichtig, nicht nur zu wissen, was falsch läuft, sondern auch was dran zu machen. Ich hatte es so aufgefasst, als wollte Trixmix diese Liste posten, weil sie auch nach Lösungsvorschlägen suchte, nicht, weil sie einfach nur mal aufzählen wollte, was schief läuft. - Daher mein Posting weiter oben...

    Henrike

    Huhu Trixmix!

    Egal ob Martin Rütter oder nciht, ob Liste oder nciht, das sind doch alles Dinge, die du nicht erst seit dem Themenabend weißt, oder? Mag ja sein, dass der Herr Rütter euch ein tolles Bild gezeichnet hat, wie es sein sollte, aber perfekte Hunde, wer hat die schon und wer will die schon?

    Die Probleme, die ihr mit Johnny habt, die wird er schon länger haben und entweder werden sie dich so sehr stören, dass du dran arbeitest oder sie sind so irrelevant, dass ihr es halt lasst und dann ist es ja auch egal, ob ein Martin Rütter der Meinung ist, dass der Hund das können muss oder nicht.
    Wenn ihm gewisse Punkte wichtig sind, muss das ja nicht für euch gelten. Und wenn euch dieselben Punkte wichtig sind, dann sehe ich das Problem immernoch nicht, dann macht halt was, dass sie sich ändern.

    Sei nicht böse, aber meine Problemlösung bei euch bestünde lediglich im Thema Konsequenz. Ich bin, seit ich Johnny getroffen habe, der Überzeugung, dass er halt weiß, was er will und sich das auch holt. Dann weiß ich nicht, wo das Problem ist, ihm genau das nicht zu gönnen, sondern ihm stattdessen eine Alternative anzubieten, die sich für ihn lohnt.

    Allein dieses "stiften gehen", ich meine, warum bekommt er dazu die Chance von euch? Das würde er bei mir exakt einmal machen und dann bekäme er dazu erstmal nichtmehr die Gelegenheit. Leine dran und gut ist, zur Not ne Schleppe.
    Selbiges gilt bei den Themen Leinenführigkeit und Abrufen und der zögernden Ausführung von Kommandos (die ich besispielsweise für mich und meinen Hund nciht schlimm finde, weil sie mich in meinem Alltagsleben nicht unbedingt beeinträchtigt ;)).

    Was das Desinteresse an euch angeht und die Nervosität, so würde ich glaube ich einfach 'gezielt' mit ihm Arbeiten. Die Lebensumstände evtl. verändern, erstmal viele Reizpunkte versuchen wegzulassen, die ihn nur hochpushen könnten und dann ganz 'gezielt' mit ihm einen Sport oder so machen. Wie schauts bei Johnny mit Dummytraining aus, wäre das was für ihn?

    So, harte Worte von meiner Seite, aber nunja, du bist ja bestimmt nciht hier, damit ich dir Honig um den Bart schmiere, gell?

    LG, Henrike

    Ich bin da kritisch, wo ich persönlich das Gefühl habe, dass der Halter seinen Hund 'loswerden' will. Denn auch ich bin eine von diesen Vertreterinnen, die sagt: "Man übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen, die man nciht einfach von sich weisen kann." Ja, ich übertrage da auch meine ganz eigene und persönliche Sichtweise, dass mein Hund ein Familienmitglied ist und dementsprechend auch behandelt wird. Ist es bei Kindern nicht auch 'üblich', sich erstmal Hilfe zu suchen und die 'Weggabe' des Kindes nur als allerallerletzte Option zu sehen, wenn wirklich gar nichts mehr geht?

    Ja, wenn ich mir einen Hund anschaffe, muss ich mir vorher über alle möglichen Konsequenzen im Klaren sein oder ich werde überrascht und trage sie trotzdem. Aber einfach zu sagen "Der Hund ist nicht exakt so, wie ich ihn gerne hätte", das ist für mich einfach kein Abgabegrund. Das Leben war noch nie so einfach, dass man immer das bekommen hat, was man wollte. Da tauchen Probleme auf und es gilt sie zu meistern, egal in welchem Lebensbereich und auch oder gerade dann, wenn es um ein Lebewesen geht.

    In diversen Fällen, wo man wirklich guten Gewissens zu sich selbst sagen kann "Ich habe alles versucht", da kann ich es nachvollziehen, wenn man dann zum Wohle des Hundes entscheidet und eine Abgabe in Betracht zieht. Das ist dann für mich aber auch kein 'Loswerden wollen'. Wer wirklich alles versucht hat, der sorgt sich auch weiterhin so sehr um das Wohl des Tieres, dass er ihm einen guten Platz sucht und ihn nicht einfach an der nächsten Raststätte aussetzt, weil sonst der Malle-Urlaub nicht hinhauen würde...

    Ich differenziere da einfach zwischen Menschen, die den Hund zu seinem eigenen Wohl abgeben, weil er es anderswo besser hätte und Menschen, die den Hund abgeben/aussetzen/ins TH bringen, weil es ihnen um ihre eigene Bequemlichkeit geht.

    Wie gesagt, mein Hund hat den Status eines Familienmitglieds. Und genausowenig, wie Eltern auf die Idee kämen, ihr Kind abzugeben, weil sie dann nicht mehr entspannten Wellness-Urlaub machen können, oder weil das Kind sich in eine Lebensrichtung entwickelt, die zu ihrem Lebensstil nicht passt, käme ich nicht auf die Idee, einen Hund abzugeben, weil er die Dreistigkeit besitzt, nicht meinen Anforderungen zu entsprechen und tatsächlich ein Individuum zu sein, das auch mal aus der Reihe tanzt.

    Grüße, Henrike

    Vor absolut uneinsichtigen Weggabelungen und Kreuzungen wird Maja rechtzeitig rangerufen und ins Fuß genommen. Ansonsten lässt sie sich auch auf sehr kleine Distanzen (zu dem Reiz) noch abrufen und wenn ein einfaches Komm nicht ausreichend ist, dann reicht zumindest mein Butterkeks-Superschlachtruf, dass sie auf jeden Fall kommt.

    LG, Henrike

    Die Verwendung eines Teletakts bei so harmlosen Dingen wie Kommen aus dem Freilauf, Jagdtraining usw. zeugen für mich von solch einer 'Ideenlosigkeit', dass ich mich frage, was diese Leute machen würden, wenn der Hund mal ein 'echtes' Problem hat und knurrend und zähnefletschend vor ihnen steht. Will man dann auch auf den Auslöser vom Stromhalsband drücken? :???:

    Absolut verständnislose Grüße, Henrike

    Hallo!

    Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder lässt du sie damit duchkommen und steigst auf 2x täglich Nassfutter um oder du setzt dich durch. Das hieße, dass sie kein Nassfutter bekommt, bevor das TroFu nicht gegessen wurde. So groß kann der Hunger nicht sein, wenn sie das Platinum nicht anrührt. Sie wird schon lernen, dass es erst was Neues gibt, wenn der Napf irgendwann mal leer war. So lange würde ich ihr die Möglichkeit geben, das Platinum zu fressen und wenn sie nicht will, gibts das Abends in unveränderter Form wieder.

    Was anderes fiele mir nicht ein, es muss sich jetzt halt zeigen, wer von euch beiden den größeren Dickkopf hat ;)

    LG, Henrike

    Können tut man schon. Allerdings vertragen manche Hunde das nicht so wirklich, einfach weil durch das Kochen ja auch eine Art 'Vorverdauung' stattgefunden hat. Bei empfindlichen Hunden ist es problematisch, Lebensmittel mit unterschiedlichen Verdauungszeiten zu füttern.

    Gerade bei einem Hund mit Magen-Darm-Problem wäre ich da vorsichtig.

    LG, Henrike

    Zitat

    Zum Thema auffuttern :D

    Als mein Zwerg 10 Woche alt war, gabs den ersten Lachskopf. Im Stück wog der über 600g.

    Da ich den nicht teilen konnte, hab ich ihn den zum Nagen gegeben. Bin dann rein und hab unser Essen gekocht.

    Irgentwann kam der Verbrecher dann rein(Ich hatte ihn natürlich vergessen :kopfwand: ) und der Lachskopf war weg! :schockiert:

    Und du hast auch schön hinterm Sofa und unterm Schrank geschaut, dass er nicht da liegt? Ist Bekannten mal passiert :) Mit Pansen allerdings, da hat der Hund ihn unters Sofa befördert und kam nimmer ran. Und die Besitzer hatten ihn vergessen - bis es dann irgendwann bestialisch müffelte...