Beiträge von Niani

    Ich habe den einfachen BoxClicker von Trixie (der mit der Form eines Knochens) und bin damit zufrieden. Die Lautstärke kannst du einstellen und auch ansonsten ist meiner sehr robust (ich weiß nicht, wie oft ich den schon hab fallenlassen).

    Einziges Manko: Wenn ich ihn in die Tasche mit den Leckerchen stecke, rutscht schonmal ein Krümel hinter die klickende Platte, aber ein paarmal Schütteln, dann ist das wieder weg ;)

    Ich stehe diesem neuen Trend, jedem Lebensmittel prebiotische Stoffe beizufügen mehr als kritisch gegenüber. Beim Menschen und dann auch bei meinem Hund.

    Das Futter ist mir auf Anhieb unsympathisch, weil es mir persönlich das Gefühl vermittelt, dass da nur wieder jemand auf einen Zug aufgesprungen ist und damit nun ein wenig Geld machen will.

    LG, Henrike

    Huhu!

    Wenn Maja mir Dinge anbietet, die ich grad nicht "haben" will, dann gehe ich einen Schritt zurück in der Übung. Beim Kratzen am Bein würde ich wohl auch einfach so einen Schritt weggehen, wie Sky es schon beschrieben hat. Beim Kratzen an der Tür würde ich es vielleicht einfach mal ohne Target ausprobieren oder das Target nochmal an anderen Gegenständen anbringen, die halt auch senkrecht sind, nicht auf dem Boden. Vielleicht auch an etwas trainieren, wo es dann egal wäre, wenn sie kratzt, so dass deine Hündin erstmal ein Gespür dafür bekommt, dass das Target an einer Wand ist und sie dagegenstupsen soll.

    Eine Frage: Ist die Tür geschlossen oder offen, wenn ihr übt? Vielleicht irritiert sie das "Ausweichen" der Tür, wenn sie dagegen kommt einfach zu sehr, dass ihr das besser erstmal bei geschlossener Tür übt und dann langsam die Türe immer weiter offen lasst. So habe ich es bei Maja mit dem "Tür zu" trainiert, aber ohne Target.

    Alternativ, das kann ich nicht beurteilen, das weißt nur du, würde ich nochmal über mein Timing nachdenken. Vielleicht clickst du zu spät? Ich würde clicken, bevor sie kratzt. Bei Maja habe ich es damals so gemacht, dass ich jeden Blick in Richtung Tür, dann jeden Schritt in Richtung Tür, dann jede Kopfbewegung in Richtung Tür geclickt habe. So kam sie nie auf die Idee, mir etwas mit dem Pfoten anzubieten.

    LG, Henrike

    Hmm, ja das meinte ich eigentlich mit "auch ansonsten alles meiden was trocken gelagert ist". Hab ich Nuss mich mal wieder nicht klar ausgedrückt :datz:

    Maja hat zu Zeiten vor ihrer Ausschlussdiät meist Reinfleischdosen (von Boos, Kiening, Herrmanns) mit Gemüsebrei bekommen, wobei ich von Herrmanns inzwischen weg bin. Und, was auch noch geht, ist das Kartoffel-Menü von TerraPura.

    Kartoffeln sind die einzige mir bekannte Kohlenhydrat-Quelle, die nicht trocken gelagert wird. Ist zwar etwas umständlich, für einen so großen Hund, wenn man selbser kocht, weil man so viel schälen muss, aber ansonsten ;)

    Achja: Kleiner Tipp noch von mir: Püriert sind die Kartoffeln besser verdaulich.

    LG

    Ja, Maja reagiert auf Futtermilben allergisch, aber auch noch auf einige andere Futterinhaltsstoffe. Daher finden wir momentan anhand einer Ausschlussdiät raus, was sie bekommen darf und was nicht. Darum koche ich eh für sie. Ansonsten kämen noch Barf und Nassfutter in Frage.

    Bei einer Futtermilbenallergie ist es ratsam, Trockenfutter nciht mehr zu füttern. Was evtl. eine Alternative wäre, wäre das Platinum, das ist ja so ein Halbfeuchtfutter, auch wenn ich da skeptisch bin, weil Reis drin ist.

    Und einfrieren des TroFus bringt dir nur insofern was (falls dein TA dir das empfiehlt), dass die bereits vorhandenen Milben abgetötet werden, sie sind dann aber immernoch vorhanden. Sie können sich nciht weitervermehren, man stoppt damit also, dass das immer mehr werden, aber die, die bereits da sind, die sind nicht einfach weg, nur weil sie durch die Kälte getötet worden sind.

    Aber vielleicht habt ihr ja Glück und beim Test kommen harmlosere Milbenvarianten raus.

    LG

    Wenn er auf Futtermilben reagiert, Trockenfutter meiden und auch sonst alles meiden, was "trocken" gelagert wird wie Reis, Nudel, alles an sonstigem Getreide usw.

    Wenn es Hausstaubmilben sind, würde ich ihm ein Kunstleder-Bett kaufen oder Sachen, die du regelmäßig bei 90° in die Waschmaschine stecken kannst. Teppiche sind nicht so schön, besser sind Bodenbeläge, die du regelmäßig feucht durchwischen kannst.

    Ansonsten Herbstgrasmilben usw. da greift, wie von agil schon geschrieben das Advocate.

    Milben sind, je nachdem welche, ganzjährig anzutreffen, Flöhe ebenfalls. Das Einzige, gegen Flöhe anzugehen ist irgendwas mit Repellent-Wirkung, also etwas, das die Viecher davon abhält, deinen Hund überhaupt zu "erobern" und ihn zu beißen. Entweder die handelsüblichen SpotOns, andere schwören da auf die diversen Futterzusätze und homöopathischen Mittel.

    LG

    Rein theoretisch könnte ich Maja wohl überall mit hinnehmen. Sie benimmt sich, bleibt im Laden ruhig liegen, stänkert nciht mit fremden Hunden. Allerdings ist sie nur bis zu einem gewissen Maß "lockresistent", wenn sie also zu sehr betüddelt wird von irgendwelchen Gutzi-gutzi-Leuten, die schnalzen und sie rufen, dann kann es auch schonmal passieren, dass sie doch aufsteht.

    Und wo ich sie nciht so gern mit hinnehme sind Ladenstraßen, weilmein Hund dort immer meint, dass er jeden runtergefallenen Brötchenkrümel mitnehmen muss, weil er sonst verhungert :)

    LG, Henrike

    Maja kann:

    Sitz
    Platz
    Tot (in beide Richtungen) - auf die Seite legen
    Peng - auf den Rücken legen
    Schäm dich
    Pfote geben (beide Seiten)
    Winke winke
    Männchen
    Gib 5
    Gib 10
    Rolle (in beide Richtungen)
    Danke sagen (Vorderpfoten runter, Hintern hoch)
    8 durch die Beine
    Kuckuck (durch meine Beine gucken)
    :hust: Rührei (im "Kuckuck" hochspringen)
    im Kreis um mich rum
    rückwärts im Kreis um mich rum
    rückwärts zwischen meinen Beinen einparken (noch nicht perfekt)
    rückwärts laufen
    Slalom durch die Beine
    Wie macht der Indianer? (über den Boden kriechen)
    um die eigene Achse drehen (in beide Richtungen)
    Gib Laut (richtig bellen)
    Gib Leise (leise wuffen oder fiepen)
    Leckerchen von der Schnauzenspitze fangen
    Gegenstände aufräumen (in einen dafür vorgesehenen Korb)
    Grundposition Fuß und Grundposition Fahrrad (halt links und rechts ;)
    Spanischer Schritt
    Tür zu (zustupsen oder wenn ein Seil an der Klinke hängt, zuziehen)

    Ich hoffe, ich hab nix vergessen. Ich frag mcih immer, wie mein Hund sich das alles merken kann, wenn ich schon daran scheitere, mir das zu merken :headbash:

    Sagen wir, ich würde wohl in den ersten drei Wochen in denen ich den Hund habe, nicht darauf "bestehen", dass der Hund leinenführig ist. Mag aber daran liegen, dass ich zu der Zeit einen Hund hatte, der an der Leine nicht vorgeprescht ist, sondern der lieber zuhause bleiben wollte, in der sicheren Höhle. Also hätte ich da eh nicht korrigieren können/müssen, dass der Hund nicht ziehen darf. Für den Anfang (aber wirklich nur für den allerersten Anfang) sind mir Sachen wie Stubenreinheit wichtiger. Ich hab da wohl für mich Prioritäten gesetzt. Entweder, ich bestehe nun darauf, dass der Hund nicht zieht, erreiche dann aber die Wiese nicht rechtzeitig und der Hund pischt auf die Straße oder der Hund zieht, lernt aber dafür, dass die Wiese der richtige Untergrund ist zum Geschäfte erledigen. Ich profitiere heute davon, indem Maja absolutes Bestreben hat, nur im Gebüsch zu machen, weil sie als Welpe gelernt hat, dass man da seine Geschäfte erledigt und wenn sie unterwegs muss, dann setzt sie sich nicht mitten auf den WEg, sondern zieht mich zum Gebüsch und das toleriere und unterstütze ich :)

    Andererseits habe ich bei Maja den Fehler gemacht, erst zu spät auf richtiger Leinenführigkeit zu bestehen, mich wirklich mal durchgesetzt habe ich mich erst, als sie schon 2 war. Groooßer Fehler, passiert mir auch kein zweites Mal ;)

    LG, Henrike

    Zitat


    Wenn Du einen Jugendlichen oder Erwachsenen nach dem Weg zum Bahnhof fragst, erwartest Du das der Angesprochene Dich versteht, und Dir den Weg evtl. erklären kann.

    Nö, eben nicht. Ich hoffe, dass er mich versteht und ich hoffe, dass er mir den Weg erklären kann. Wenn er aber aus dem Ausland kommt, versteht er mich nicht. Wenn er nicht ortskundig ist, kann er mir den Weg nicht erklären. Und so sehe ich es beim Hund auch.

    Ich hab eine Liste an Dingen, die mir wichtig sind und von denen ich hoffe, dass mein Hund sie irgendwann mal kann. Aber diese Liste hat keine Reihenfolge und keine Vorgaben, wann welcher Punkt abgearbeitet zu sein hat.

    Im Übrigen: Du sagst es: Wissen und Fähigkeiten werden unterschiedlich angetroffen. Der eine Hund hat keine Probleme damit, ein bestimmtes Kapitel zu erlernen, für den nächsten ist es ein Buch mit sieben Siegeln. Deswegen muss ich da doch auch immer individuell ansetzen, wie ich das mit dem Hund gemeinsam angehe und ihm beibringe, was ich von ihm möchte. Alle Hunde dabei über einen Kamm scheren zu wollen halte ich schlicht für nicht sinnvoll. Kleines Beispiel: Wenn du zwei Kinder hast, das eine mathematisch begabt, das andere eher künstlerisch, dann wirst du kaum erwarten KÖNNEN, dass beide gleichzeitig das Einmaleins können. Nein, du musst jedem individuell seinen Fähigkeiten entsprechend zugestehen, dass es für sich das Einmaleins lernt. Ein Vergleich: Kind A konnte aber schon nach einem Tag das Einmaleins und Kind B hatte nach einer Woche noch Probleme damit bringt nunmal nichts als Frust für alle Beteiligten.

    ALLGEMEIN erwarte ich nichts. Und ich finde auch nicht, dass man das KÖNNTE. Warum auch? Ich bin der MEinung, dass man dann viel zu schnell zu viel erwartet. Ich sehs oft genug hier im Forum. Einige erzählen, dass ihr Welpe schon mit 14 Wochen stubenrein war, andere sind verzweifelt, weil ers mit 20 Wochen immernoch nicht hundertprozentig verinnerlicht hat. Warum muss man denn erwarten, dass ein Hund mit 20 Wochen shcon perfekt stubenrein ist, bloß weil einige Hunde das schon früher hingekriegt haben? Und warum muss jeder Hund da gleich sein? Kann man seinem Hund nicht einfach mal zugestehen, dass er ein Individuum ist? Ihm seine eigene Zeit zugestehen, mit der er neue Dinge aufnimmt?

    Mein Hund hat vorgestern das erste Mal zwei Gegenstände bewusst voneinander unterschieden. Sie ist 3,5 Jahre alt. Andere Hunde können das schon mit 1,5 Jahren oder noch früher. Ich hab mich gefreut, als mein Hund das Unterscheiden vor zwei Tagen so gut hinbekommen hat. Hätte ich mich vorher verrückt machen müssen, weil meine Erwartungshaltung gewesen wäre, dass sie das schon viel früher können müsste? Dafür hat mein Hund andere Dinge nach einer nur ganz kurzen Übungszeit perfekt hinbekommen, womit andere Hunde vielleicht Probleme haben. So what? Jeder hat seine Stärken und Schwächen und so erwarte ich ncihts von meinem Hund, was für ihn vielleicht noch nciht machbar ist, obwohl es für andere Hunde in dem Alter eben schon machbar ist. Und dann lande ich genau da, was du forderst: Spaß und Freude im Umgang. Das erreiche ich aber nur, wenn ich nichts erwarte, sondern indem ich einfach unbefangen mit meinem Hund an die Übungen rangehe. Dann klappt es irgendwann vielleicht und ich freu mir nen Wolf. Oder es klappt nciht und es ist auch kein Drama :)