Wenn man so einen Traumwelpen hat wie SineundAmy ist das toll, aber die gibts eben nciht im Katalog, jeder Hund ist da anders ![]()
Ich musste mir anfangs jede Nacht alle 2h den Wecker stellen, Maja hatte eine Vorliebe für Stromkabel
und auch sonst hat sie mich gut auf Trab gehalten. Ganz ehrlich, die ersten 2-3 Wochen bin ich echt auf dem Zahnfleisch gegangen. Und dann hatte sie das mit der Stubenreinheit raus und es wurde langsam besser, dass man die Nächte auch so halbwegs durchschlafen konnte. Sie ist ein toller Hund geworden, auch die Pubertät war ein Klacks (im Gegensatz zu ihren LMAA-Phasen mit zwei Jahren und drei Jahren) und auch sonst haben wir uns gut zusammengerauft. Aber ja, es war für den Anfang wirklich superanstrengend und stressig und ich hätte zwischenzeitlich echt viel für eine Mütze Schlaf gegeben. Ich kann jeden verstehen, der sagt, dass ihn das schlaucht (ich hab das nämlich nciht vergessen...), aber das ist die Verantwortung, die man eben trägt.
Nur, weil man sich auf diese stressige Zeit einstellen muss, muss man den Hund doch nciht weggeben... Wie gesagt, dann dürfte ich die Maja wohl auch nimmer haben.
Ich persönlich finde jetzt aufzugeben sogar falsch. SaChi hat das schon sehr schön gesagt, das hat fast jeder, der einen Welpen zu sich genommen hat, schon hinter sich gebracht, sofern das nicht einer von diesen Ausnahmewelpen war, die sofort durchschlafen, nie Mist machen usw. und es hat noch keinen umgebracht. Und einen Welpen aufwachsen sehen, das hat es bei mir nciht vergessen gemacht, aber es macht es wieder wett, versprochen ![]()
Also, Augen zu und durch, ein paar Wochen zusammenreißen, dann sieht alles anders aus und vieles wird einfacher.
Glaub mir, wenn man wieder regelmäßig mehr Schlaf kriegt, kommt man auch gar nimmer auf so absurde Ideen, wie den Hund weggeben zu wollen ![]()
LG, Henrike