Beiträge von Niani

    Dann kommt hier das Rezept für die Hähnchenbrust:

    Du nimmst die Hähnchenbrustfilets, schneidest sie so seitlich keilförmig an, dass eine Tasche entsteht und steichst diese Tasche dann mit Butter ein. Außerdem etwas Salz und Pfeffer und dann die Salbeiblätter hineinlegen. Tasche zuklappen und mit Rouladanenadeln zustecken.
    In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Filets von beiden Seiten goldbraun anbraten und danach mit einem schönen Weißwein ablöschen (Menge hängt von der Filetmenge ab, ich nehme bei 500g Hähnchenbrustfilets meist 200ml). Kurz ziehen lassen, dann Deckel auf die Pfanne drauf und nur noch auf der untersten Stufe auf dem Herd stehen lassen. Wie lange hängt immer von der Dicke der Filets ab, grober Richtwert ist aber, bis der Wein zu mehr als der Hälfte einreduziert ist.

    Das Fleisch ist hinterher superzart, weil es nicht 'durchgebraten' wurde, sondern nur angebraten und dann gedünstet wurde und der Salbei gibt eine tolle Geschmacksnote.
    Ich hoffe, ich hab nun alles verständlich geschrieben, wenn noch Fragen sind, her damit! :)

    Guten Appetit.


    LG, Henrike

    War sie vor kurzem krank und hatte irgendeine Behandlung, die ihr Immunsystem angegriffen haben könnte?

    Meine Hündin hatte das mit der Analdrüse zwei Mal nach einer Antibiotika-Behandlung, beim ersten Mal habe ich es mit Hilfe einer Homöopathin in den Griff bekommen, beim zweiten Mal steht da noch eine 'Behandlung' aus, ich werde es aber wieder homöopathisch versuchen. Wir waren wöchentlich zum Leeren der Drüsen beim TA und die Homöopathin hat mir damals empfohlen, Sulfur C30 zu geben, weil sie die negativen Einflüsse (die ganze Chemie) aus dem Körper weghaben wollte 'laienhaft von mir so formuliert, bei ihr klang das sinniger'. Danach war Ruhe. Hab aber auch erst im Nachhinein geschnallt, dass es da einen Zusammenhang gab.

    Hast du mal eine Kotprobe genommen und ins Labor gebracht und untersuchen lassen? Meine Erfahrung mit meiner Hündin sagt mir, dass ich von Anfang an hätte Parasiten, Bakterien und Hefen hätte testen lassen müssen, dann hätte ich ihr wohl vieles erspart. Das würde ich an deiner Stelle wohl noch machen, Ayus Symptome erinnern mich sehr an Maja und die hatte erst fiese E. coli im Darm und jetzt feiern diverse Pilze eine große Party in meinem Hund...

    Gute Besserung.

    LG, Henrike

    Das mit dem falsch verstehen war ja kein Drama, konnte ja schnell geklärt werden ;)

    Ich finde den Vergleich mit dem Kind gar nicht so schlecht, ich habe die ganze Zeit schon überlegt, ob ich ihn anbringen soll. Fakt ist aber doch, dass man auch sein Kind nicht einfach 'abgibt', nur weil es nicht Anwalt oder Arzt werden will (ja, es wird auch solche Menschen vermutlich geben und ich würde sie ebenfalls verurteilen). Genauso schlimm finde ich Eltern mit falschem Ehrgeiz für das Kind, wo die Tochter unbedingt ins Ballett muss, obwohl sie lieber Fußball spielen möchte. Oder die Tochter darf Fußball spielen und die Mutter lässt sie dennoch spüren, dass sie lieber eine kleine Prinzessin gehabt hätte und enttäuscht von ihr ist. Findet sowas irgendwer gut? Wäre es deswegen gerechtfertigt, die Tochter wegzugeben? Nö, da erwartet man (ich zumindest), dass man die Tochter so annimmt, wie sie ist, dass man sich damit arrangiert, dass sie nunmal lieber durch den Matsch tobt als Ballett zu machen.

    Was mir dann auch wieder dazu auffällt: Einerseits wird der Hund als das feinfühlige Wesen dargestellt, das sofort spürt, dass es nicht das geworden ist, was man gern gehabt hätte, auf der anderen Seite soll er aber super damit klarkommen 'abgeschoben' zu werden (für den Hund ists ja kein Abschieben, der Hund ist ja darauf ausgerichtet, sich auch in ein neues Rudel sofort perfekt einzufügen...). Ist das nicht zweierlei Maß? Entweder der Hund ist so sensibel, dass er das mitbekommt, dass er nicht so 'erwünscht' ist, dann wird er aber auch sensibel genug sein, unter der Trennung/Veränderung zu leiden oder er ist es nicht, dann ist beides hinfällig.

    Schlimm finde ich allerdings die Einstellung der Züchter dazu. Dass man tatsächlich enttäuscht vom Hund ist, dass er nicht die Anforderungen erfüllt und ihn das vielleicht unterschwellig spüren ließe. Ich weiß, dass es Züchter gibt, die ihren Hund so nehmen, wie er ist und wenn er zuchttauglich ist, dann ist ers halt, dann freut man sich und es ist schön, ist ers nicht, dann ist ers halt nicht und es ist trotzdem okay. Finde ich sowohl bei Kindern schlimm als auch bei Hunden.

    Zitat

    Niani

    Ich habe Deine letzten paar Beiträge zu verschiedenen Themen gelesen. Daraus wird mir ersichtlich, dass Du mit dem Züchten allgemein, mit dem was "aus Rassen gemacht wird" und auch mit dem Wählen eines reinrassigen VDH Hundes Deine Schwierigkeiten hast. Kein Problem, ich hatte auch zwei Mischlinge, einen von der Strasse und einen aus nem Tierheim. Aktuell habe ich drei reinrassige Hunde, die alle angekört sind. Aber ich selbst züchte nicht, da ich weder Zeit noch Geld dafür habe.

    Aber ich habe den Eindruck, dass Du gar nicht positiv aufs Züchten zu sprechen bist, egal ob es jetzt ein Züchter ist, der eine Zuchthündin und sonst keinen Hund hat oder ob es ein Grosszüchter ist. Also sagen wir mal so, wenn Du gar nicht auf den Standpunkt der "anderen" Seite, sprich Züchter, eingehen willst, dann erübrigt sich hier die Diskussion.

    Und betr. Hunde, die abgegeben werden, aus welchen Gründen auch immer, kannst Du ja nochmals meinen Beitrag lesen. Ich finde es schade, wenn es nicht anders geht, aber solange es um das Wohl des Hundes geht finde ich es richtig. Auch wenn es für den Menschen echt schwer und kaum zu verarbeiten ist, manchmal muss man auch dem Familienmitglied Hund zuliebe solche Entscheidungen treffen.

    Huch, da hast du mich aber ganz gehörig missverstanden... Wie das zustandegekommen ist, erschließt sich mir nun überhaupt nciht, aber das ist ein anderes Thema.

    Im Gegenteil, ich bin ein Vermehrer-Gegner, aber kein genereller Züchter-Gegner. Egal wo ich etwas geschrieben haben mag (vielleicht habe ich mich auch bloß blöd ausgedrückt), ich bin mir sicher, dass ich immer gesagt habe, der nächste Hund kommt vom richtigen Züchter oder aus dem Tierschutz, nur nciht mehr vom Vermehrer. Nein, ich habe absolut gar nichts gegen VDH-Züchter. Das was ich gestern geschrieben habe bezog sich auf die Hunde, die ich in Dortmund auf der Messe gesehen habe und längst nciht auf alle. Aber Bobtails, die auf den Trimmtischen liegen, wo man meinen könnte, da liegt einfach nur ausgekämmtes Fell (die haben allesamt nichts mehr gesehen) und Bullmastiffs, die vor lauter 'Masse' krumm stehen, das verurteile ich, ja. Ich kann auch teilweise mit den Showlinien nichts anfangen, das ist wohl richtig (ich habe mich damit aber auch hauptsächlich bei den Labradoren intensiver mit beschäftigt). Das heißt aber dennoch nciht, dass ich Mischlinge oder Vermehrer gutheißen würde. Nur damit wir uns nicht missverstehen: Die derzeitigen Pläne liegen so, dass der nächste Hund ein Pudel wird und vom VDH-Züchter kommt (es sei denn, mir läuft bis dahin ein armes Wesen aus dem Tierschutz über den Weg, das ich einfach retten MUSS, da kann ich für ncihts garantieren :roll: )

    So, das dazu. Ich habe mit dem Züchten allgemein kein Problem, ich bin bloß grundsätzlich 'kritisch'. Nicht, was das Züchten angeht, sondern was die Wahl des Züchters angeht, bei dem ich meinen nächsten Hund kaufen würde. Da würde ich genau gucken und hinterfragen. Die Erfahrung ist, dass es auch innerhalb des VDH Züchter gibt, denen ich keinen Hund abkaufen würde, aber man kann ja nicht alle über einen Kamm scheren. Andererseits gibt es Züchter, die würde ich anflehen, mir einen Hund anzuvertrauen, einfach weil es großartige Menschen (vom fachlichen und vom menschlichen Standpunkt aus) sind.

    Bei abzugebenden Hunden habe ich einen klaren Standpunkt: Wenn es nicht anders geht, dann geht es nciht anders, da hast du völlig Recht. Ich setze bloß glaube ich meine Prioritäten etwas anders, wann ich sage "es geht nciht." Es gibt Umstände, unter denen ich nachvollziehen kann, dass es für Hund und Halter besser ist, wenn der Hund anderswo unterkommt. Nur ist die Aussage "der Hund ist nciht zuchttauglich" kein Grund für mich, um eine Abgabe zu rechtfertigen. Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, wo die Abgabe bei einem nicht zuchttauglichen Hund dem Hund zuliebe getätigt würde. Diese Entscheidung wird dem Züchter zuliebe getroffen, der nicht mit der Zucht aussetzen kann/will und sich außerstande fühlt, einen weiteren Hund aufzuziehen, so dass einer weg muss.

    Das ist der Punkt: Der Hund wird zum 'Zuchtgegenstand' und wird nciht mehr als Lebewesen gesehen, er wird 'austauschbar' und ja, DAS prangere ich entschieden an. Hat aber nicht generell etwas mit Züchten und VDH-Zucht zu tun...

    Ich weiß nicht, warum ich hier so grob missverstanden werde.
    Vielleicht missverstehe ich euch auch einfach nur, aber für mcih klingt das alles arg nach "der Hund ist Mittel zum Zweck, wenn der Züchter nunmal sich in den Kopf gesetzt hat, dass er züchten will". Und da stellt sich mir wirklich die Frage: Muss man unbedingt auf Biegen und Brechen züchten, auch wenn die Gegebenheiten (der Hund ist nicht der Richtige) denkbar unpassend sind? Ich erinnere nochmal an die Sportsache: Ein Hund ist auch kein Trainingsgerät und es kommt doch auch nciht in Frage, dass man einen Hund 'abschafft', weil er nicht ins eigene Sportkonzept passt. Mit anderen Worten: Der Hund ist nicht schnell genug, kann nciht gut genug springen, ist nicht ausdauernd genug, also schaffe ich mir einen an, der das halt kann. Da rückt für mich das Lebewesen in den Hintergrund und es wird zum Sportgerät. Und nciht anders sehe ich das beim Züchter.

    Es gibt im Übrigen tatsächlich Züchter, die den Hund nicht deswegen abgeben, weil er nicht für ihre Zwecke die passenden Hüften oder die passende Augenfarbe hat. Es gibt sie, vielleicht sind sie nicht so häufig, aber es gibt sie.

    Eine Frage hätte ich: Es gibt ja auch vom jeweiligen Verband immer genaue Richtlinien, wie oft die Hündin gedeckt werden darf, welche Abstände dazwischenliegen müssen usw. Heißt das, dass ein Züchter das dann auch immer exakt ausreizen muss (ich weiß, dass es von den Richtlinien her nciht vorgeschrieben ist, mich interessiert da jetzt eure persönliche Einstellung zu, ob ihr es so machen würdet).

    Zitat

    Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn ich mit Leib und Seele züchte, dann züchte ich nicht nur mit Emotionen, sondern vor allem mit Fachwissen. Über Veranlagung, Genetik usw. usw... Oder muss ich das in dem Augenblick über den Haufen werfen, wenn ich über die Weiterführung meiner Zuchtlinie nachdenke. Darf in dem Augenblick nur noch meine emotionale Bindung zum Hund der entscheidende Punkt sein?

    Das steht nirgendwo, dass nur ncoh die emotionale Bindung ausschlaggebend ist. Die Ahnung setze ich bei einem Züchter voraus. Ebenso setze ich aber auch voraus, dass er 'Mensch' bleibt und nicht nur an sich, seine Zucht, seine Zuchtziele und seine ausbleibenden Würfe denkt, sondern auch an den Hund, der nunmal ncihts dafür kann, wenn er körperlich nicht in die Zucht passt. Wie gesagt, ich denke einfach, dass es nicht das Wahre sein kann, wenn der Hund nur noch zum 'Zuchtgegenstand' degradiert wird, der nur solange eine Daseinsberechtigung bei seinem Züchter hat, solange er diesem auch nutzt, da dieser mit ihm züchten kann.

    Zitat

    Das z.B. kann ich an keiner Stelle herauslesen. Auf jeden Fall nicht aus der "nackten" Aussage, dass der Hund verkauft werden soll. Soweit ich weiß ist der Verkauf eines Hundes weder ein tierquälerischer Akt, noch mti einer Misshandlung gleichzusetzen.

    Naja, ich schrieb nichts von einer Misshandlung. Dennoch: Wenn ich einen Hund abgebe, weil er nciht zu meiner Zucht passt, dann ist mir doch die Zucht wichtiger als der Hund, oder? Wäre der Hund wichtiger, würde ich vielleicht meine Zuchtpläne hintenan stellen und sagen "Gut, dann eben nicht, oder anders oder so".

    Zu oft wird hier Leuten der Vorwurf gemacht, dass sie sich das vorher hätten überlegen sollen, wenn sie den Hund abgeben, weil auf einmal nciht mehr alles passt. Da ist das immer ein ganz großes Drama, wenn Leute den Hund abgeben, weil er nicht mehr in ein wie auch immer geartetes Konzept passt (egal ob Beruf oder die eigene Faulheit oder ein Partner, der nicht mitspielt usw.). Da sagt man den LEuten auch, dass sie da ein Lebewesen haben, das man nicht einfach so hin- und herschieben kann, wie man grad lustig ist. Der Züchter scheint das zu dürfen und das verwundert mich doch sehr.

    Wir alle wollen doch Züchter für unsere Hunde haben, die mit Leib und Seele dabei sind. Leute, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und gut sozialisierte Hunde abgeben, eben wo der Hund von Anfang an Familienmitglied war. Wenn ich mir also einen solchen Züchter aussuche, kann ich mir nciht vorstellen, dass der seinen Hund einfahc nur deshalb abgibt, weil er nicht in die Zucht passt.

    Aber gut, ich würde meinen Hund auch dann nciht abgeben, wenn es um andere Berufsperspektiven bei mir ginge und der Hund da nicht 'reinpasst'...