Beiträge von Niani

    Ich kann hier natürlich nur von mir sprechen. Angenommen, ich wollte züchten, im Verband, mit Zuchtziel und allem Drum und Dran und alles ist super. Plötzlich stellt sich heraus, dass die Hündin, die ich mir eigentlich als meine erste Zuchthündin 'auserkoren' habe, doch nciht in das Konzept passt (aus welchem Grunde auch immer), ich könnte sie nciht abgeben. Vielleicht hab ich einfach nicht die Gabe zum Züchter, um meine eigenen Zuchtziele über das Wohl meiner Hunde zu stellen, wer weiß das schon? Trotzdem, ich verstehe nicht, wie man so ehrgeizig sein kann zu sagen, dass man auf Biegen und Brechen züchten will und wenn man nicht den dazu passenden Hund hat, dann muss halt ein anderer her.

    Ich weiß, man wird mir gleich vorwerfen, dass man das nciht vergleichen kann und cih tue es trotzdem: Wenn hier jemand schriebe "Ich gebe meinen Hund ab, weil er nicht mit mir Agility machen kann, dabei will ich unbedingt erfolgreich in diesem Sport sein" ich will nciht wissen, was das für Wellen schlüge... Alle wären völlig entsetzt und man wird antworten, dass man seinen Hund doch nciht als Sportgerät, sondern als Lebewesen hat und dass man die Art der Beschäftigung, die man dem Hund anbietet sich nicht danach richten sollte, was man selbst gern macht, sondern danach, was zum Hund passt und was ihm Spaß macht.

    Warum ist das beim Züchter anders? Warum ist es da scheinbar völlig gerechtfertigt, dass der den Hund einfach wieder abgibt, weil er 'unbrauchbar' ist? Warum hat die Zucht Vorrang vor dem Lebewesen Hund? Warum ist der Hund da nciht Familienmitglied, das fehlen würde, wenn es weg ist (und wie vereinbart man es sonst mit seinem Gewissen, dass man dem Hund das antut, wenn man ihn selbst vielleicht auch vermissen würde, bloß weil ma selbst ehrgeizige Pläne mit dem Hund hat?)

    Nein, tut mir leid, ich kann und will das nicht verstehen. Aber wie gesagt, vielleicht fehlt mir einfach das 'Zeug' zum Vollblut-Züchter.

    Henrike

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    @ Bengdi...

    Sie ist nicht alleine ,... die Alice ist ja auch noch da ! und sie macht kein Terror !

    Alice ist euer anderer Hund? Das ist leider manchmal nicht ausreichend. Ich kann verstehen, dass der 12 Wochen alte Welpe erstmal genau bei denen sein will, die er als neue 'Bezugspersonen' anerkennt, einen kleinen Säugling ließe man auch nicht einfach ein Stockwerk tiefer schlafen. Der Hund möchte bei seinem Rudel sein und nicht jedem Hund reicht dafür der Zweithund. Ich würde den Welpen da nicht einfach ins kalte Wasser werfen und ihn mit tausend Hilfsmitteln daran hindern, nach oben zu kommen, sondern ihn langsam daran gewöhnen. Mit anderen Worten: Einer von euch schläft unten und ihr gewöhnt den Welpen daran, dass dort sein Schlafplatz ist (bis er sich dort richtig wohl fühlt) und zieht euch dann langsam wieder schrittweise aus dem Raum zurück in Richtung Treppenhaus.

    Selbst wenn der Hund keinen 'Terror' macht, er zeigt euch doch sehr deutlich, dass er nicht alleine unten bleiben kann, indem er sich immer neue Ideen einfallen lässt um das zu umgehen. Da würde ich ihn nicht nur mit Biegen und Brechen versuchen unten zu behalten, sondern an der Wurzel arbeiten, dass der Hund das unten Alleinebleiben über einen so langen Zeitraum einfach ncoht nciht kann.

    LG, Henrike

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    so, wir sind auch wieder zurück...
    Freitag hat Bonito das BOB gemacht und heute wieder ein V1 :D

    Hmm, ich bin heute an einer großen Meute Weißer Schweizer Schäferhunde vorbeigelatscht, mit anderen Worten an deren Ring. Da bin ich bestimmt auch an euch vorbeigekommen :ops:

    Für Maja gabs kein Leuchtie mehr, alle in ihrer Größe waren weg :( Dafür hab ich unseren Dummie-Bestand etwas vergrößert aber ihr wisst ja wie Dummies aussehen, die muss ich ja nicht fotografieren :)

    Ich fand am entsetzlichsten, was da mit einigen Rassen gemacht wird bzw. was da AUS einigen Rassen gemacht wird.

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    Naja, zumindest MUSS es nicht ein reinrassiger sein. Oft finde ich die Mischlinge viel schöner. Aber Aussehen ist ja nicht alles, und mich hätte einfach intressiert ob die Erfahrungen mit Mischlingen so schlecht sind.
    Zu Tierheimhunden hab ich schon was geschrieben ;)
    Achso, und ja der Rassehund ist wieder bei der Züchterin. Es geht ihm besser, aber er ist noch nicht fit. In den nächsten Monaten wird er sicher nicht verkauft.

    Es gibt auch im Tierschutz Welpen, oftmals in einer guten Pflegestelle untergebracht, so dass man auch mit der Sozialisierung bessere Chancen hat und man hat keinem Vermehrer Geld in den Rachen geschoben.

    Beim VDH gibt es Richtlinien, wie oft die Hündin werfen darf und in welchen Abständen... Abgesehen davon bin ich persönlich einfach der Meinung, dass es nicht ausreicht, nur die Eltern zu sehen und zu wissen, dass diese gesund sind (sagen die Besitzer das nur oder hat man dazu Unterlagen gesehen? Ist damit ein Allgemein-Check beim TA gemeint oder auch Röntgenaufnahmen, Augenuntersuchungen usw. je nach Rasse), es gibt ja auch Erbkrankheiten, die sich nicht direkt in der nächsten sondern erst in der übernächsten Generation vererben oder so. Da wäre es schon spannend, wenn auch die Ahnen in den vorherigen Generationen gesund sind. Das ist der Vorteil, den man beim VDH ausspielt. Wer sagt, dass er glaubt, dass auch Züchterhunde krank werden können (was ich auch nciht abstreiten möchte), der mag sich dann vielleicht wirklich im TS nach einem Welpen umschauen :)

    LG, Henrike

    Ich verwahre mich davor, Klonen gutzuheißen. Trotzdem, wenn ich mir hier einge Beiträge so durchlese, dann frage ich mich, wo das mit dem "Eingriff in die Natur" anfängt und aufhört. Und wo ihr der Meinung seid, dass man dem Einhalt gebieten müsse und wo nicht... Wo fangen die Grenzen an?

    Dass man die Natur nciht mehr Natur sein lässt fängt doch schon da an, wo man die Tiere mit der modernsten Technik und den neuesten Methoden und Erkenntnissen medizinisch versorgen lässt. Da sagt von euch keiner was gegen (Und das sage ich, obwohl ich meinen Hund ebenfalls operieren lassen würde usw.) Mir geht es nun auch nciht darum, dass ich Klonen rechtfertigen oder schönreden will. Ich möchte wirklich bloß wissen, WO ihr die Grenze zieht oder wo ihr meint, dass sie gezogen werden sollte. Wo muss man anfangen zu verbieten und wo sind die 'Eingriffe in die Natur' noch gerechtfertigt und okay in euren Augen und warum?

    LG, Henrike

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    ich werd den teufel tun und diese gewissenlosen vermehrer, die einzig und alleine an ihren geldbeutel denken, zu unterstützen! ich hab leider schon diese ausgemergelten hündinen gesehen, die als gebährmaschinen irgendwo im stall oder in der garage gehalten wurden und 2x im jahr junge produzieren mussten.

    :2thumbs: mehr muss man dazu nicht sagen Stella!

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    Wenn es die Analdrüse wäre, würdest du es riechen, riecht wie alter Hecht :ops:

    Nicht zwangsläufig...
    Würde zur Vorsicht den TA draufschauen lassen, hatte das mal bei meiner Pflegehündin, die hatte exakt dieselben Symptome und es war die Analdrüse...

    LG, Henrike

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    mhm, hab mir die Seiten mal angesehen.
    Aber irgendwie bin ich bei den ganzen Geschirren eher misstrauisch.

    Wie sind eure Erfahrungen denn damit?

    Von einem Norweger würde ich dir bei einem Ausbrecher abraten. Die Camiro-Geschirre könnten, müssen aber nciht, das Richtige für euch sein. Das ist davon abhängig, wie weit der Bauchgurt hinter den Vorderbeinen sitzt. Bei Camiro kann man aber auch Spezialanfertigungen in Auftrag geben, die haben noch einen weiteren Bauchgurt weiter hinten, müsste man auf der HP aber auch ein Bild finden.
    Von der Verarbeitung her kann ich vom Camiro nämlich nur schwärmen, das ist super genäht und kässt sich einfach und schnell in der Maschine waschen. Kann aber keine Ausbruchserfahrungen mit dir teilen, ich hab keinen Hund, der aus dem Geschirr rausschlüpfen will.

    Hast du dich schonmal bei den Windhundgeschirren umgeschaut?

    LG, Henrike