Beiträge von Niani

    6 Stunden finde ich definitiv machbar, würde ich Maja durchaus auch an 5 Tagen in der Woche zumuten, wenns nötig wäre.

    Wenns länger wäre als 6 Stunden oder einer der beiden dir zeigen würde, dass er doch nciht damit klarkommt, dann müsstest du dir halt was anderes einfallen lassen, aber so generell hätte ich bei meinem Hund keine Bedenken bei 6 Stunden. Und deine beiden sind ja nichtmal komplett alleine, sie sind ja zu zweit ;)

    LG, Henrike

    Wirklich weiterhelfen kann ich grad nicht, mir fiel nur auf, dass du schriebst, dass Terra Canis Urlaub hat. Ich bestelle das Terra Canis über Futterfreund, die hatten zumindest heute noch keinen Urlaub, vielleicht ist das eine Alternative für dich? Und ich seh grad, Futterfreund ist zumindest bei den getreidefreien Dosen günstiger als Terra Canis selbst :???:

    LG, Henrike

    Für mich ist der Unterschied zwischen "Anbinden" und "einfach so auf den Platz schicken" ein ganz einfacher: Das Eine passiert bewusst, das andere nicht so wirklich, der Hund "kann" nur nich einfach nciht weg.

    Meine persönliche Befürchtung wäre da einfach, dass genau das eintrifft, was viele Hunde halt auch beim Schleppleinentraining machen: Die Unterscheidung zwischen "Leine dran" und "Leine ab". Woher weiß denn ich, wenn ich jemandem empfehle "Binde deinen Hund doch einfach mal ab und an an die Heizung", dass er nicht quasi den Hund sein Leben lang immer anbinden muss, wenn der Hund "runterfahren" soll, weil er nie gelernt hat, auch mal so auf Kommando auf die Decke zu gehen und dort zu relaxen.

    Deswegen finde ich es wichtig, dass man nicht einfach nur den Hund an die Heizung bindet, sondern dass der Hund lernt, dass er auf Kommando auf den Platz zu gehen hat, einfach weil ich der Meinung bin, dass ich dann für den Hund eindeutiger bin. Ich sage ihm, was ich will, ich bin nicht völlig willkürlich. Zur Unterstützung, also damit man das Kommando auch durchsetzen kann am Anfang, finde ich es übrigens nicht so dramatisch, den Hund anzubinden. Mir wäre es aber wichtig, ziemlich schnell nicht mehr auf die Leine angewiesen zu sein, sondern das Kommando einzuführen ggf. mit einer Leine durchzusetzen und sobald der Hund gerafft hat, was "Geh ab" bedeutet, die Leine auch wegzulassen und dann erst die Zeiträume zu steigern, in denen der Hund halt auf dem Platz zu bleiben hat.

    Mit dem generellen "Ignorieren" habe ich insofern ein Problem, als dass ich nicht glaube, dass es dem Hund was bringt, außer wahnsinniger Verunsicherung (und der Clicker-Vergleich hinkt, der Hund macht das nur wenige Minuten am Tag, nicht 24/7 und vor allem hat er anfangs langsam gelernt, dass er Dinge "anbieten" soll, er wird damit nciht von jetzt auf gleich ins kalte Wasser geschmissen). Dem Halter hingegen bringt es insofern definitiv was, als dass er merken wird, wie extrem er den Hund bisher eigentlich betüddelt hat und welche Ausmaße seine "Fürsorge" so hatte. Vielleicht brauchen manche Halter das, um überhaupt erstmal sich selbst klar darüber zu werden, wie extrem sie den Hund zutexten und dass es einfach "too much" ist. Gegen zweitweiliges Ignorieren, wenn Hund ankommt und "einfordert", egal ob nun LEckerchen oder streicheleinheiten oder die pure Aufmerksamkeit habe ich nichts, allerdings wirklich unter der Prämisse, dass ich gleichzeitig ab und an dem Hund auch mal "von mir aus" Aufmerksamkeit schenke, nämlich dann, wenn er gerade nicht "bettelt". So hat er kein Erfolgserlebnis bei dem von uns unerwünschten Verhalten und wir bestätigen ihn sogar noch so, dass es sich lohnt, ab und an mal zu relaxen, weil man dann Aufmerksamkeit bekommt, wohingegen es ziemlich "nutzlos" ist, sich aufzudrängen, weil man damit eh nciht ans Ziel kommt. Erinnert mich im übrigen sehr an das Leinenführigkeitstraining, bei dem Hund bei "Fehlverhalten" damit nicht durchkommt, beim korrekten Verhalten aber eben doch "das Ziel erreicht", nämlich vorwärts zu kommen. Und genau der Aspekt fehlt mir, wenn cih einen Hund über eine ganze Woche ignoriere. Der Hund weiß nicht, was ich von ihm will. Das ist in etwa so, als würde ich in der LEinenführigkeit auch dann stehenbleiben, wenn Hund gerade gar nicht zieht und dann soll Hund aber dennoch raffen, was ich von ihm will?

    LG, Henrike

    Sag deinem Ausbilder mal, dass der Retriever weimal jährlich in den Fellwechsel kommt und dass dein Benni zum Winter hin sowieso wieder MAssen von Unterwolle neu dazu bekommen wird. Im Sommer wird Benni sowieso nicht frieren und generell unterstützt du den Fellwechsel des Hundes ja nur. Der Hund wirft ja so oder so Fell ab und dafür wächst Neues nach.

    LG, Henrike

    Käme irgendwann mal jemand auf die Idee, "Miez miez" zu meinem Hund zu machen - zugegeben, das liegt bei Maja nun wirklich nciht sehr nahe - ich glaube, ich würde ähnlich wie Staffy schon beschrieben, ihn mit "Dutzi dutzi" oder etwas ähnlichem zu locken, mal sehen, ob er dann merkt, wie albern das ist ;)

    Aber so ganz grundsätzlich kann ich damit leben, wenn wir von Nicht-Hundehaltern wahrgenommen werden und auch, wenn sie meinen Hund "locken", ist es doch generell erstmal eine positive Einstellung gegenüber dem Hund und für den Hund selbst eine gute Übung, um Steadiness zu trainieren, zumindest der Maja fordert das einiges ab :D

    LG, Henrike

    Ich glaub, hier irgendwo hatte ich schonmal mit Massa eine Diskussion, ob es überhaupt "Vorgaben" geben sollte, wann ein Hund was können sollte.

    Ich hab damals schon die Meinung vertreten, dass es dafür keine Angaben gibt, die mal eben allgemeingültig über alle Hunde gestülpt werden könnten. JEder Hund braucht für bestimmte Dinge länger oder kürzer, der eine hat in diesem Bereich "Lernschwächen", der nächste in einem völlig anderen Bereich. Umso frustrierender für Hund und Halter finde ich es dann, wenn es quasi einen "Zeitplan" gibt, den man sich selbst setzt oder von anderen hat setzen lassen und man selbst ihn mit dem eigenen Hund eben nicht einhalten kann. Ich gehe lieber "unbefangen" an die Erziehung ran und freu mich, wenn was klappt, bin aber nciht enttäuscht, wenn etwas länger dauert, als der Zeitplan dies vorsieht, eben weil ich keinen habe ;)

    Daher kann ich nur sagen, was mir für den Anfang wichtig wäre und woran ich arbeiten würde bzw. denke ich, dass das Sachen sind, die sich sowieso so von nebenher entwickeln:
    - Reaktion auf den Namen
    - "Komm"
    - "Nein"
    - "Stop"
    - es wird nichts vom Boden gefressen, was nicht ausdrücklich erlaubt wurde


    Sitz, Platz, Pfötchen geben und alles andere finde ich erstmal ziemlich unspektakulär, da nicht lebensnotwendig.

    LG, Henrike

    MUSS ein Hund denn unbedingt auf Leckerchen reagieren? Muss man ihm die Leckerchen quasi "aufzwingen" als Belohnung und kann man sie dann noch Belohnung nennen?
    Wäre es nicht sinniger, etwas zu finden, was für den Hund auch tatsächlich eine Belohnung ist, etwas, das er gerne mag, wie eine Streicheleinheit, ein kurzes Zerrspiel, ein verbales Lob, was auch immer...

    Ich bin kein Leckerchen-Gegner, im Gegenteil, bei einem Hund, der Leckerchen wirklich als Belohnung ansieht, stehe ich voll und ganz dahinter... Aber einen Hund quasi zu zwingen, Leckerchen anzunehmen, indem man ihn hungern lässt (und ihm nix anderes gibt) und dann zu erwarten, dass der Hund anhand der Leckerchen dann "erkennt" dass das gerade "gutes Verhalten" war, das er häufiger zeigen soll, das will nicht in meinen Dickschädel rein ;)

    Die generelle Mäkelei ist das eine Thema, da wäre ich übrigens auch ziemlich konsequent, dass ich nicht ewig rumprobieren würde, bis der Hund etwas bestimmtes mag oder mir 10 Futtersorten verweigert. Aber die Leckerchen-Belohnung ist in meinen Augen nicht zwingend. Und für mich spricht es auch nciht gerade für eine Hundeschule, wenn sie nicht damit umgehen kann, wenn da mal ein Hund ist, der nciht so leckerchengeil ist und die dann versucht, dam Hund die LEckerchenbelohnung anzuerziehen...

    LG, Henrike

    Huhu Jenny!

    Das klingt toll! Aber ich bin ja schon bissle enttäuscht, dass du nicht mit der Kamera Gewehr bei Fuß standst, um diesen wichtigen Moment in seinem Leben für uns festzuhalten :D Ich bin mir sicher, wer so früh schon schwimmt, wird später mal ein großer starker Retriever, der seinem Namen alle Ehre macht und Brittas Bonny echte Konkurrenz, was das Prädikat "Wasserratte" angeht ;)

    LG, Henrike