Ich sehe eine Box generell nicht als "Allheilmittel" für irgendwas an. Vielleicht, weil ich grunsätzlich nicht an Allheilmittel glaube? ![]()
Vorab: Maja hat keine Box, hatte nie eine und wird auch meiner Planung nach keine bekommen.
Aber ich kenne durchaus Hunde, die eine Box haben und diese nicht als Strafe oder als Wegsperren empfinden. Wenn ein Hund von klein auf gelernt hat, dass die Box etwas Tolles ist, dass sie Geborgenheit, Ruhe und Entspannung bedeutet, dann finde ich es nicht dramatisch, dass die Türe auch mal zu gemacht wird. Natürlich unter der Voraussetzung, dass der Hund nicht Ewigkeiten darin eingesperrt wird, gerade als kleiner Welpe, der die Welt nicht mehr versteht nicht. Mein Paradebeispiel, an das ich da denken muss ist ein Jack Russell, der eine Box hat, in der auch locker ein Golden Retriever Platz hätte, er kennt sie von klein auf, hat immer Wasser zur Verfügung, eben durch so einen Wassernapf am Boxengitter und der die Box auch bei geschlossener Tür nicht als schlimm empfindet. Im Gegenteil: In der Box ist die Welt in Ordnung, egal ob Tür auf oder zu. Bei dem habe ich keinesfalls den Eindruck, als würde ihn seine Box "quälen"
Wenn ein Hund in einer Box gegen seinen Willen eingesperrt wird, wo er ständig nur raus will und dafür ignoriert wird, dann heiße ich das definitiv nicht gut. Auch Stubenreinheit zu erziehen würde mir nicht mithilfe einer Box einfallen. Aber so generell gesehen, verteufele ich Boxen nicht ![]()
LG, Henrike