Beiträge von Niani

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    Wenn sie viel zu weit hinter den Achseln sitzen, wird die Größe nicht stimmen. Bei uns hat noch nichts gescheuert.

    Bei ner Nummer größer passt der Abstand zu den Achseln, wenn ich das "nach hinten" ziehe, von alleine wurstelt sich das dann wieder hinter die Achseln und der Brustgurt steht ab. Bei Maja zumindest, aber vielleicht hat die auch einfach nur nen komischen Körperbau :)

    Ich hab eine Bekannte, die schwört auf die Dinger. Mir persönlich sitzen die meist viel zu weit hinter den Achseln und können da dann scheuern.

    Ich sags mal so: Für meinen Hund würd ich keins kaufen. Die Qualität an sich scheint aber okay zu sein, regelmäßiges Einsauen und Waschen halten die Teile wohl aus.

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    Und direkt dein erster Link verdeutlicht, dass es nciht um alle Jäger pauschal geht und dass es durchaus vernünftige und verantwortungsbewusste Jäger gibt. Aber wir scheren lieber alles über einen Kamm und ziehen uns nur den negativen Aspekt aus dem Text heraus und lassen den einleitenden Teil, den man positiv auslegen könnte, einfach mal außen vor, ist ja auch einfacher, gell? :roll:

    Ich sags jetzt mal nicht völlig wertfrei, aber ohne dir was vorschreiben zu wollen: Mein Hund stammt vom "Nicht-VDH-Züchter" (wahlweise kannst du hier auch gern Vermehrer einsetzen) und das Geld, das ich bislang bei diversen Tierärzten gelassen habe, wäre ausreichend, um 3 Labradore zu kaufen, die vom VDH-Züchter kommen. Ich für mich habe entschieden, dass der nächste Hund aus dem Tierschutz kommt oder vom Verbandszüchter und auch da nur von einem, dessen Club dem VDH angeschlossen ist.

    Das Dilemma, vor dem ihr steht, kann ich gut nachvollziehen. Mir geht es ähnlich, die Show-Labradore sind mir zu massig, ein Labrador aus Arbeitslinie wäre optisch schon mehr mein Fall, allerdings trau ich mir das nicht hundertprozentig zu. Was also tun? Entweder wirklich Züchter suchen, deren Showlabradore keine Waschtonnen auf 4 Beinen sind oder im Tierschutz umschauen, ob einem nicht da ein Hund über die Füße stolpert, der die diversen Eigenschaften in sich vereint. Ist beides mit ein wenig Suchaufwand verbunden, gewiss, aber das wäre jetzt so mein Weg, wenn ich irgendwann nach einem Zweitlabrador suchen würde.

    LG, Henrike

    Mich würde nun mal - ganz sachlich - der "Plan" der Jagdgegner interessieren, wie sie denn an "Überpopulationen" usw. rangehen würden? Würden die Jäger nicht mehr jagen, gäbe es binnen kürzester Zeit recht hohe Zahlen bestimmter Tierarten, was wiederum Folgen hätte und auch zu diversen anderen Problemen führen würde. Was also tun?

    Ich könnte jetzt polemisch werden und fragen, ob man die Tiere vielleicht bitten könnte, ob sie nicht vielleicht freundlicherweise die Güte hätten, sich weniger zu vermehren, nachdem wir ihnen ihren Lebensraum Stück für Stück genommen haben und sie nun zu viele werden, aber ich wollte ja sachlich bleiben *mir selbst auf die Finger hau*

    Also, welche Alternativen schlagt ihr vor?

    LG, Henrike

    ICh war lange Zeit der JAgd gegenüber skeptisch. Nicht völlig ablehnen, aber doch schon der Überzeugung, dass das nicht Not tut.

    Meine Sichtweise geändert haben die Beiträge von "Sundri" in diesem Thread: klick

    Ich habe das "Warum" und "Wieso" besser verstehen können, die Verantwortung, die dahinter steht und auch die Denkweise, mit der da jemand an die JAgd herangeht.

    Seither differenziere ich ebenfalls zwischen den schwarzen Schafen und denjenigen Jägern (und natürlich Jägerinnen ;)), die verantwortungsbewusst eine Aufgabe übernehmen, die, wie's scheint, in vielen Köpfen keine Daseinsberechtigung hat.

    LG, Henrike (mit Sundri weder verwandt noch verschwägert ;))

    Maja, ihres Zeichens auch mal "Schnappi", hat das so gelernt: Sie saß vor mir, ich hab das Leckerchen langsam zu ihrer Schnauze geführt. Jedes Hochspringen, jedes danach schnappen führte dazu, dass die Hand wieder nach oben ging. Das Leckerchn gabs erst, wenn sie es ruhig genommen hat und vorsichtig. Berührten ihre Zähne meine Finger, hab ich zusätzlich noch "aua" gerufen (wie im Beißhemmungs-Training) und es gab das Leckerchen solange nicht, bis sie es mit spitzen Zähnen vorsichtig aus meiner Hand genommen hat.

    Das hatte sie sehr schnell raus.

    LG, Henrike

    Im Dunkeln sind viele Hunde unsicherer und ängstlicher. Maja macht das auch. Was bei uns geholfen hat: Ich muss die Leute vor ihr sehen und mich betont "cool" geben. Außerdem gebe ich ihr in solchen Situationen ziemlich "zackige" Kommandos, meist ist das ein "Weiter", das hilft ungemein. Für Maja ist es okay, wenn ich dann im "Feldmarschallton" mit ihr rede, weiß sie, dass ich mir meiner Sache grad absolut sicher bin, dass ich das regele und dass ich alles im Griff hab. Bellen bremse ich mit einem "eheh" und schicke ein "Weiter" hinterher.

    Außerdem ist es taktisch klug, wenn ich zwischen ihr und den Leuten bin, die sie anbellen würde.

    LG, Henrike