Labbies sind nunmal beliebte Hunde, es ist also eine viel höhere Quote an Hunden, die du treffen kannst, wenn bei euch alle 100m ein Labrador anzutreffen sit, scheint ihr da ja ganz schön viele von zu haben. Dazu kommt, dass sie oft als Anfängerhunde propagiert werden, für die ich sie schon lange nicht mehr halte. Es sind Sturköpfe und davon haben sie eine ganze Menge. Für einen "Anfänger" ist es aber oftmals nicht leicht, den längeren Atem zu haben und dem Hund klarzumachen, dass dieses Verhalten tabu ist, nicht nur jetzt, sondern auch in fünf Minuten. Ich diskutiere mit meinem Labbi momentan ein anderes Thema und ich bin mindestens genauso dickköpfig wie sie. Aber man kann es ja doch nochmal versuchen, vielleicht hat sich Frauchens Meinung ja geändert.
Ja und die Balljunkies... Jeder Anfänger kriegt erzählt, dass es Apportierhunde sind, also denkt man doch erstmal, dass man dem Hund einen Gefallen damit tut, dass man ihn apportieren lässt, so lange, intensiv und unkontrolliert, bis man dann den perfekten balljunkie hat.
Für mich ist es einfach viel Unwissenheit von Seiten der Halter, bei Labradoren halt extrem, weil sie halt doch nicht immer ganz so einfach sind, wie es immer scheint und damit häufig irgendwo als Familienhunde landen, wo das evtl. gar nicht so glücklich ist...
LG, Henrike