Beiträge von Niani

    Ich lese hier immer nur, dass der Hund kein Hund mehr ist. Über x Seiten wird abgehandelt, was der Mensch nicht alles in der Hundehaltung falsch macht und dass Hunde weder Agilitiy noch Dogdancing brauchen, dass der Mensch an sich viel zu viele vermenschlichte Herangehensweisen usw. hat. Mag ja von mir aus alles sein ;)

    Viel spannender wäre es doch, mal zu nennen, wie man es dann auch richtig machen könnte. Unter welchen Umständen würde der Hund noch als Hund gelten? Wie machen es diejenigen, die hier bemängeln, dass die Hunde alle keinen Hundesport benötigen und dass das nicht wirklich hundegerecht ist?
    Wie bringt man den Alltag damit in Einklang, den Hund Hund sein lassen zu wollen?

    LG, Henrike

    Hallo Britta!

    Ich war gerade kurz davor, einen Text, der in Grundzügen deinem ähnelt, in den anderen Thread zu schreiben. Ich hätte es allerdings wohl nicht so auf den Punkt bringen können wie du.

    Ich kann nachvollziehen, dass über Tötungsarten diskutiert wird, bei denen das Tier nicht lange und elendig leiden muss. Für mich persönlich kam aber auch die Frage hoch, inwiefern es verhältnismäßig ist, um eine Maus zu weinen, wenn täglich für den Hund Fleisch (von einem irgendwann mal lebendigen Tier) im Napf ist und bei vielen wohl auch auf dem Teller. Weint man da auch um jedes Tier?

    Ich weiß es nicht, ich kann es vielleicht auch nicht nachvollziehen, weil ich nie Mäuse gehabt habe. Aber wer bin ich schon, mir darüber wirklcih ein Urteil anmaßen zu wollen, als diejenige, die wohl auch weinen würde, wenn der eigene Hund stirbt, die ich aber nicht über jeden Straßenhund, der täglich irgendwo verendet weine.

    Vielleicht muss man das Tier in der Tat "vor Augen" haben, wenn das Elend ein Gesicht hat, wenn man es anfassen kann, ist es wohl auch anders.

    Ich für mich kann zumindest nur sagen, dass ich wenig Probleme damit habe, pures Fleisch zuzubereiten, eben weil es "anonym" ist. Hingegen mit ganzen Tieren käme ich nicht klar. Bei einigen habe ich schon gelesen, dass die Tiere Küken und Babymäuse und manchmal ja auch größere Tiere im Ganzen bekommen und ich glaube, auch da wäre bei mir schon eine Grenze, obwohl ich das Tier nie lebend gesehen habe.

    Hmm, vermutlich messe ich wohl auch mit zweierlei Maß...

    LG, Henrike

    Zitat

    Huch! Dieses Wochenende schon? :schockiert: Ich würde ja so gerne kommen... Weiß nur noch nicht, ob das klappt :/ Wollte eigentlich um die Zeit in Gelsenkirchen sein *g* Aber da Zoe im Moment eh nicht wirklich fit ist...


    Die kann ich auch gerne nehmen :D Oder Lucky

    Huch Ali, was machste denn hier bei mir um die Ecke? ;)

    Ich würde gern kommen, schaffe es aber leider nicht :(

    Zitat


    Corinna, das Ding sitzt mitten im Gesicht! Oft liegt es auch noch auf dem empfindlichen Nasenschwamm auf. Plastikmaulkörbe sind scharfkantig. Und was wiegen Metallmaulkörbe? Ein viertel Kilo? Maulschlaufen bieten keine Sicherheit.
    Wie würdest du dich damit fühlen?

    Bedenke aber bitte mal dabei, dass der Mensch auch ganz anders über sein Auftreten anderen gegenüber nachdenkt als ein Hund es tut (der das nämlich gar nicht tut). Wo der Mensch sich schick macht, sich Gedanken darüber macht, was andere von ihm denken könnten, etwas "peinlich" findet, da isses dem Hund egal. Den Hund stört doch kein bisschen, ob er ein rosa oder ein blaues Halsband anhat, ob er sauber oder dreckig ist, ob er frisch gebürstet oder völlig verwuselt ist und was andere von ihm denken könnten, wie er aussieht. Den stört höchstens, wie bequem/unbequem etwas ist. Und wenn ein MK nicht scheuert, sondern gut sitzt, dann gewöhnt sich ein Hund genauso gut an einen MK wie sich der Mensch an eine Brille oder ein Hörgerät gewöhnen kann.

    LG, Henrike

    Maja "unterwirft sich vor mir, vor dem Rest der Familie, vor Fremden - um sich den Bauch kraulen zu lassen :P Aus einem anderen Grund noch nie.

    Vor anderen Hunden dagegen auch heute mit knapp vier Jahren noch, wenn es die Situation erfordert und sie einem Hund begegnet, der schon mehrfach deutlich gemacht hat, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist. Es sind einmal die Hunde, die in der Tat aggressiv ihr gegenüber sind, andererseits solche, die absolut souverän und selbstsicher (ich bin fast versucht, dominant zu schreiben) aufgetreten sind, als Maja noch Welpe/Junghund war. Auch wenn diese teilweise heute nicht mehr dieses Auftreten haben (zu alt, sehen und hören kaum noch was), liegt Maja auf dem Boden, bevor sie da sind.

    Ich finds okay. Ob das nun heißt, dass mein Hund nie erwachsen geworden ist oder dass er keinen Respekt vor mir hat, weil er das nciht auch vor mir tut ;) ist mir dabei relativ wurscht. Im Alltag hat sich das Hinwerfen als "praktisch" bewährt, klar könnten die Begegnungen anders ablaufen, aber so ist es mir lieber, als wenn es Maja auf die Idee käme, dem anderen Hund Paroli geben zu wollen.

    LG, Henrike

    Ach, verdammt, die Begründung: Ich finde die Zusammensetzung am besten. Bei Josera gefällt mir nicht, wo das Fleisch herkommt (die beziehen meines Wissens nach aus Fernost), bei Bestes Futter ist mir zu viel Schnickschnack drin, beim Platinum finde ich, dass viele Hunde davon schnell zu mopsig werden oder man sie extrem hungern lassen müsste, dass sie nicht zu dick werden. Außerdem sind überall synthetische Vitamine drin, ich hoffe, wir reden beim Canis Alpha vom CA Pur, da sind dann keine drin.

    Und ansonsten spricht in meinen Augen die Tatsache, dass CA kaltgepresst ist, dafür, eben weil es nicht im MAgen aufquillt, was für mich ein generelles Plus von Kaltpressfuttern ist.

    LG, Henrike