Beiträge von Niani

    Das Einfrieren tötet die Milben zwar ab, ihre Körper sind aber noch immer im Futter. Es hilft also nur, die Weiterverbreitung der Milben einzudämmen.

    Ich würde auf Nassfutter umstellen. Auch da solltest du darauf achten, dass die Inhaltsstoffe vom Nassfutter mit Milben kontaminiert sein können. Mancher Hund reagiert auch auf solch kleine Mengen, bei manchen Hunden ist das dann nicht so schlimm. Dass die Milben nur beim Einatmen gefährlich seien, wäre mir absolut neu.

    Was die Hausstaubmilben angeht: Der Dampfreiniger ist umstritten, da unsicher ist, ob dieser nicht erst das Klima schafft, in dem sich die Milben wohlfühlen: Feucht und warm. Regelmäßig saugen, wischen ist allerdings besser, da dabei der Staub nicht so "aufgewirbelt" wird, sondern vom Wischer gebunden wird. Bzgl. Hundebetten würde ich eines aus Kunstleder empfehlen, das du abwaschen kannst und dann kannst du für die Bequemlichkeit ja Decken oder so reinlegen, die du in die Kochwäsche geben kannst. Ich weiß, dass einer meiner Tierärzte mir mal ein Präparat empfohlen hat, mit dem ich die Körbchen bearbeiten könnte, das würde ein halbes Jahr lang die Milben abtöten, dann müsste es neu aufgetragen werden. Mir persönlich ist das zu krass; wenns die Milben abtötet, muss mein Hund da nicht draufliegen...

    LG, Henrike

    Zitat

    Ich hoffe jedesmal auf gute Nachrichten, wenn sich hier im Thread was tut *seufz*

    Daumen und Pfoten bleiben gedrückt....

    So gehts mir auch, aber ich finds nichtsdestotrotz toll, dass der Thread immer oben bleibt und umso mehr Leute an Tanja und das Traelfchen denken und ihnen die Daumen drücken.

    Wer weiß, vielleicht kommt heute ja endlich eine "Wir haben ihn"-Nachricht... Ich würds euch so sehr wünschen.

    LG, Henrike

    Ich persönlich stehe Mais sehr skeptisch gegenüber, weil er 1. neben Soja und Weizen der Allergieauslöser Nr. 1 ist und ich 2. schon beim Kauf für mich sehr darauf achte, welchen Mais ich wähle. Da ist mir bei einem Trockenfutter, das einfach nur "Mais" deklariert, einfach zu unsicher, welcher Herkunft und Qualität dieser Mais ist.

    LG, Henrike

    Ich persönlich stehe Hochpotenzen bei Tieren sehr sehr skeptisch gegenüber und habe mich auch schon "geweigert", Maja eine C200 wöchentlich zu geben.

    3x täglich 10 Pulsatilla C30 finde ich allerdings auch schon recht hoch.

    Gerade bei besonders "kranken" Hunden würde ich lieber mit den ganz niedrigen Potenzen arbeiten und dafür lieber auf Zeit setzen. (Maja hechelt sich z.B. momentan durch D6 bis D30 ;)).

    Lg, Henrike

    Zitat

    Was ich merkwürdig finde: Bei der Addition der Prozentangaben komme ich nicht auf hundert Prozent. Ist das üblich? Oder wird da was verschleiert?

    Da werden ja auch keine Kohlenhydrate mit angegeben.

    Ansonsten stört mich der Mais, ich bin kein Fan von Mais im Futter. Rübenschnitzel müssen ebenfalls nicht sein und warum man dauerhaft MOS und FOS in einem Futter geben soll (soll beides für den Darm sein), erschließt sich mir auch noch nicht. Ebenfalls einige andere Inhaltsstoffe, die ich als Mittel zur Gbae bei bestimmten Erkrankungen kenne. Ich sehe nicht, warum man das prophylaktisch geben sollte, wenn der Hund noch keine Erkrankung hat.

    Außerdem wüsste ich als kleine "Pingelliese" auch ganz gerne, was das für ein Fisch ist.

    Für erwachsene Hunde finde ich den Rohproteinwert übrigens recht hoch.

    LG, Henrike

    Zitat

    Danke für deine tolle Erklärung! :)

    Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran, dass Numa sich "selbstheilen" kann. Dieses Verhalten zeigt sie seit ihrer frühestens Welpenkindheit.
    Ihre Schilddrüse sowie ihr ganzer Hormonhaushalt steht unter Verdacht, das ganze auszulösen. Mit klassischer Schulmedizin kann man sie aber leider nicht behandeln. Daher freut es mich nun umso mehr, dass ihr jetzt nun geholfen wird.
    Ich erkenne meinen eigenen Hund fast schon nicht wieder. Eigentlich müsste es ihr noch viel dreckiger gehen, wegen der Hautkrankheit, aber sie ist so fröhlich =)

    Bei uns im Verein gibt es eine THP, ich werde sie auch nochmal fragen :)

    Naja, aber wenn sie unter Pulsatilla Verbesserungen zeigt, dann heißt das, dass das Pulsatilla in ihrem Körper doch schon Prozesse hervorgerufen hat, Numas Körper ist also schon in der Lage, etwas zu verändern. Es wäre nur die Frage, inwiefern das Pulsatilla dafür sorgen kann, dass ihr Körper das dauerhaft "ausheilt". Und diesbezüglich wäre es dann auch sehr interessant, einen THP zu befragen, ob man nicht mit anderen Mitteln evtl. noch bessere Reaktionen bekäme. Maja bekommt z.B. momentan vier verschiedene Globuli und ich bin sicher, dass nur dieser "Mix" ihr so hilft, wie er es tut. Einzelne Globuli würden bestimmt auch ihre Wirkung zeigen, aber in der Kombination wie es ist, ist mein Hund endlich wieder einigermaßen "stabil". Vielleicht wäre es bei Numa ja auch so, dass es da verschiedene Baustellen gibt, die man mit versch. Globuli angehen könnte/sollte, so dass vielleicht dann auch in der Kombination von verschiedenen Heilreizen die Lösung für Numa liegt, doch eine "Ausheilung" zu erfahren.

    Man merkt, ich bin kein Fan davon, einfach so selbst die Globuli auszuwählen und zu verabreichen. Was MAjas THP mir da schon an Wissen hat vermitteln können und in welche Richtungen sie manchmal denkt, das hätte ich nie alleine bewerkstelligen können, nicht mit noch so viel Einlesen in die Materie.

    LG, Henrike

    Nein, ich halte sie nicht für sinnvoll. Die Impfung schützt meines Wissens nach gegen ich glaube 3 von 16 Stämmen der Borreliose. Es ist einerseits schon fraglich, ob die Zecke, von der mein Hund gebissen wird überhaupt Borreliose hat, andererseits, ob sie genau einen von den 3 Stämmen hat, damit die Impfung wirken kann. Der Hund kann also immernoch an den restlichen 13 Stämmen erkranken.

    Für dieses immernoch vorhandene Boreliose-Risiko ist mir die Belastung einer Impfung für den Hund zu groß.

    LG, Henrike

    Ich kann nur "generell" antworten, nicht auf Pulsatilla bezogen.

    Mir wurde die homöopathische Wirkweise so erklärt: Das Mittel gibt einen kleinen, wirklichen kleinen "Reiz" an den Körper, der diesen veranlasst, sich selbst zu helfen. Außerdem ist es ja so, dass man als Mittel in homöpatischen Dosen das nimmt, was sonst die Krankheiten auslösen würde. Mir sagte eine THP "Stell dir das wie eine Art Impfung vor." Man gibt das, was sonst die Beschwerden auslösen würde in sehr geringer Dosis und hofft, dass das den Körper anregt, etwas zu ändern, damit die eigentliche Erkrankung bekämpft wird.

    Auf dieser Basis würde ich sagen, dass es so lange Sinn macht, ein homöopathisches Mittel zu geben, wie der Hund auch eine Erkrankung hat. Sobald der Hund aber eigentlich "gesund" ist, kann es auch passieren, dass das Mittel etwas auslöst, was nicht beabsichtigt war, weil es wieder Beschwerden hervorruft.
    Maja bekommt nun schon seit geraumer Zeit ihr Konstitutionsmittel und ich merke jedes Mal, wenn sie es mal nicht bekommen hat, dass ihre Beschwerden schon noch da sind (in nicht mehr ganz so krasser Form), also ist es auch noch gerechtfertigt, dass sie es bekommt.

    Allerdings würde ich in jedem speziellen Fall einen THP hinzuziehen und den bezüglich dieses einen Mittels bei dem individuellen Hund befragen, ob und wie lange man das Mittel geben kann.

    LG, Henrike

    Zitat

    Also wir haben wie gesagt eine Shih tzu und suchen einen Zweithund. Aber er sollte nicht allzu groß sein.
    Vom WEsen her würde ich schon zu einem der Beiden tendieren, weil er halt einfacher zu Händeln ist

    Und das glaubst du, weil du das in irgendeinem Buch gelesen hast oder weil du noch nie mit dem Dickkopf gepaart mit der Verfressenheit eines Labradors konfrontiert wurdest?

    Ich glaube, es wäre dringend an der Zeit, dass du dich von der Illusion verabschiedest, Labrador Retriever oder Golden Retriever seien "einfache" Familienhunde. Sie sind Jagdhunde, die eine Beschäftigung wollen und mit ihrer stürmischen Art, ihrer "Hallo da bin ich"-Mentalität, ihrem Hang, sich in allem Matsch zu suhlen und dann die Leute anzuspringen nicht nur auf Anhänger treffen. Das zu "händeln" solltest du dir besser nicht zu einfach vorstellen. Auch ein Labrador oder ein Golden Retriever stellen Arbeit dar und das nicht zu knapp.

    LG, Henrike

    Da ich nicht so der Hardcore-Barfer bin, gäbs bei mir schlicht und ergreifend weiter Terra Canis. Ich lass mich zwar von einem mäkelnden Hund nicht an der Nase herumführen, aber das macht sie ja auch nicht, oder? Sie kennt es einfach nur nicht und es scheint ihr suspekt zu sein. Terra Canis ist ein super Nassfutter, daher hätte ich da keine Bedenken. Und man muss ja nicht auf Biegen und Brechen Barfen, wenn man dem Hund offensichtlich keinen Gefallen mit tut.

    Wenn du allerdings doch sehr gerne barfen möchtest, könntest du für den Anfang kochen, gucken, ob sies so frisst und dann Stück fr Stück die Garzeit runterdrehen, bis ihr wieder beim Rohen angekommen seid.

    LG, Henrike