Klar...mir geht's ja genau so....aber ich denke mir immer solange ich positiv bleibe wird die ganze Sache auch einen positiven Ausgang finden..........
Und ich bewundere dich aufrichtig dafür, dass du so positiv bleibst. Wir drücken weiter die Daumen...
Momentan bin ich unsicher, was ich nun schreiben soll. Für die kleine Schwester vom Traelfchen freut es mich, dass sie nun bei dir ist und wohl auch bleiben darf. Aber dass dein Süßer noch nicht wieder da ist, das trübt die Stimmung.
Niani: echt, du meinst, dass man da was machen kann? es gibt schon begegnungen, bei denen ich erkennen das es ok ist. dann muss ich vielleicht auch etwas mutiger werden und meinem hund mehr vertrauen. das hilft ihr bestimmt. wenn ich mit ihr angeleint mit fremden erstmal ein stück gehe und sie dann ableine, ist es auch gar kein problem. dann fällt dieses aus ihrer sich aufdringliche begrüßungsritual auch weg. meinst du auf die art?
Ja, ich denke schon, dass man da was machen kann. Maja war lage Zeit eine Hündin so wie flying-paws sie beschrieben hat. Lieber einmal zu viel hinlegen als einmal zu wenig, bloooß keinen Stress, teilweise lag sie auf dem Rücken, noch bevor der andere Hund 5 Meter in ihrer Nähe war. Das hat sich deutlich gebessert. Maja hat gelernt, dass das auch ohne Hinlegen geht. Dass man schnuppern kann und dann weitergehen kann. Seit einiger Zeit sogar, dass man manchmal sogar Paroli geben kann. Inzwischen ist sie so weit, dass sie Hundebegegnungen gelassen gegenüber steht. Jüngere Hunde weist sie des öfteren mal in die Schranken, wenn sie sie nerven, extrem stattliche Hunde machen ihr manchmal noch ein wenig Angst, aber inzwischen ist da nicht mehr nur hinschmeißen angesagt, sondern sie stellt sich den Situationen tapfer.
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Vor 2 Jahren hätte sie da schon längst im Sand gelegen und gewartet, bis der andere sie wieder aufstehen lässt. Heute ist sie vorsichtig, beschwichtigt, wenn sie eine Notwendigkeit sieht und sitzt das so lange aus, bis sie schnallt, dass der andere okay ist. Keine halbe Minute, nachdem das Bild entstanden ist, war Maja völlig entspannt.
Dazu brauchte es halt viele positive Hundekontakte oder zumindest neutrale Hundekontakte. Begegnungen mit Hunden, von denen ich wusste, dass sie sich hinwirft, habe ich vermieden bzw. habe sie auf die dem Hund entgegengesetzte Seite geholt, bin mit ihr dran vorbei und habe den Besitzer nett gegrüßt. Alles völlig normale Situationen für sie, kein Grund, Panik zu schieben. Zwei Hündinnen gibt es hier, die seit Welpenalter versucht haben, sie zu mobben und es wohl auch täten, wenn ich sie ließe. Ich hab das allerdings so vehement "unterbunden", indem ich mich dazwischen gestellt habe, die Hündinnen laut weggeschickt habe, dass inzwischen auch die Halter ihre Mädels ranrufen, weil sie wissen, dass mit mir nicht gut Kirschen essen ist
Einen weiteren Erfolg hat diesen Sommer unser Urlaub gebracht, wo Maja mit 4 anderen allesamt super-sozialen Hunden unter einem Dach gelebt hat. Da hat sie jeder in Ruhe gelassen, sie konnte selbst entscheiden, inwieweit sie sich in die Aktivitäten der anderen integriert und das hat ihr das Selbstbewusstsein zurückgegeben, dass sie sich inzwischen nochmal mehr traut, sie spielt sogar wieder mit anderen Hunden.
Also ja, ich glaube definitiv, dass man da was machen kann
Ich würde in einem solchen Fall den Kontakt zu ganz fremden Hunden meiden und nur mit denen suchen, bei denen ich weiß, dass die nicht noch draufhauen.
Ganz genau! Denn auch solch extrem unsichere Hunde können das lernen. Dafür braucht man aber halt in der Tat ein paar Hunde, die ihr zeigen, dass von ihnen keine Bedrohung ausgeht und dass man durchaus mal etwas mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen darf.
Maja ist eigentlich mein Traumhund und nachdem man ihr den Beinamen "coole Sau" verpasst hat, wüsste ich jetzt nichts, was diesen Hund "cooler" machen würd.
Doch: ein paar Krankheiten weniger wären ganz nett. Und über ein wenig mehr Selbstdisziplin beim Finden von Lebensmitteln würd ich mich auch freuen.
Ansonsten: Sie ist charakterlich perfekt, anatomisch beklage ich auch nichts, Ausbildung/Erziehung ist bzgl. des Aufnehmens von Essbarem in Arbeit und es zeichnen sich Erfolge ab.
Niani die Comburstreifen sind hier auch im Einsatz ;-). Zum PH-Wert messen 2-3 mal täglich hab ich aber andere Streifen, sonst wär ich bald arm. Hat Deine Maja auch ständig Blasenentzündungen?
Ich messe nicht 2-3x täglich, sondern meist wöchentlich. Majas pH-Wert ist dauerhaft zu hoch, zieht allerdings keine Probleme mit sich. Für den täglichen Gebrauch wäre mir das auch zu krass.
Im Urlaub hatte sie sich einmal die Blase verkühlt, wir haben es aber so rechtzeitig bemerkt, dass ich homöopathisch gegensteuern konnte und es nicht zu einer richtigen Blasenentzündung gekommen ist. Seither bin ich aber noch vorsichtiger, meinen nassen Hund irgendwo auf dem Boden liegen zu lassen...
Können aber auch andere Futter sein wie z.B Exclusion, in dem nur eine außergewöhnliche und gut verträgliche Fleischkomponente sowie eine Kohlenhydratquelle wie Kartoffel ist.
Ich meinte speziell die "veränderten" Futter, da auch bei Exclusion nicht auszuschließen ist, dass der Hund auf diese eine Protein- oder Kohlehydratquelle reagiert.
Gebe ich meinem Hund mit der Problematik ein spezielles Futter vom TA und die Beschwerden werden besser, kann ich von einer Futtermittelunverträglichkeit ausgehen und ggf. eine Ausschlussdiät starten. Werden sie nicht besser, kann ich davon ausgehen, dass ich anderswo nach der Ursache suchen muss. Gebe ich dem Hund Exclusion und die Beschwerden treten weniger auf, kann ich auch von einer Unverträglichkeit auf andere Futtermittel ausgehen. Tritt allerdings keine ein, heißt das nicht, dass keine Allergien vorliegen, evtl. reagiert der Hund neben anderen Futtermitteln auch auf diese Proteinquellen.
Nach der Gabe von Exclusion könnte ich Futtermittelallergien also nicht wirklich ausschließen und darum gings mir ja mit meiner Frage.