Beiträge von Niani

    Die 'typischen' Stellen für Demodex-Milben beispielsweise sind an den Lefzen, rund um die Augen und hinter den Ohren.

    Demodex sind übrigens nicht komplett heilbar. Man kann sie soweit in den Griff bekommen, dass sie nicht die Oberhand bekommen, aber sie werden immer im Körper leben und wenn das Immunsystem zu schwach ist, um sie in den Griff zu kriegen, werden sie auch wieder ausbrechen. Es ist zwar ätzend und eine Krankheit, die echt keine Sau gebrauchen kann, aber man kann damit leben.

    LG, Henrike

    Die Temperatur macht einen argen Unterschied, der Fettgehalt auch und dann noch das Gefäß. Ich hab mich mal gewundert, warum meine Sahne einfach nicht steif werden wollte. Das Gefäß war zu groß/es war zu viel Sahne drin, da ist die nicht genug geschlagen worden. Hohe Rührbecher sind da am besten geeignet.

    Henrike (die keine Sahne mag :D)

    Maja kann auch aufräumen. Ich habe die Hand, in die sie mir sonst die Sachen, die sie apportiert, geben soll, über den Korb gehalten, das Kommando "aufräumen" gegeben (die hingehaltene Hand ist schon Marker genug bei ihr, dass sie mir etwas angeben soll) und habe über dem Korb das Aus-Kommando gegeben und es in die Kiste fallen lassen. Das wurde dann belohnt. Irgendwann musste ich ihr nur noch anweisen, dass es in den Korb soll und jetzt bringt sies von alleine weg. Allerdings nur einzeln, d.h. ich muss ihr sagen, welches Spielzeug sie wegräumen soll, sie räumt nicht alle auf einmal weg. Dafür schmeißt sie unterwegs diverse Dinge selbst in die Mülleimer (springt mit den Vorderpfoten auf den Rand und lässt es reinplumpsen ;)).

    Hallo!

    Wenn du es kochst, geht halt der BARF-Gedanke (so natürlich wie möglich, Wildtiere kochen sich ihr Futter auch nicht erst ab, usw.) ein wenig verloren. Abgesehen davon wird das Fleisch auch weniger :P Wenn ich ein Kilo Fleisch für Maja koche, hole ich da hinterher kein ganzes Kilo wieder aus dem Topf ;)).

    Ich kann hier nur von meiner Erfahrung sprechen und dir berichten, wie ich es gehandhabt habe. Ich durfte bei Maja nach einiger Zeit des Barfens durch Zufall (im Urlaub nämlich) feststellen, dass ihr gekochtes Fleisch nicht nur besser schmeckt, sondern dass sie es auch besser verträgt. Also habe ich umgestellt, weil ich mir denke, dass ich die von den Barfern propagierten Argumente zwar nachvollziehen kann (Vitaminverlust, Natürlichkeit usw.), aber dennoch lieber das füttere, von dem ich auch merke, dass mein Hund es besser verwerten kann. Seitdem koche ich.

    Was du nun aus diesem Erfahrungsbericht machst, ist deine Sache ;)

    Ich bin seit jeher der Meinung, dass Barfen zwar eine gute Sache ist, man aber mit Sicherheit immernoch hochwertig füttert, wenn man andere Fütterungsformen wählt und dabei mit Bedacht vorgeht.

    LG, Henrike

    Hallo!

    Verständnis, dass man da in Sorge ist, habe ich allemal. Trotzdem finde ich es wichtig, dass kleine Hunde auch große Hunde 'kennenlernen', aus dem Grunde finde ich auch rassenbezogene Spielgruppen nicht so doll, einfach weil der Hund doch möglichst vielfältig geprägt werden sollte.

    Ich denke, Vorsicht ist definitiv angebracht, aber eine Hundeschule NUR für kleine Hunde halte ich für 'übertrieben'. In einer vernünftigen Hundeschule sollte darauf aber auch eingegangen werden.

    LG

    Kaltgepresstes Futter macht den Kot fester.

    Ansonsten scheint es bei einigen Hunden schon was zu bringen, wenn man sie einfach mal 'entgiftet' (das geht homöopathisch), weil einige Hunde auch über die Analdrüse entgiften. Meine Hündin kann ich einmal wöchentlich zum TA bringen, wenn sie Antibiotika bekommen hat...

    Mich würde auch interessieren, was dein Hund zu fressen bekommt.

    LG, Henrike

    Hallo Bianche!

    Ich kann mich nur wiederholen: Momentan nehme ich vor anderen Hunden auch Reißaus und das auch schon seit Monaten. Ich finds gut, dass du dafür Verständnis hast, ich wünschte, das würden einige in meiner Umgebung hier auch :roll:

    Und was andere Hunde angeht, die vielleicht wirklich ein Pöbel-Problem haben: Wir wissen nie, ob nicht dran gearbeitet wird. Nur halt einfach nicht mit uns? Und deswegen machen sie einen Bogen, damit der Hund nicht in sein altes Schema zurückfällt? Hätte ich einen Hund mit Leinenaggression würde ich mir auch gezielt Trainingspartner suchen, denen ich vertraue und bei denen ich die Hunde kenne und erstmal mit denen gemeinsam am Problem meines Hundes arbeiten und 'fremden' Hunden erstmal aus dem Weg gehen, weil ich nciht weiß, wie diese reagieren und dann womöglich der Hund wieder in eine Situation kommt, die mir meine Trainingserfolge kaputt macht.

    Und ich schließe mich den anderen an: Mein Hund muss nicht mit jedem rennen und Maja muss auch nciht jeden Hund begrüßen (jetzt mal von der derzeitigne Krankheits-Situation abgesehen). Deswegen setze ich dem Ganzen noch einen drauf: Ich erwarte (und halte mcih auch selbst dran), dass man prinzipiell zuerst frage, bevor man seinen Hund hinlässt, egal ob der andere nun angeleint ist oder nicht. Manchmal bin ich mit Maja mitten im Training uns sie ist deshalb nicht angeleint. Ich habs trotzdem dann lieber, wenn man vorher kurz fragt, damit ich die Chance habe, zu entscheiden, ob ich nun abbreche oder ob ich weitermachen will und sie kurz anleine, wenn nötig. Die Variante, die wir derzeit haben ("Könnten Sie Ihren Hund bitte bei sich behalten, mein Hund ist krank" - "Ach, meiner tut nichts, das ist schon okay" - "Mein Hund ist krank!!! Und es ist mir völlig wurscht, ob ihrer was tut oder nciht, was ist, wenn meiner was tut? Oder wenn ich was tue? :motz:") ist einfach nur noch frech.

    Es ist auch für mcih eigentlich völlig egal, warum die anderen keinen Kontakt wollen, ich akzeptiere es. Und sein wir ehrlich. Nach nunmehr 4,5 Monaten bin ich es echt leid, dass ich auf die Bitte, dass man seinen Hund bei sich behalten möge, erstmal ein "Warum?" kriege. Warum muss ich meinen Wunsch erst begründen? Warum darf nicht ich entscheiden, mit wem mein Hund Kontakt hat. Gut, ich hab momentan einen triftigen Grund, der von 99% aller HH akzeptiert wird. Aber wenn ich den anderen Hund einfahc "unsympathisch" fände, dann würde ich ebenfalls erwarten, dass der andere Hund uns fernbleibt. Die Gründe sind letztlich völlig egal. So wie ich erwarte, dass die anderen HH mich und meine Wünsche bzgl. MEINES Hundes akzeptieren, so muss ich natürlich auch hinnehmen, wenn sie bei ihrem Hund mal was nicht wollen.

    LG, Henrike

    Du hast Recht, viele Halter beschäftigen sich nicht damit, dass es besser wird. Oftmals haben sie sich einfach damit abgefunden und halten die Situation für auswegslos.

    Trotzdem: Über einen Kamm scheren kann man sie dennoch nicht alle. Meine Hündin ist seit Mitte dieses Jahres krank. Das ist zwar nciht jahrelang, aber es ist lang genug. Sie wird behandelt und ich tue alles, dass sie bald wieder Hundekontakte haben darf. Es tut mir in der Seele weh, dass ich das momentan unterbinden muss... Und trotzdem werde ich hier teilweise dafür verurteilt, dass ich es so handhabe. Einfach weil die Leute es für eine Ausrede halten, dass ihr Hund nicht zu meinem soll (O-Ton: "So lange dauert ja wohl keine Bakterieninfektion.") Doch, sie dauert so lange.

    Und für mich ist jede Situation ziemlich bescheiden, in der wieder mal jemand seinen Hund zu meinem lässt, obwohl ich rechtzeitig Bescheid sage, dass man den Hund bitte bei sich behalten möge und ich kugel mir halb die Arme aus, um den Hund fernzuhalten. Vom Stress, der von diesen Situationen für meinen Hund ausgeht, mal ganz zu schweigen...

    Klar ist es für die Hunde nicht toll, wenn sie ihr Leben an der Leine fristen oder sonstwas. Aber wir können den Leuten doch auch nur vor die Stirn gucken. Wissen wir, ob sie nicht den Kontakt an der Leine unterbinden, aber sonst mehrfach dafür sorgen, dass der Hund dennoch Sozialkontakte hat, indem sie sich mit Freunden verabreden, wo die Hunde sich verstehen?

    LG, Henrike

    Damit sie nicht auf andere Leute losgeht, würde ich mir Missy auf die Seite holen, auf der mir der Mensch nicht entgegenkommt, damit ich als Mensch als Trennungspunkt dazwischen stehe. Dann würde ich mir ein "Weiter"-Kommando erarbeiten, das sie bei Situationen, in denen sie stockt oder überlegt, ob sie hinrennt, was auch immer, auffordert, weiterzugehen und einfach vorbeizulaufen. Und zusätzlich würde ich mit ihr testen, was ihre persönliche Distanz ist, mit der sie an den Leuten vorbeigehen kann, ohne auszuticken und dann mit dieser Distanz das Vorbeilaufen trainieren und das loben. Und dann die Distanz langsam verkleinern.

    Ich weiß, dass das nicht in allen Fällen geht, darum gäbe es bei mir ein "Weiter"-Kommando, das meinem Hund vermittelt "Alles klar, habs gesehen, habs für harmlos befunden, du kannst vorbeigehen."

    LG, Henrike