Beiträge von Niani

    Ich sehe eine Box generell nicht als "Allheilmittel" für irgendwas an. Vielleicht, weil ich grunsätzlich nicht an Allheilmittel glaube? :???:

    Vorab: Maja hat keine Box, hatte nie eine und wird auch meiner Planung nach keine bekommen.

    Aber ich kenne durchaus Hunde, die eine Box haben und diese nicht als Strafe oder als Wegsperren empfinden. Wenn ein Hund von klein auf gelernt hat, dass die Box etwas Tolles ist, dass sie Geborgenheit, Ruhe und Entspannung bedeutet, dann finde ich es nicht dramatisch, dass die Türe auch mal zu gemacht wird. Natürlich unter der Voraussetzung, dass der Hund nicht Ewigkeiten darin eingesperrt wird, gerade als kleiner Welpe, der die Welt nicht mehr versteht nicht. Mein Paradebeispiel, an das ich da denken muss ist ein Jack Russell, der eine Box hat, in der auch locker ein Golden Retriever Platz hätte, er kennt sie von klein auf, hat immer Wasser zur Verfügung, eben durch so einen Wassernapf am Boxengitter und der die Box auch bei geschlossener Tür nicht als schlimm empfindet. Im Gegenteil: In der Box ist die Welt in Ordnung, egal ob Tür auf oder zu. Bei dem habe ich keinesfalls den Eindruck, als würde ihn seine Box "quälen"

    Wenn ein Hund in einer Box gegen seinen Willen eingesperrt wird, wo er ständig nur raus will und dafür ignoriert wird, dann heiße ich das definitiv nicht gut. Auch Stubenreinheit zu erziehen würde mir nicht mithilfe einer Box einfallen. Aber so generell gesehen, verteufele ich Boxen nicht ;)

    LG, Henrike

    Nur mal so zur Anschauung, die Kombi braun-maledivenblau sieht so aus:

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    Für einen Blue-merle-Hund würde ich allerdings immer innerhalb einer Farbe bleiben, sonst wäre es mir zu bunt. Also zwei Blautöne, zwei Rottöne, zwei Grüntöne oder so :)

    LG, Henrike

    edit: Ach, verdammt, ich war zu langsam...

    Zitat

    Hallo Henrike,
    meinst Du damit, daß Dein Hund auf Lebensmittel reagiert, die im Test nicht berücksichtigt wurden oder, daß auf negativ getestete doch eine Reaktion erfolgte?

    Sowohl als auch. Der Test zeigte an: Rind- & Lammfleisch, Milchprodukte, Futtermilben und Hausstaubmilben.

    Wir stecken noch mitten in der Ausschlussdiät, also kann ich noch nichts genaues sagen, aber ich vermute, dass Maja auf Dinge auch reagiert, obwohl der Test keinen Ausschlag zeigte und auch, dass sie auf Stoffe reagiert, die einfach im Test nicht enthalten waren.

    Der Test ist aber dennoch ein Anhaltspunkt für mich, weil ich mich in der Auswahl der Komponenten für die Diät schon daran orientiere und so hab ich sie bislang noch beschwerdefrei. Wenn wir irgendwann mal bei anderen Fleischsorten ankommen, sieht das evtl. anders aus, aber erstmal weiß ich nur, WAS sie verträgt ;)

    Ich habe bei Maja aufgrund ihrer Allergien ja auch Abschied vom FeFu genommen, erst gebarft, dann gekocht. Da sind wir nun auch hängen geblieben, weil ich festgestellt habe, dass es für Maja verträglicher ist.

    Wenn du dich beim Barfen nicht wohlfühlst, dann würde ich es auch lassen. Stattdessen kannst du ja auch kochen oder auf getreidefreie Nahrung zurückgreifen (es gibt da ja einige gute Marken bei NaFu und TroFu, wenn es nur am Getreide bei Benny scheitert). Barf ist ja kein Muss.

    Ich habe im Übrigen seit letztem Sommer bis zum Dezember mit MAjas Infektion gekämpft. Sie kamen immer wieder, auch als cih gekocht habe. Seit sie Ausschlussdiät bekommt, ist alles wieder in Ordnung. Scheinbar war sie wohl auf mehr Produkte allergisch, als "nur" das, was ich durch den Allergietest wusste und ihr Immunsystem konnte nicht gleichzeitig Allergien und Bakterien angehen. Also ist eines auf der Strecke geblieben und das waren die Bakterien, die sich lustig weitervermehrt haben. Mit Ausschlussdiät und nur noch Dingen, die sie verträgt, geht es ihr momentan super. Es muss also vielleicht auch gar nicht am BARF liegen, sondern vielleicht hat Benny ja noch mehr Allergien, weswegen er anfälliger ist für irgendwelche Bakterien-Geschichten? Wird deine Hündin auch gebarft oder bekommt die FeFu?

    Gute Besserung auf jeden Fall an Benny,

    Henrike

    Struvit-Steine bilden sich u.a. wenn der pH-WErt im Urin zu hoch ist. Es wäre also sinnvoll, diesen zu senken. Homöpathisch habe ich das bei meiner Hündin schon mit Reneel geschafft, ich weiß, dass MEthionin ebenfalls den pH-Wert senkt. Struvitsteine sind außerdem wasserlöslich, also sollte die Hündin viel trinken.

    Ansonsten wäre es ratsam, wenn man nicht auf ein teures Diätfutter vom TA zurückgreifen will (u.a. weil es inhaltlich nciht so wirklich wertvoll ist), den Hund purinarm zu ernähren, dafür schau dich am besten mal auf diversen Dalmatinerseiten um, da gibts einige Infos, was purinhaltig und was purinarm ist.

    Gute Besserung an deine Hündin!

    Sorry für ein wenig OT:

    Ist es nicht auch so, dass die Eltern für ihr Kind "zahlen" müssen, solange es noch in der Ausbildung ist?

    Sie können dich nciht einfach so mir nichts dir nichts rausschmeißen. Nicht, wenn sie dir nicht eine eigene Wohnung und Lebensunterhalt finanzieren. Wenn du eine Ausbildung abgeschlossen hättest, wäre das etwas anderes, aber solange du noch zur Schule gehst oder studierst, sind sie verpflichtet, dich zu versorgen, auch über das 18. Lebensjahr hinaus. Das muss nicht in der Form sein, dass sie dir eine Wohnung sponsorn, es reicht, wenn sie dir ein Dach über dem Kopf und Verpflegung ermöglichen, aber wenn sie dich vor die Tür setzen, sind sie nicht einfach von sämtlichen ihrer Verpflichtungen entbunden, bloß weil du 18 geworden bist.

    Ich kann und will nicht beurteilen, ob du nicht besser dran bist, wenn du da raus kommst, aber der Staat wird, auf diese Hilfe hoffst (und als Schülerin wirst du dir vermutlich keine eigene Wohnung + Verpflegung leisten können), zuallererst deine Eltern belangen. Schülerbafög und sonstige Gelder gibt es nur, wenn die Eltern nicht zahlen können.

    LG, Henrike