Beiträge von Niani

    Wenn man so einen Traumwelpen hat wie SineundAmy ist das toll, aber die gibts eben nciht im Katalog, jeder Hund ist da anders ;)

    Ich musste mir anfangs jede Nacht alle 2h den Wecker stellen, Maja hatte eine Vorliebe für Stromkabel :roll: und auch sonst hat sie mich gut auf Trab gehalten. Ganz ehrlich, die ersten 2-3 Wochen bin ich echt auf dem Zahnfleisch gegangen. Und dann hatte sie das mit der Stubenreinheit raus und es wurde langsam besser, dass man die Nächte auch so halbwegs durchschlafen konnte. Sie ist ein toller Hund geworden, auch die Pubertät war ein Klacks (im Gegensatz zu ihren LMAA-Phasen mit zwei Jahren und drei Jahren) und auch sonst haben wir uns gut zusammengerauft. Aber ja, es war für den Anfang wirklich superanstrengend und stressig und ich hätte zwischenzeitlich echt viel für eine Mütze Schlaf gegeben. Ich kann jeden verstehen, der sagt, dass ihn das schlaucht (ich hab das nämlich nciht vergessen...), aber das ist die Verantwortung, die man eben trägt.

    Nur, weil man sich auf diese stressige Zeit einstellen muss, muss man den Hund doch nciht weggeben... Wie gesagt, dann dürfte ich die Maja wohl auch nimmer haben.

    Ich persönlich finde jetzt aufzugeben sogar falsch. SaChi hat das schon sehr schön gesagt, das hat fast jeder, der einen Welpen zu sich genommen hat, schon hinter sich gebracht, sofern das nicht einer von diesen Ausnahmewelpen war, die sofort durchschlafen, nie Mist machen usw. und es hat noch keinen umgebracht. Und einen Welpen aufwachsen sehen, das hat es bei mir nciht vergessen gemacht, aber es macht es wieder wett, versprochen :)

    Also, Augen zu und durch, ein paar Wochen zusammenreißen, dann sieht alles anders aus und vieles wird einfacher.

    Glaub mir, wenn man wieder regelmäßig mehr Schlaf kriegt, kommt man auch gar nimmer auf so absurde Ideen, wie den Hund weggeben zu wollen ;)

    LG, Henrike

    Und isses nicht letzten Endes egal, was andere Leute sagen? Ich habe letzten Winter zwischenzeitlich überlegt, meinem Labbi, der mit mehr als nur ein wenig Unterwolle gesegnet ist, einen Mantel anzuziehen. Ich habe ihr auch einen Schal gestrickt, als ich das für notwendig hielt.

    Und wenn ich in der Situation die Wahl gehabt hätte zwischen einem pinken Second-Hand-Mäntelchen mit Strass für 20 Euro oder einem neuen Mantel in gedeckten Farben für 60 Euro - ich hätte das pinke Teil genommen :D

    Meinem Hund isses wurscht, wie er rumrennt, solangs net stört. Und mir auch, solangs hilft. Abgesehen davon wäre bei meinem "Drecksköter" der Mantel eh nicht lange in der Originalfarbe, es sei denn ich würde ein Camouflage-Muster kaufen ;)

    LG, Henrike

    Hmmm, bei einem Hund ohne Unterwolle wäre ich zumindest immer sehr vorsichtig und hätte immer ein Auge drauf. Wenn er draußen viel in Bewegung ist und nicht viel rumsitzt/liegt oder langsam durch die Gegend latscht, kann es sein, dass ein Mantel nicht zwingend erforderlich ist. Bei Regen/Schnee würde ich ihm wohl sofort einen anziehen, weil er ganz schnell bis auf die Haut nass sein wird.

    Wenn er gesundheitlich eh anfällig ist oder halt unterwegs dazu neigt, rumzutrödeln (also nicht in einer Tour durch die Gegend flitzt und sich somit selbst "warmhält"), würde ich ihm einen Mantel anziehen.

    Ansonsten würde ich einfach gucken, wie schnell er draußen friert, meistens wirds ja im Herbst schon kühler, so dass man da, wenn man länger unterwegs ist, schon mitkriegen sollte, wie er mit kühleren Temperaturen klarkommt.

    LG, Henrike

    Maja hat dafür 2 verschiedene Kommandos, ein "Platz", das wirklich perfektes Liegen heißt und ein "Heia machen", bei dem sie sich hinlegen darf, wie sie lustig ist, von mir aus auch eingerollt ;)

    Dafür habe ich aber erstmal klarmachen müssen, dass "Platz" perfektes Liegen bedeutet und nur die Platzvarianten belohnt, in denen sie gerade lag, bzw. korrigiert, wenn sie auf ein "Platz" weggekippt ist. Ansonsten schließe ich mich Christel an, viel mehr kleinere Übungen, damit er es lernt.

    Die Dauer und auch die Entfernung kann man später steigern, erstmal gehts darum, dass er lernt, gerade liegen zu bleiben. Deswegen finde cih es auch ungeschickt, seitlich zu belohnen, solange er das noch nicht kennt. Ich würde für den Anfang erstmal von vorne auch belohnen, damit er gar nciht in die Bedrängnis kommt, wegzukippen, weil er dich anschauen will, weil du ja rechts von ihm bist.

    LG, Henrike

    Beim Spaziergang, vor uns läuft langsam ein Mann her, ich habe Maja angeleint und will mit bestimmt 2 Metern Abstand an ihm vorbei.

    Er: Beißt der?
    Ich: Nein, die beißt nicht.
    Er: Wissen Sie das genau?
    Ich: Ja. (Maja steht neben mur und überlegt, ob sie hinwill, ne Streicheleinheit abholen)
    Er: Ich nämlich nicht.
    Ich: Hm? :???: (Ich hab echt fürn Moment überlegt, ob er meint, dass er nicht beißt..)
    Er: Ja, ich weiß ja nicht, ob Ihrer beißt
    Ich: Macht ja nix und die Leine ist ja auch dran, sie könnte ncihtmal zu Ihnen hin, wenn sie wollte.
    Er: Hmmm, jaaa. Dann gehen Sie doch mal bitte vor mir her, nicht dass der mich dann doch noch in den Hintern beißt...

    Zitat

    Also eigentlich haben Longen ganz normale Karabiner und halten Pferde aus ;) Wenn sie das nicht tun würden, dann würden sie sicher nicht verkauft werden. Ich hab auch noch nie in 15 Jahren mit denen ich mit Pferden zu tun habe gehört, dass der Karabiner kaputt geht.

    Ich habe durchaus schon mehrere gebrochene Karabiner an Führstricken und Longen erlebt. Allerdings bin ich tatsächlich der Meinung, dass die Kräfte, die in solchen Situationen bei einem Pferd wirken, nicht durch einen Hund bewerkstelligt werden können. Ich würde meinen Hund jederzeit an eine Longe statt einer Schleppleine für Hunde hängen :)

    LG, Henrike

    Das ist für mcih so ein wenig wie die Frage nach dem "ISt der Hund oder die Katze schlauer?" - Der Hund, weil er sich Dinge beibringen lässt oder die Katze, weil sie den Menschen glauben lässt, sie hätte dies nicht nötig?

    Ist "Sachen hinterfragen" und "Sturköpfigkeit" dem Begriff "Intelligenz" zuschreibbar?

    Für mich persönlich gehört zu Intelligenz eine schnelle Auffassungsgabe - sowohl im Bereich der erwünschten, wie auch unerwünschten Verhaltensweisen (viele Hunde haben ja sooo schnell raus, wie sie Frauchen/Herrchen manipulieren können), sowohl im Bereich der selbstständigen Arbeit (bei den Hütern dann wohl am Vieh), als auch im Bereich der Orientierung und Zusammenarbeit mit dem Halter. Und diese "meine" Definition ermöglicht es mir auch, innerhalb der Rassen zwischen bräsigen Hunden und den Superbrains zu unterscheiden, weil es eben nicht nur um "Kommandos möglichst schnell lernen und immer brav abspulen" geht :)

    LG, Henrike

    Maja hat mit knapp 3 nochmal so eine Angstphase gehabt (und Männer brauchen bekanntlich immer etwas länger :P). Ging auch wieder vorbei, wichtig war nur, dass sie sich an mir orientieren konnte (und teilweise braucht sie das heute noch). Heißt: Ich muss die Auslöser früher sehen als sie, dann genau auf Maja achten und mich in dem Moment, in dem sie sie sieht, ganz besonders sicher und souverän verhalten. Am besten klappt das bei uns über sehr forsches Verhalten, ich gebe dann ziemlich "zackige" Befehle, wie "Weiter" oder "Da lang" und das auch in "Kommandoton", also säuseln geht anders ;). Hilfreich ist es, wenn ich mich zwischen dem Angstgegenstand / Angstperson und ihr befinde und sie dann mit meinem Körper weiterdränge, wenn sie anfängt, sich dafür zu interessieren bzw. dorthin drängen zu wollen und bellen zu wollen.

    Wie gesagt, bei Maja war das Thema irgendwann auch wieder abgehakt und sie ist wieder recht "normal" (dass das immernoch nötig ist, liegt daran, dass sie im Dunkeln manchmal etwas schreckhaft ist). Ich habs als verspätete "spooky period" gesehen und je lockerer ich damit umgegangen bin, umso weniger war es für Madame ein Problem :)

    LG, Henrike