Und was hast du nun Spannendes beigetragen zu diesem Thread? Irgendwas, was wir alle nicht irgendwo schonmal gehört, gelesen, geschrieben haben?
Beiträge von Niani
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was ist denn ein Allergiefutter?
Diese typischen Futter, die der TA mitgibt, entweder von Hills oder Royal Canin. Die, die so "verändert" worden sind, dass der Körper des Hundes die Allergene nicht mehr als Allergene erkennt und daher auch nicht mehr allergisch auf die Futterbestandteile reagiert.
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Ich bin kein Gegner des Futter-erarbeiten-lassens. Manchmal find ichs sogar ganz sinnvoll. Nicht, weil es direkt den Hund mit dem Besitzer enger zusammenbindet, sondern weil es den Besitzer diszipliniert
Der Halter will dem Hund ja auch genügend Möglichkeiten geben, etwas richtig zu machen, damit er nicht abends mit Kohldampf ins Körbchen muss, nur weil er gar nicht genug richtig machen konnte, um sich die Tagesration zu verdienen. Also wird er aktiver etwas mit dem Hund gemeinsam machen. Spazieren gehen wird zu "gemeinsame Unternehmungen starten". Der Halter überlegt sich, was er mit dem Hund erarbeiten könnte, er lässt ihn einfache Dinge machen und erwartet auch schonmal schwerere Sachen und der Hund hat regelmäßig die Chance, Erfolgserlebnisse zu feiern und DAS schweißt zusammen.LG, Henrike
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Nein, sie schreibt ja auf Seite 1 dass es nur ein Schnelltest auf Flöhe, Milben und Pollen war...
Hätt ja sein können, dass vorher schon andere Untersuchungen gemacht wurden oder derzeit um Futterallergien vorzubeugen ein Allergikerfutter gefüttert wird...
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Futtermittelallergien sind ausgeschlossen?
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Hallo Niani,
Ach man das ist ja schade,da kann Shila ja gar nichts mehr von ihrem Lieblingskauzeug fressen
Wie sieht es aus mit Leberwurstkeksen selber backen und dann so schnell wie möglich verwerten?Wenn du die Kekse nicht mit Mehl backst (Mehl ist auch trocken, da muss man ganz vorsichtig sein...), kein Problem.
Ich bin dazu übergegangen, Fisch selbst zu dörren und in der Truhe zu lagern. So kann ich verhindern, dass Futtermilben drankommen (sind ja, wenn sie aus dem Dörrautomaten kommen noch keine dran) und in der Truhe können auch keine hinkommen. Geht natürlich auch mit Fleisch, Fisch stinkt allerdings noch mehr (ist daher noch beliebter) und Maja verträgt eh nur Fisch.
ein schönes und einfaches Rezept für Kekse wäre z.B: eingelegten Thunfisch aus der Dose (den im Eigensaft, nicht den in Öl) pürieren, mit Kartoffelpüree mischen und dann kleine Kleckse aufs Beckblech geben und so lange durchbacken, bis alles trocken ist. Dann sind die relativ lange haltbar, schmieren nicht rum und es sind keine Milben dran.
Lg, Henrike
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Und auch wenn ich das ungern tue, nein, es ist noch immer so und glaub mir, es wird noch lange so bleiben!!
Stimmt leider. Ist aber noch kein Grund, dies gutzuheißen oder zu ignorieren mit dem Argument "War schon immer so, wird auch so bleiben".
Doris hat Recht, dann stünds um so Sachen wie Frauenrechte und auch andere Dinge aber noch deutlich schlechter als es ist. Wenn irgendwo Missstände sind, muss man nciht weggucken, weil man das ja so kennt und weil der Großvater oder der Vater das schon so gemacht haben, sondern es ganz bewusst vermeiden bzw. versuchen, etwas zu verändern.
mollrops:
Ich habe einen Vermehrerhund. Ja, ich kann das ganz bewusst so sagen. Und eben, weil mein Hund ein Vermehrerhund ist mit so krassen gesundheitlichen Problemen, schwinge ich hier gerne die Große Keule in Bezug auf Vermehrerwelpen. Wenn ich es nur einer Familie "ersparen" kann, einen Vermehrerhund bei sich aufzunehmen und quasi aus meinem Fehler zu lernen, dann tu ich das gerne. Das heißt aber nicht, dass Maja ein Fehler wäre oder man mir Maja hätte ersparen müssen. Maja als individueller Hund ist großartig und kein Hund der Welt könnte sie ersetzen. Dennoch: Mit meinem heutigen Wissen und meinen derzeitigen Erkenntnissen würde ich keinen Vermehrerhund mehr zu mir nehmen. Deine Hündin stammt aus einem Unfallwurf. Auch das finde ich nicht großartig, sagt aber nix über Bambi aus. Aber in dem hier beschriebenen Fall ging es um drei Belegungen hintereinander und dass man damit der Hündin keinen Gefallen tut oder keinen Blumentopf für die große Sorgfalt in Bezug auf Hundebetreuung und -pflege bekommt, das finde ich ziemlich offensichtlich.LG, Henrike
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Dass Trockenfutter gut für die Zähne ist, ist ein Irrtum. Wenn du ihr was Gutes für die Zähne geben willst, wirds bei Futtermilbenallergikern schwierig. Schweineohren und alles andere getrocknete ist ein potenzieller Futtermilbenherd.
Bei Nafu ist es so, dass alles, was "trocken" gelagert wird, potenziell Futtermilben enthalten könnte. Also Nudeln und Reis auch. Kartoffeln gehen aber, da die ja nicht trocken sind. Du müsstest mal ausprobieren, ob sie auch auf solch geringe Mengen reagieren würde, also wenn Reis oder Nudeln drin sind. Maja ist auch Futtermilbenallergiker, aber Reis geht komischerweise dennoch.
Das Futter selbst zuzubereiten kommt für dich nicht in Frage? Dann könntest du selbst entscheiden, was in den Napf kommt und vor allem könntest du auch, wenn du dich z.B. für Rohfütterung entscheidest, Knochen für die Zahnpflege mit einplanen.
Ich würde die Decken 1-2x wöchentlich waschen (bitte mind. 60°).
LG, Henrike
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Gaby, ich schätze Dich sehr, aber da muss ich Dir leider widersprechen.
Bei uns war es auch normal, daß unsere Hündin während der Hitze draußen war. Es war so, daß es einfach niemand gemerkt hat, wenn sie heiß war. Sie hat halt draußen gelebt.
Und nochmal, ihr kennt die Umstände dort überhaupt nicht und nehmt es Euch heraus, alles reinzuinterpretieren, was nur geht.
Niemand von Euch war vor Ort und hat gesehen, wie die Hündin lebt.
Wir kennen die Umstände nicht, aber wenn ich ehrlich bin, gibt es keine Umstände, bei denen ich sagen würde, dass es gerechtfertigt wäre, dass eine Hündin drei Läufigkeiten hintereinander gedeckt wird.
Ich kann mir vielleicht kein Urteil darüber erlauben, wie die Hündin gehalten wird, ob sie draußen lebt oder drinnen, ich weiß nicht, wie sich um sie gekümmert wird und ich habe keine Ahnung, ob jemand dort mitbekommt, wenn sie läufig ist. Trotzdem maße ich mir an (ja, dafür darfst du mich dann gerne rot bebömmeln), zu sagen, dass das für die Hündin "Quälerei" ist, dreimal hintereinander Welpen auszutragen, zu entbinden und sie solange zu pflegen, bis sie abgegeben werden.
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Hallo Chris,
ich verpacks mal in die Worte, mit denen meine THP es auch erklärt: Ich weiß, was klassische Homöopathie heißt. Wenn ich beim Menschen klassisch homöopathisch arbeite, dann kann ich dem durchaus eine Hochpotenz verschreiben, ihm sagen "Hier, nimm das und dir gehts jetzt erstmal ein paar Wochen richtig dreckig, aber danach bist du wieder fit". Die Frage ist, ob ich das beim Hund ebenso verantworten kann. Und ich sage dann, dass ich es nicht tun würde. Dem kann ich es nämlich eben nicht erklären. Dass Hochpotenzen ihre Berechtigung haben, daran zweifle ich kein bisschen, ich schrieb ja auch "Hochpotenzen bei Tieren".
Meine THP arbeitet bei Tieren dann lieber in den niedrigeren Potenzen. Sie sagt dann auch "Ich weiß, dass das nicht 'klassisch homöopathisch' ist, steht aber auch nicht draußen am Schild dran."
Als ich mit Maja im Frühjahr zu ihr gekommen bin, hat sie die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und mir offen gesagt, dass sie nicht weiß, ob Maja nicht schon so dauerhaft geschädigt ist, dass man sie wieder hinbekäme. Und gerade bei einem so anfälligen und empfindlichen Hund werd ich den Teufel tun und eine Hochpotenz geben und damit das Tier nochmal so richtig schwächen.
Bös aufgefasst hab ich deinen Beitrag übrigens nicht, ich freu mcih sehr, dass du mir auch deine Sichtweise geschildert hast. Und wenn die Umstände entsprechend wären und mein Hund quasi "vom Regen in die Traufe" käme, ich allerdings die Hoffnung hätte, dass es nach einer Hochpotenz Besserung gäbe, dann würde ich nicht behaupten, dass ich unter keinen Umständen eine Hochpotenz geben würde. Aber ganz prinzipiell bin ich dem Einsatz gegenüber halt sehr skeptisch und find, dass da extrem genau abgewägt werden muss, ob das nun Sinn macht und ob es für das Tier keine andere Möglichkeit gibt.
Wie gesagt, Maja ist jetzt seit ca. 2-3 Monaten endlich einigermaßen wieder auf dem Damm und das mit Tiefpotenzen und selbst meine THP staunt, wie gut sie sich wieder gefangen hat trotz der Schwere ihrer bisherigen Probleme.
LG, Henrike