Beiträge von Niani

    Labbies sind nunmal beliebte Hunde, es ist also eine viel höhere Quote an Hunden, die du treffen kannst, wenn bei euch alle 100m ein Labrador anzutreffen sit, scheint ihr da ja ganz schön viele von zu haben. Dazu kommt, dass sie oft als Anfängerhunde propagiert werden, für die ich sie schon lange nicht mehr halte. Es sind Sturköpfe und davon haben sie eine ganze Menge. Für einen "Anfänger" ist es aber oftmals nicht leicht, den längeren Atem zu haben und dem Hund klarzumachen, dass dieses Verhalten tabu ist, nicht nur jetzt, sondern auch in fünf Minuten. Ich diskutiere mit meinem Labbi momentan ein anderes Thema und ich bin mindestens genauso dickköpfig wie sie. Aber man kann es ja doch nochmal versuchen, vielleicht hat sich Frauchens Meinung ja geändert.

    Ja und die Balljunkies... Jeder Anfänger kriegt erzählt, dass es Apportierhunde sind, also denkt man doch erstmal, dass man dem Hund einen Gefallen damit tut, dass man ihn apportieren lässt, so lange, intensiv und unkontrolliert, bis man dann den perfekten balljunkie hat.

    Für mich ist es einfach viel Unwissenheit von Seiten der Halter, bei Labradoren halt extrem, weil sie halt doch nicht immer ganz so einfach sind, wie es immer scheint und damit häufig irgendwo als Familienhunde landen, wo das evtl. gar nicht so glücklich ist...

    LG, Henrike

    Ha Sarah, Maja ist jetzt seit ca. März dabei :roll: Da hast dus ja noch richtig gut. Und die Fellflusen im Haus bleiben dir ja dann auch erspart :D

    Langsam hab ich aber auch die Nase voll von dem ganzen Fell. Wüsst ichs net besser, mein Hund müsste langsam nackig sein...

    Maja ist momentan auch komplett wieder dabei, sie schmeißt die Wolle nur so von sich.

    Ich schiebe es auf diese kalt-warm-kalt-Wetterwechsel.

    Und heller ist sie sowieso jeden Sommer. Gedanken machen würde ich mir da eher nicht.

    In den Griff kriege ich es so einigermaßen mit dem Furminator, würde ich sie damit nicht büsten, ich würde auch in Fellbergen versinken. Aber: Nach dem Kuscheln seh ich trotzdem aus, als hätte ich mein eigenes Fell ;)

    Bei einem ausgewachsenen Hund kannst du das problemlos eine ganze Weile machen. Wenn möglich, würde cih aber auch ein Calciumpräparat geben und dann sollte das gar kein Problem sein. Mein Hund ernährt sich seit einem halben Jahr von Fisch, Reis und Eierschalenpulver, weil alle anderen getesteten Lebensmittel über kurz oder lang doch nciht vertragen wurden...

    Wenn dein Hund mit Hühnchen und Reis klarkommt und es hilft, hätte cih gar keine Bedenken :)

    Gute Besserung!

    Solange du andere Kommandos gibst und im ZOS immer das Ablegen trainierst und im Obedience immer das Apportieren, denke ich, dass dein Hund das schon unterscheiden kann. Der Hund lernt ja eine Verhaltenskette und wenn du da nix mischst, wüsste ich nicht, was dagegenspräche.

    Maja zumindest hat gelernt, dass man das Feuerzeugt anstupst und davor Platz macht, bringt aber noch immer ohne Anstand ihr Spielzeug, wenn ich "Bring" sage, auch wenn sie das Spielzeug vorher suchen musste.

    Die Handlungskette beim ZOS ist halt "Feuerzeug finden - anstupsen - hinlegen" und beim Apportieren "Gegenstand suchen - ins Maul nehmen - wiederbringen"
    Sowohl die Kommandos als auch die Gegenstände sind für den Hund ja "Signale", was er zu tun hat. Ich habs nicht ausprobiert (und werds auch nciht tun), was passiert, wenn cih Maja sage, dass sie mir das Feuerzeug bringen soll, aber sie kam bislang zumindest noch nicht auf die Idee, sich vor ihrem Spielzeug nur hinzulegen, wenn ich sie losgeschickt habe, es zu suchen und zu bringen ;)

    LG, Henrike

    Also wenn du auf Exclusion gehst, würde ich erstmal nichts zufüttern. Das hat zugesetzte Vitamine, ich würde nciht das Risiko eingehen, etwas zuzufüttern, worauf sie evtl. auch allergisch reagiert.

    Dann wäre ich aber auch zurückhaltend mit Knochen, weil du sonst den Calciumhaushalt durcheinander wirfst, ein nicht-gebarfter Hund die eh nicht so gut verträgt und du auch noch ein Tier finden müsstest, dessen Knochen sie verträgt, Fische sind da bekanntlich nicht so ergiebig, Enten weiß ich grad gar nicht, ob man davon was kriegt...

    LG, Henrike

    Du solltest dir einen Ernährungsplan anfertigen (und evtl. auch hier absegnen lassen von jmd. mit Ahnung), wenn du vorhast, selbst das Futter zuzubereiten.

    Je nachdem, was du fütterst, kannst du Knochen geben (wenn du barfen wirst, gehören die Knochen mit in den Plan rein), zumindest solltest du die Knochen mit in den Calciumhaushalt einberechnen. Aber ja, nur Knochen von Tieren, die dein Hund verträgt. Keine Rinderknochen, keine Lammknochen und auch sonst alles, worauf der Hund allergisch reagiert, bitte nicht geben.

    Was die Body/Trichter-Geschichte angeht: Das kannst nur du abschätzen. Ich würde das Kratzen verhindern, bevor Wunden entstehen, ich kenne meinen Hund inzwischen genau und weiß, wann er so viel kratzt, dass Wunden entstehen würden. Und dann kenne ich auch kein Pardon, dann gibts nen Trichter. Maja hatte mal an der Seite am Kopf eine Wunde, die sie wegen der Kratzerei überhaupt nicht hat verheilen lassen, sie hat sie nur größer gekratzt, damit tu ich dem Hund ja auch keinen Gefallen. Maja hat sich irgendwann an den Trichter gewöhnt, sie hatte ja auch keine Wahl, sie hat das Teil so lange getragen, bis die Wunde komplett verheilt war... Nicht schön, aber in meinen Augen immernoch das kleinere Übel als Wunden, die immer wieder aufgehen, größer werden und sich entzünden können. Wir können den Tieren ja leider nicht erklären, dass und warum sie nicht kratzen dürfen...
    Das einzige, was wir tun können ist, den Juckreiz so schnell wie möglich zu lindern...

    Aber ich sag ja, das kannst für deinen Hund nur du beurteilen, wie intensiv er wirklich kratzt und ab wann es sinnvoll wäre, das Kratzen zu verhindern...

    LG, Henrike

    Zitat

    Danke für den link! :gut:
    Das dumme ist nur, dass man nicht weiss, wie klein die Stücke teilweise sind. Kann genauso gut sein, dass nur ganz wenige groß genug für ein Halsband sind, oder? Aber für Echtleder sehr günstig.

    Zur Not könnte man ja aus zu kleinen Stücken ein Patchwork-Halsband machen. Ich habe auf der Seite von Just for Dogz ein paar Patchwork-Halsbänder gesehen und wenn ich ehrlich bin, einige davon gefielen mir richtig gut...

    LG, Henrike

    Hallo Babididi,

    Ziege ist bei den normalen Allergietests nicht dabei - wenn ein Hund aber schon auf Rind und Lamm reagiert, würde ich von Ziege erstmal abraten, weil es alles Wiederkäuer sind und die Proteinstruktur sich mehr ähnelt als die anderer Tiere. Die Wahrscheinlichkeit, dass Hund dann auch auf Ziege reagiert, wenn er Rind und Lamm nicht verträgt, schätze ich als relativ hoch ein.

    Wenn du dein Borderlein an den Stellen nicht eincremen kannst: Schneid das Fell weg. Äußerlichkeiten sind da schnuppe, Hauptsache, du kannst ihm erstmal helfen. Das Fell wächst auch wieder nach, die Schmerzen und der Juckreiz haben da absolute Priorität ;)

    Ansonsten versucht, das Jucken irgendwie zu vermeiden, zur Not mit einem Trichter, einem Body oder Socken an den Pfoten, je nachdem wo der Hund sich wie kratzt. Durch das Kratzen entstehen Wunden, die Wunden verheilen umso schlechter, wenn der Hund sie immer weiter aufkratzt und es werden auch noch Bakterien in die Wunden getragen, so dass diese sich entzünden können.

    Wenn du wirklich schnell Abhilfe schaffen willst, dann koch für deinen Hund erstmal oder gib es ihm roh. Eine Kohlenhydratquelle (meistens ist KArtoffel am besten geeignet), eine Proteinquelle (bei euch würde ich Fisch geben) und ein Calciumpräparat. Dann sollte schnell eine Besserung eintreten und du hast Zeit, ein Fertigfutter zu finden, das dein Hund verträgt.
    Und Rike hat Recht, Exclusion wäre auch sinnvoll, um den Hund erstmal allergiefrei zu bekommen :)

    Bei Maja hat es in der Regel so eine Woche gedauert, bis merklich weiger Juckerei da war und danach wurds Stück für Stück weniger :)

    LG, Henrike