Beiträge von Niani

    Sagen wir es mal so: Wer so blauäugig ist, langfristig Hills zu füttern, einen Newsletter dort zu abonnieren, den Informationen und Anweisungen dort Glauben zu schenken ohne sie kritisch zu hinterfragen, bei dem ist die Naivität vermutlich so groß, dass ich persönlich auch denke, dass es besser wäre, wenn der Hund kastriert wird, bevor Welpen da sind (denn die sind, wie wir durch die zahlreichen Unfallwürfe wissen, schneller da, als man denkt, gerade, wenn jemand so einfältig ist).

    Vor dem Hintergrund des Tierschutzgesetzes und dem Wohl des Hundes kann ich das eigentlich nicht befürworten, glaube allerdings auch nicht, dass es zum Wohl des einzelnen Hundes und derer, die durch Unvorsichtigkeit evtl. in die Welt gesetzt werden, wenn die Hündin eines jeden Hinz und Kunz tragend würde.

    LG, Henrike

    Ja, ich machs auch im Ofen. Ich mach es aber immer nur auf 160° ca. und dafür etwas länger (bin da etwas vorsichtig wegen des Acrylamids ;)).

    Je nachdem wie voll dein Blech/die Auflaufform dann ist, dauert es dann auch länger. Minimum aber eine stunde :)

    LG, Henrike

    Ich mahc es mal so, mal so. Wenn ich das Gemüse noch knackiger haben will, mach ich es erst später rein, sonst direkt. Zum Würzen kommt bei mir immer etwas Gemüsebrühe rein (also wirklich mit Flüssigkeit), dann ganz nach Geschmack, meist mach ichs etwas mediterraner mit Rosmarin, Basilikum, Oregano oder Majoran. Etwas Pfeffer noch dran und fertig ;)

    LG, Henrike

    Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Qualzucht

    Zitat

    Laut einer darin enthaltenen Definition ist die Qualzüchtung gegeben, wenn „... bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind“.

    Das wäre ein Definitions-Versuch. Ausgehend davon könnte man jetzt in dem Beispiel mit dem Hund auf dem von dir eingestellten Bild von einer Qualzucht sprechen, weil dieser Hund in seiner Bewegung eingeschränkt sein wird und ansonsten von Schmerzen auszugehen ist, weil viel zu viel Gewicht auf zu kurzen Beinen lastet. Natürlich kann ein Hund nicht sagen "Da tuts mir weh", aber vielleicht hilft es dir, eventuelle Schmerzen nachvollziehen zu können, wenn du dir überlegst, wie es Menschen geht, die zu viel Gewicht mit sich rumschleppen: Die bekommen Rückenprobleme, die Knie schmerzen, die Füße tun weh, einfach, weil die Knochen und Gelenke gar nicht für diese Dauerbelastung gedacht sind. Und wenn man sich den Hund anschaut, der auf dem Bild ist, dann müssen diese kurzen Beine viel zu viel Last tragen, was auch zu Schmerzen und wahrscheinlich sogar aufgrund der Fehlbelastung zu weiteren gesundheitlichen Problemen wie Degeneration der Knochen führt.

    Ich appelliere jetzt einfach mal an deinen gesunden Menschenverstand, den du zweifelsohne haben wirst, wo du dich bislang noch nicht aus diesem Thread verabschiedet hast und auch bereit bist, von deinem Schönheitsideal abzurücken, weil du dich für einen verantwortungsbewussten Menschen hältst: Überlege mal, ob das gesund sein kann, wenn so viel Körper getragen werden soll von so wenig Bein oder ob du da viel eher nachvollziehen kannst, dass das schnell zu Schmerzen führt, eben aufgrund der Fehl- und Überbelastung :)

    LG, Henrike

    Zitat

    Henrike

    schreib doch mal, was du mit dem Hund tun willst und wie euer Umfeld ist.

    :D Ich hab meinen Labrador doch schon längst ;) Und der Pudel wird irgendwann als Zweithund einziehen :)

    Finde die Idee auch nicht schlecht. Allerdings sind Pudel auch kleine Schelme, definitiv nicht blöd, die wissen schnell, wo der Halter eventuelle Schwachstellen hat :D

    *lach* Susa, das hast du beides sehr schön geschrieben :)

    tripleh:
    Du selbst entscheidest, wie du mit deinem Hund klarkommen wirst. Ich habs im anderen thread schon angesprochen, Konsequenz ist das Schlüsselwort. Stell deine Regeln auf, was du gerne möchtest und setze diese durch. Soll der Hund nicht am Tisch betteln, bekommt er nichts vom Tisch. Soll er nicht entscheiden, wann gespielt wird, wird eben nicht gespielt, wenn er ankommt, sondern dann, wenn du willst. Es liegt an dir.

    Nur bitte, halte dich dabei nicht an Rangordnungs-Theorien auf, manchmal bricht man sich keinen Zacken aus der Krone, mit seinem Hund zu spielen, wenn er es will, solange er auch akzeptiert, dass es Momente gibt, in denen er ankommt und du ihn wegschickst, weil du das grad nicht möchtest :) Man muss den Hund nicht immer ganz klein halten, damit ein vernünftiges Zusammenleben möglich ist. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen und wie gesagt, solange der Hund auch ein "Nein" akzeptiert, ist es kein Drama, auch auf ihn einzugehen :)
    Wichtig ist eigentlich nur, dass man ihn nicht zum Haustyrannen erzieht, aber es gibt zwischen den beiden Extremen noch viele Grauschattierungen ;)

    LG, Henrike

    Fooootoooos!

    Guuut, dass ihr weit weg seid, ich fürchte nämlich, so ein kleiner einjähriger Labrador könnte genau in mein Beuteschema passen :D

    Bin schon gespannt auf deine Berichte und was deine beiden zu der Kurzen sagen, sollen sie ihr ruhig nochmal ein paar Lektionen fürs Leben mit auf den Weg geben :)

    Schön, dass sie bei euch bleiben darf, bis ihr einen endgültigen Platz für sie habt :)

    LG, Henrike

    Ich würde weder den einen noch den anderen als Anfängerhund empfehlen. Die Labradore sind wahnsinnige Sturköpfe und auch die Golden Retriever sind nicht immer einfach zu händeln, wenn sie sich was in den Kopf gesetzt haben. Ein Anfänger, der sich vom Labrador einen "leichtführigen" Hund erhofft, ist definitiv an der falschen Adresse. Es sind tolle Hunde, keine Frage... Aber sie sind vor allem eines: Sture Esel.

    Man muss sich von Anfang an dessen bewusst sein, dass man konsequent bleiben muss (ich weiß, bei welchem Hund nicht...) und dass man sich durchsetzen muss, sonst hat man innerhalb kürzester Zeit ein allesfressendes, allesanspringendes, rüpelhaftes Monster, immer freundlich, aber auch immer völlig aufdringlich.

    Wer damit umgehen kann: Super. Aber es ist beim besten Willen nicht immer alles so einfach, wie man sich das anhand der Rassebeschreibungen der beiden Rassen vorstellt.

    Kleines Beispiel: Ich diskutiere momentan mit meinem Labrador seit einigen Wochen aus, ob man das Grünzeug, das von den Bäumen fällt, fressen darf oder nicht. Das sieht dann ungefähr so aus: "Ach heute darf ich das auch nicht essen? Ich dachte, das galt nur gestern... - Hmmm, nicht nur das eine da 20cm weiter vorne, sondern das hier auch nicht? - Oh, du putzt dir die Nase, da darf ich dann jetzt aber, oder? - Auch nicht? Dann lass ich mich mal zurückfallen, lauf mal schön vor, JETZT darf ich aber bestimmt... - Verdammt, also gut, dann halt nicht. - Hähä, über nichts fressen beim Schnürsenkel zubinden hatten wir noch nciht gesprochen, DAS ist meine Chance! Wie jetzt? Auch verboten? Ach menno..." Sie testet mich. Ohne Ende... Jeden Tag aufs Neue versucht sie das immer wieder. Und wehe, ich bin unaufmerksam, lasse ihr das durchgehen, dann quittiert sie mir das mit nem dicken Stinkefinger und frisst die nächsten drei Sachen aus Prinzip :roll: Wohlbemerkt, der Hund wird im Sommer 4. Sie ist nicht immer so anstrengend, an manchen Tagen ist sie ein Traum, aber da steckt verdammt viel Arbeit und noch mehr Konsequenz und am allermeisten Nerven drin.

    Wenn dich das nun nicht abschreckt: Viel Spaß. Aber bitte: Stell dich drauf ein, dass es kein Spaziergang wird und der Hund sich alles andere als so nebenher selbst erzieht ;) Den guten Gehorsam bringt der Hund nämlich nicht selbst mit, sondern den musst du dir Stück für Stück gemeinsam mit ihm erarbeiten.

    LG, Henrike

    Zitat

    Einen Schal hat Pepper auch (eigentlich 3) und Mama hat gestern für Pepper ein Dinkelkern-Kissen gekauft, das man dem Hund um den Hals legen kann (das war nicht meine Idee!!)...


    Ist doch toll. Maja hat auch eins ;) Aber für den verspannten Rücken. Wusste gar nicht, dass man die auch um den Hals legen kann :???:
    Aber wenns hilft, isses doch gut =)

    Zitat

    Niani
    Das war doch jetzt ein Gag von dir, oder?

    Nen Labbi mit Mantel und Schal, ich glaub, ich würd mich totlachen! :lol:

    Nein, das war kein Gag. Mein Hund war letztes Jahr ca. 5 Monate am Stück krank, das Immunsystem sowas von im Eimer, der Schal kam dran, als ich das Gefühl hatte, dass sie sich an einem Tag ziemlich verkühlt hatte, weil ich nicht wollte, dass auch noch Husten dazukommt. Und wenn ich gemerkt hätte, dass dieser Hund auch nur den leisesten Hauch einer Erkältung gehabt hätte, sie wäre hier im Mantel mit mir rausgegangen, da kenne ich nichts. Wie gesagt, in solchen Situationen ist es mir egal, was die Leute denken. Solange ich weiß, dass es im sinne der Gesundheit meines Hundes ist, sollen die Leute sich ruhig totlachen, besser als dass ich wieder Hunderte von Euros in die Gesundheit meines Hundes stecke und sei es auch ein Labbi ;)

    LG, Henrike