Beiträge von Niani

    Grundsätzlich gilt für mich: Müssen tut ein Hund schonmal gar nix. Und ich als Halter habe auch keine grundsätzliche Erwartungshaltung an den Hund. Man kann da so schöne "wenn-dann-Bedingungen" formulieren.
    Wenn ich mit meinem Hund dieses will, muss ich jenes erwarten können. Wenn ich dieses aber nicht unbedingt will, erwarte ich jenes auch nicht von ihm.
    Die Frage ist doch immer, warum man was erwartet.

    Dafür wird es kein Handbuch geben, auch keinen groben Leitfaden. Hier kommt es nämlich meiner Meinung nach auf meine eigenen Wünsche/Pläne/Ziele mit dem Hund an, auf den Hund selbst und seine Eigenschaften, seine Vorgeschichte usw. an.

    Und sich dafür einen Zeitplan stecken zu wollen, mit dem man sich selbst und den Hund unter Druck setzt, das halte ich für falsch. Ich lege für mich fest, was ich irgendwann mit dem Hund erreichen will, arbeite daran und freue mich über Erfolge.

    Sagen zu wollen, dass die Leinenführigkeit in einem bestimmten Alter einsetzen muss, der Abruf in den Zeitraum X fallen muss usw. das ist doch Blödsinn. Der eine Hund hat das mit dem Abruf früher drauf, der andere mit der Leinenführigkeit, der nächste die Geschichte mit dem Anspringen. Wiederum andere lernen es nie ;)
    Aber was für einen tollen Zeitplan habe ich denn dann, wenn mein Hund nicht weiß, dass ich mir einen solchen geschrieben habe und sich einfach nicht dran hält? Dann bin ich entweder verunsichert oder ich stelle fest, dass der ganze Zeitplan für die Katz war. Beides läuft darauf hinaus, dass ich unzufrieden bin. Gehe ich aber ohne ERwartungshaltung hin und stelle einfach fest, an welcher Stelle wir nun die ersten Erfolge feiern und später dann die weiteren, dann freue ich mich darüber und bin nicht enttäuscht, weil laut Zeitplan mein Hund ja schön längst leinenführig sein müsste, wobei das gar nicht klappt, der Abruf aber perfekt funktioniert.

    Nö, von meiner Seite gibts keine Erwartungshaltung, in welchem Alter ich was von meinem Hund fordere.

    Ich bin in Kaiserberg bislang nur für fremde Tiere (dort aber zur vollsten Zufriedenheit, u. a. eine Katze mit gebrochenem Bein) gewesen und für ein Herzultraschall bei Maja. Das war soweit auch okay.

    Als es um Majas Schleimbeutel ging (der geschwollen war), habe ich damals viel rumtelefoniert, mich erkundigt usw. Kaiserberg war mir zu unpersönlich. Dort bin ich am Telefon schnell und unfreundlich abgefertigt worden. Letzten Endes bin ich dann in in Hochmoor gelandet und war dort ÄUßERST zufrieden. Dort hatte ich direkt beim ersten Anruf den Chef am Telefon, durfte noch am selben Nachmittag vorbeikommen (in Kaiserberg hätte ich 5 Tage auf einen Termin warten müssen) und durfte mir dann sagen lassen, dass er meinen Hund nicht operiert, weil er damit nicht im Sinne des Hundes handeln würde. So habe ich irgendwas um die 20 Euro bezahlt, statt 500 für die Entfernung eines Schleimbeutels, der gar nicht rausmusste.

    Für ein Herzultraschall werde ich wohl wieder hin, weil das nicht jede Klinik kann, aber grundsätzlich, wenn es um orthopädische Maßnahmen geht, hat man mir auch Asterlagen empfohlen oder eben Hochmoor und mir kommt bei Maja diesbezüglich auch nix anderes mehr in die Tüte.

    Gute Besserung für Scooby.

    LG, Henrike

    Ich nehm immer in Streifen geschnittene Baumwolltücher und knote die drum. So direkt über der eigentlichen Pfote, damit es eng genug am Bein sitzt, dass es nicht runterrutscht, aber locker genug ist, dass es nichts einschnürt.

    Der etwas festere Baumwollstoff schreckt scheinbar etwas mehr vom Knabbern ab, bei Maja zumindest wirkt es.

    Die Frage ist: Muss man da was gegen tun? :???:

    Mein Hund und ich leben da nun seit mehr als drei Jahren mit, dass sie gucken kann, als wäre sie grad auf dem Weg zur Schlachtbank. Macht ja nix, solange sie nur so guckt :D

    Gebettelt bei Tisch wird generell nicht, das habe ich von Anfang an durchgesetzt, dass sie da entweder von sich aus abwesend ist oder von mir ins Körbchen geschickt wird.

    Ansonsten lass ich sie gucken wie sie will, solang sie damit nciht durchkommt ist doch alles klar ;)

    Zitat

    Wie schaut denn das mit dem Stromverbrauch aus? Lohnt sich das dennoch? Mein Mann ist noch nicht überzeugt, ich brauch noch Argumente :D

    Ich kann jetzt keine Zahlen mehr nennen, weil ich dafür nochmal nachsehen müsste, aber der Dörrautomat verbraucht deutlich weniger Strom als der Backofen (wir haben damals extra mal verglichen, als er geliefert wurde). Außerdem krieg ich auf die 5 Roste mehr drauf als wenn ich im Backofen dörren würde. Also doppelt gesprat, der Dörrautomat läuft bei mir nämlich nur 'vollbelegt'.

    Den Dörrautomaten traue ich mich auch nachts anzulassen, beim Ofen (auch wenn es nur 70° sind) traue ich mich das nicht, da muss ja nur mal einen an den Schalter kommen...

    Und: Ich hab mir sagen lassen, wenn man im Backofen dörrt und die Tür auflässt, dann braucht man so eine Spezialvorrichtung dafür, damit der Wasserdampf irgendwo vernünftig abziehen kann. Wenn man nur was dazwischen klemmt, zieht der Dampf wohl zu sehr nach oben und an den Knöpfen vorbei.

    Genug Argumente für den Mann?

    Ich hab den Severin OD 2940 Obst-Dörrautomat weiß

    Kann Amazon irgendwie grad nicht verlinken, keine Ahnung, warum.

    Bin damit sehr zufrieden, das Einzige, was ich nicht so berauschend finde, ist die Tatsache, dass die Roste so groß sind, dass ich sie nicht in die Spülmaschine stellen kann (also zumindest nicht aufrecht). Für Obst wird er mir etwas zu heiß, die unteren Roste werden mir immer etwas zu dunkel, aber für Majas Fischleckerchen ist er perfekt ;)

    LG, Henrike