Beiträge von Niani

    Ich füttere momentan mit 50:50 Fleisch - Kohlenhydrate, kein Gemüse, da Ausschlussdiät. Wenn sie irgendwann mal mehr darf, werde ich vermutlich 50:30:20 füttern, also 50% Fleisch, 30% Kohlenhydrate, 20% Obst/Gemüse, das werde ich dann aber testen und ggf. anpassen :)

    Ich wiege im Übrigen alles im gekochten Zustand ab, sowohl den Fisch, als auch den Reis, den sie momentan bekommt...

    LG, Henrike

    Ich habs damals auch ohne Clicker beigebracht, ich hab immer, wenn cih merkte, dass sie ansetzte zum Schütteln "Schüttel dich" gesagt und gleichzeitig ein Handzeichen gegeben. Danach gabs sofort das "Fein" und ein Leckerchen und sie hat es ziemlich schnell raus gehabt.

    Sie schüttelt sich aber nur komplett, wenn sie auch nass ist oder das Fell irgendwie dreckig oder verwuselt, sonst kann cih das Handzeichen mit dem "Schüttel dich" geben und sie schüttelt nur den Kopf :D

    LG, Henrike

    Hm also wenn Kartoffeln nicht gehen, blöd, aber Rike hat dir ja schon einiges anderes vorgeschlagen. Quinoa würd mir noch einfallen, Amaranth (weiß grad net, was du davon schon probiert hast), eventuell auch einfach schlichter Reis, wenn sies auch im Josera verträgt oder dann auch eher nciht?

    Eine weitere Überlegung meinerseits wäre: Evtl. reagiert Numa einfach aus die Umstellung an sich, gar nciht auf das eigentliche Getreide? Du hast das Josera so ganz langsam eingeführt und sie vertraägt es. Wenn du bislang ein Getreide ausprobiert hast, hast du es dann auch in so kleinen Schritten dazugefüttert, wie du es jetzt mit dem Josera gemacht hast oder hat sie dann einfach ab und an mal eine Kohlenhydrate-Portion mit im Napf gehabt? Ich hab auch eine Zeitlang gebraucht, bis ich das rausgefunden habe, aber so ging es z.B. meiner Hündin. Der brauche ich momentan nicht mit schnellen Futterumstellungen zu kommen, ich muss jedes neue Lebensmittel einschleichen, weil es sonst allein schon aufgrund der Umstellung zu Durchfall kommt... Das nur auch nochmal so als Idee :)

    LG, Henrike

    Leela, Ausschlussdiäten funktionieren darüber, dass du nur eine Proteinkomponente und eine KH-Komponente fütterst. Also nix zusätzlich.

    Man SOLLTE etwas füttern, was der Hund noch nie hatte, weil dann die Gefahr geringer ist, dass der Hund dagegen schon eine Allergie entwickelt hat. Das ist aber keine Pflicht. Ich habe damals auch mit Fisch angefangen, sogar solchem, den sie schon kannte und es war bei uns das perfekte Futter, weil sie gar nciht auf fisch reagiert. Fisch ist vor allem bei vielen Hunden deshalb klasse, weil es eine komplett andere Proteinstruktur hat, als die ganzen Fleischsorten.

    Ich würde als KH-Quelle keine Gemüsesorte geben, die sind zwar KH-haltig, aber Numa braucht ja die Energie und gerade, wenn du sogar Fett zufüttern musstest, würde ich wirklcih pure Kohlenhydrate füttern ;) . Typischerweise gibt man da Kartoffeln (püriert, da dann besser verträglich), ich weiß grad nciht, verträgt sie Kartoffeln?

    Öl kannst du, wenn du mit Fisch anfängst, Dorsch-Lebertran geben, dann deckst du sogar noch einiges der Vitaminversorgung damit :) Aber wie gehabt, nicht zu viel -> Hypervitaminose :)

    Wenn du Fleisch fütterst und das recht fettes Fleisch ist, würde ich etwas mehr Fleisch geben, bei Fisch kommt es ja auf den Fisch an, aber eigentlich ist Fisch ja gerade dafür bekannt, nicht sehr fettig zu sein.

    Was Calcium angeht: Gräten reichen meines Wissens nach nicht aus. Ich habe einige Wochen lang ohne Calciumpräparat gefüttert (bei einem erwachsenen Hund geht das mal eine Zeitlang, bei einem Hund im Wachstum bin ich da skeptisch) und dann Eierschalenpulver getestet. Bei Fleisch hättest du den Vorteil dass du die Calciumversorgung über Knochen abdecken könntest :)

    LG, Henrike

    Maja musste teilweise wochenlang mit dem Kragen rumrennen, irgendwann hat sie sich auch dran gewöhnt, auch wenn sie den anfangs ganz blöd fand. Irgendwann lief sie damit ganz normal rum :)

    Was ich noch probieren würde, wäre dieser Body Ollie von Sabro, den man leihen kann.

    Der dicke Kragen heißt "Mondkragen" und kann auch bei manchen TÄ ausgeliehen werden. :)

    Aaaalso: Die Testergebnisse sind ja relativ ähnlich wie erwartet.

    Ich an deiner Stelle würde definitiv eine Ausschlussdiät machen, um sicherzugehen, was der Hund genau hat. Wenn ein Hund auf eine Geflügelsorte reagiert, kann es schnell passieren, dass er auf die anderen auch reagiert, nur nicht zwangsläufig im Blutttest.

    Was du da im TV gesehen hast, war der Rat zu einer Ausschlussdiät. Man nimmt zwei Komponenten, eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle. Ich persönlich finde das Drittel Fleisch etwas wenig, ich koche für Maja 50:50.

    In eurem Fall würde ich als Kohlenhydratquelle definitiv Kartoffeln wählen (weil die auch nicht so häufig in Fertigfuttern drin sind) und als Proteinquelle musst du dir überlegen, was du nimmst. Vom Geflügel würde ich für den Anfang Abstand nehmen (weil schon eine Reaktion auf eine andere Geflügelsorte da war), meistens bieten sich Pferd oder Hirsch an (wenn der Hund das noch nciht hatte) oder Fisch (ich hab mich damals für Fisch entschieden, obwohl sie das schon kannte, es hat halt eine komplett andere Proteinstruktur). Das dazu :) Man füttert diese beiden Komponenten 6-8 Wochen, wenn man merkt, es wird besser, behält man sie bei, bis der Hund beschwerdefei ist. Wenn keine Besserung nach 8 Wochen eintritt, sollte man sich überlegen, ob man auf andere Komponenten geht, dann reagiert der Hund evtl. auf eine dieser beiden Stoffe.
    Wenn die ersten beiden Komponenten vertragen wurden, probiert man eine neue aus. Ich würde immer dazu tendieren, als erstes ein Calciumpräparat dazuzugeben, sobald der Hund beschwerdefrei ist, bei euch böte sich da Eierschalenpulver an, weil sie darauf auch nciht im Test reagiert hat. Gucken, ob es vertragen wird, nächste Komponente usw. Reagiert der Hund auf etwas, zurück zu den Stoffen, die er vertragen hat und warten, bis er wieder beschwerdefrei ist, danach weitertesten.

    Eine Dauerdiät, damit war im Zweifelsfall gemeint, dass man dauerhaft nur noch die Sachen füttern sollte, die in der Ausschlussdiät vertragen wurden. Ausschlussdiäten ziehen sich immer länger als 8 Wochen, man benötigt mitunter ja schon 8 Wochen nur für die ersten beiden Komponenten. Wenn man eine gewisse Basis erarbeiten konnte während der Diät, dass der Hund einiges vertragen hat, dann kann man ja recht abwechslungsreich füttern, dann sollte es nicht unbedingt zu Mangelerscheinungen kommen. Verträgt der Hund nciht ganz so viel, wäre es gut, wenn man eine von den Exclusion-Futtern oder so füttern kann, da sind Vitamine zugesetzt, dass es da auch nicht unbedingt zu Mangelerscheinungen kommt.

    Hoffe, cih hab damit alle Fragen beantwortet :)

    LG, Henrike

    Zitat

    Sind wir Hundehalter nicht gesetzlich verpflichtet unseren Hund mit einer Haftpflicht zu versichern!?? :???: also davon bin ich eig. ausgegangen. habe meine beiden verischert auf 3.000.000 €

    Kommt aufs Bundesland an und dort teilweise noch auf die Größe des Hundes :) In NRW beispielsweise musst du einen Hund, der unter die 40/20-Regel fällt mit mindestens 500.000 versichern lassen, kleinere Hunde nicht ;)

    Zitat

    Super Erklärung Henrike, danke!

    Darf ich auch noch kurz ne Frage stellen? Wie ist das, wenn man ins Ausland fahren möchte mit dem Hund (z.B. Holland, Schweden, Dänemark). Dann muss man doch die Tollwutspritze jedes Jahr verabreichen lassen, oder?

    Das kommt auf das Land an. Manche erkennen die TW-Impfung im Dreijahresrhythmus an, manche verlange eine jährliche Nachimpfung. In einigen Ländern kommen auch noch Titerbestimmungen dazu, ich hab aber gerade nicht im Kopf, in welchem Land was anerkannt ist. Dazu macht man sich am besten vor der Urlaubsplanung einmal schlau, der TA sollte einem dazu auch weiterhelfen können, die kriegen nämlih mit den Impfstoffen zusammen auch immer Instruktionen geliefert, wie sie wann impfen müssen, damit die Einreise in welches Land okay ist :)

    LG, Henrike

    Es kommt immer darauf an, für welche Dauer der Impfstoff zugelassen ist. Fakt ist, dass inzwischen einige Impfstoffe als drei Jahre gültig gelten, auch wenn sie vorher nur ein Jahr lang "hielten". Die Impfstoffe, die inzwischen auch für drei Jahre Wirkung zugelassen sind, sind dieselben, die früher nur ein JAhr lang gültig waren, man hat nur eine andere Dauer draufgeschrieben, weil irgendwann festgestellt wurde, das die Impfungen in der Tat länger halten als nur ein Jahr.

    Einige der Impfungen halten nach einer erfolgreichen Grundimmunisierung bis zu 15 Jahren, damit ist aber keine Garantie gegeben, dass dem auch tatsächlich so ist, darauf könntest du dich also nicht berufen irgendwann mal. Wenn ein Impfstoffhersteller aber drei Jahre auf seinen Impfstoff draufschreibt, kannst du dir zumindest sicher sein, dass die drei Jahre eine Wirkung vorhanden ist. Wenn du wirklich sicher gehen möchtest, kannst du eine Blutuntersuchung veranlassen, bei der der Antikörpergehalt gegen die Krankheiten festgestellt wird, ist er hoch genug, lässt du nciht nachimpfen, ist er zu niedrig, lässt du nachimpfen.

    Was deinen TA angeht, bin ich da auch etwas skeptisch. Einerseits kann er dir das Blaue vom Himmel runterlügen, du kannst ja nicht überprüfen, was für Krankheitsfälle er schon hatte. Andererseits verdient er natürlich an den Impfungen und das mehr, als wenn du nur alle drei Jahre impfen lässt.

    Iah würde, wenn im Impfpass eine Impfung mit drei Jahren Gültigkeit drinsteht, auch frühestens nach drei Jahren nachimpfen lassen. Dass der Impfstoff früher nur ein Jahr gültig war, ist dabei für mich kein Argument, die Dauer war und ist von den Herstellern abhängig. Früher waren einfach keine Langzeitergebnisse vorhanden, wie lange mit einer sicheren Wirkung zu rechnen ist (auch weil zu teuer) und deswegen schrieben alle Hersteller nur ein Jahr drauf. Du kannst aber davon ausgehen, dass kein Hersteller drei Jahre draufschreiben würde, wenn nciht auch drei Jahre Wirkung drin wären, eben weil sie auch dran verdienen und wohl auch, weil es bei den Behörden gar nciht durchkäme.

    Die Tollwut-Impfung ist immer auf einer Extra-Seite vermerkt, da müsste bei deinem Impfpass dann im Normalfall "Rabies" dranstehen und einige andere Impfungen stehen bei "Other vaccinations". Die TW-Impfe gibt es auch in Kombination, ich glaube mit Leptospirose (ob da andere Kombinationen möglich sind, weiß ich grad gar nciht genau) und die anderen sind eine weitere Zusatzimpfung. Ich bin grad zu faul nachzugucken, welche von deinen Impfungen nun welche ist, aber es kann gut sein, dass zwei verschieden lange Impfungen verabreicht wurden: Wenn die eine Impfung vom Hersteller auf drei Jahre ausgelegt war, die andere nur auf ein Jahr, darf der impfende Tierarzt natürlich auch nur die entsprechende Wirksamkeit in den Pass eintragen :)

    Aber ja, ich würde in der Tat mal einen anderen TA aufsuchen.

    LG, Henrike