Ich weiß nicht, diese Diskussion gekocht-frisch stört mich ein wenig. Wenn sich jemand entschieden hat, zu kochen, dann sollte man das, auch wenn man noch so überzeugter Barfer ist, auch akzeptieren. Über die Zusammenstellung, von der die Threadstarterin berichtet hat, mag man durchaus streiten, das mag ich gar nicht verneinen.
Aber dass immer wieder das Kochen an sich verurteilt wird, das stört mich massiv. Es ist besser verträglich, weil es dem Hund etwas an Verdauungsleistung abnimmt. Mag sein, dass der Hundemagen sich dran gewöhnen würde, wenn man es nur konsequent genug durchzieht. Ich persönlich bin aber nciht bereit, meinem Hund monatelang ein Futter vorzusetzen, das er nicht gut verwertet, in der Hoffnung, dass er sich irgendwann schon dran gewöhnen wird. Dann wähle ich lieber das Gekochte, das er besser verträgt (ich hatte den direkten Vergleich und habe mich bei Maja fürs Kochen entschieden) und habe somit dann immernoch einen gesunden Hund, der mit Sicherheit nicht schlecht ernährt wird. Wenn ich ehrlich bin, macht mich diese Mentalität, dass nur frisches Fleisch das einzig Wahre ist, etwas traurig. Ich lasse mir einfach nicht erzählen, dass ausschließlich Rohfütterung gesund sein kann und selbstzusammengestelltes Gekochtes oder ein hochwertiges Fertigfutter nicht mehr im Rahmen dessen liegen, was gesund ist.
LG, Henrike