Hallo Bianche!
Ich kann mich nur wiederholen: Momentan nehme ich vor anderen Hunden auch Reißaus und das auch schon seit Monaten. Ich finds gut, dass du dafür Verständnis hast, ich wünschte, das würden einige in meiner Umgebung hier auch 
Und was andere Hunde angeht, die vielleicht wirklich ein Pöbel-Problem haben: Wir wissen nie, ob nicht dran gearbeitet wird. Nur halt einfach nicht mit uns? Und deswegen machen sie einen Bogen, damit der Hund nicht in sein altes Schema zurückfällt? Hätte ich einen Hund mit Leinenaggression würde ich mir auch gezielt Trainingspartner suchen, denen ich vertraue und bei denen ich die Hunde kenne und erstmal mit denen gemeinsam am Problem meines Hundes arbeiten und 'fremden' Hunden erstmal aus dem Weg gehen, weil ich nciht weiß, wie diese reagieren und dann womöglich der Hund wieder in eine Situation kommt, die mir meine Trainingserfolge kaputt macht.
Und ich schließe mich den anderen an: Mein Hund muss nicht mit jedem rennen und Maja muss auch nciht jeden Hund begrüßen (jetzt mal von der derzeitigne Krankheits-Situation abgesehen). Deswegen setze ich dem Ganzen noch einen drauf: Ich erwarte (und halte mcih auch selbst dran), dass man prinzipiell zuerst frage, bevor man seinen Hund hinlässt, egal ob der andere nun angeleint ist oder nicht. Manchmal bin ich mit Maja mitten im Training uns sie ist deshalb nicht angeleint. Ich habs trotzdem dann lieber, wenn man vorher kurz fragt, damit ich die Chance habe, zu entscheiden, ob ich nun abbreche oder ob ich weitermachen will und sie kurz anleine, wenn nötig. Die Variante, die wir derzeit haben ("Könnten Sie Ihren Hund bitte bei sich behalten, mein Hund ist krank" - "Ach, meiner tut nichts, das ist schon okay" - "Mein Hund ist krank!!! Und es ist mir völlig wurscht, ob ihrer was tut oder nciht, was ist, wenn meiner was tut? Oder wenn ich was tue? :motz:") ist einfach nur noch frech.
Es ist auch für mcih eigentlich völlig egal, warum die anderen keinen Kontakt wollen, ich akzeptiere es. Und sein wir ehrlich. Nach nunmehr 4,5 Monaten bin ich es echt leid, dass ich auf die Bitte, dass man seinen Hund bei sich behalten möge, erstmal ein "Warum?" kriege. Warum muss ich meinen Wunsch erst begründen? Warum darf nicht ich entscheiden, mit wem mein Hund Kontakt hat. Gut, ich hab momentan einen triftigen Grund, der von 99% aller HH akzeptiert wird. Aber wenn ich den anderen Hund einfahc "unsympathisch" fände, dann würde ich ebenfalls erwarten, dass der andere Hund uns fernbleibt. Die Gründe sind letztlich völlig egal. So wie ich erwarte, dass die anderen HH mich und meine Wünsche bzgl. MEINES Hundes akzeptieren, so muss ich natürlich auch hinnehmen, wenn sie bei ihrem Hund mal was nicht wollen.
LG, Henrike