ZitatHmm, ich bräuchte Jemanden zum Ablenkung üben, aber nicht (mehr) zum Üben, weil sie "böse" ist - darf ich mich trotzdem reinschreiben?
Alina! Hier ich! Wir wollten uns doch eh häufiger treffen!!! ![]()
ZitatHmm, ich bräuchte Jemanden zum Ablenkung üben, aber nicht (mehr) zum Üben, weil sie "böse" ist - darf ich mich trotzdem reinschreiben?
Alina! Hier ich! Wir wollten uns doch eh häufiger treffen!!! ![]()
ZitatUnd vertätschelungen bekommt man danach nicht mehr raus...(es sei denn man würde ganz doll hart an der Sache arbeiten...)
Stell dich schonmal drauf ein, dass die Erziehung prinzipiell ganz doll hartes Arbeiten ist. Und nicht nur an einer Sache sondern beim Junghund mindestens an 5 verschiedenen Baustellen gleichzeitig
Und so ein Retriever kann gucken...Als ob er nur geschlagen würde, im Keller leben müsste und nix zu essen bekäme... Ganz fürchterlich, dieser Blick. Da muss man hart bleiben können, sonst hat man hinterher noch einen vertätschelten Goldi. Und ob das bei dem so lustig ist, das wage ich zu bezweifeln ![]()
Kannst ja schonmal bei dem Kleinen anfangen zu üben ![]()
LG, Henrike
ZitatWir sind nicht nett. Wir sind Freaks. :irre2: :irre3:
:schiefguck:
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung ![]()
ZitatE
Gebe dem Futter jetzt noch eine Bewährungsprobe, man soll ja auch nicht gleich aufgeben und mache mich zwischenzeitlich zu Euren Tipps schlau.Gegen die Futtermilben friere ich dass Futter übrigens ein - nur die Hausstaubmilben kann ich nicht komplett eliminieren.... Teppich haben wir eh keine....
Ich muss Bolle Boxer da leider Recht geben. Trockenfutter sind bei Futtermilbenallergien zu vermeiden. Allerdings widerspreche ich euch beiden, denn das Einfrieren tötet die Milben nur ab, es zaubert sie ja nicht weg. Mit anderen Worten: Es sind hinterher noch immer Milben vorhanden, es wird nur eine Weitervermehrung verhindert. Deswegen meine Nassfutterempfehlung. Auch da muss aufgepasst werden, dass keine Nudeln, Reis oder Getreide drin sind, denn schon in den Rohstoffen können Milben gewesen sein, die dann auch im Nassfutter sind. Man umgeht ebenfalls mit Reinfleischdosen das Problem, weil da ja nur Fleisch drin ist und man das Gemüse/Obst selbst dazumischt. Flockenmischungen sind trocken und fallen somit leider wieder raus ![]()
Bei Leckerchen empfehle ich immer Selbstgetrocknetes (ich dörre übrigens auch Fisch), das in der Gefriertruhe gelagert wird, dann sind von vornherein keine Milben dran und es kommen auch keine hin.
LG, Henrike
ZitatDanke für Eure Antworten und den Link - werde mich dort jetzt mal schlau machen. Glaube langsam ich gehe unter im Futterjungel.....
Was das barfen angeht, bin ich nicht abgeneigt. Da müsste ich dann schon in Richtung Pferdefleisch gehen.... Aber bestimmte zusätze, die erforderlich sind, könnte ich dann auch nicht geben... (Lese immer wieder von Frischkäse-Zugabe etc. - bin da aber auch noch nicht so firm....)
Wir macht Ihr Barfer dass, wenn Ihr z.B. 2 Wochen mit Hund in Urlaub fahrt?
LG
Corinne
Reinfleischdosen mit Gemüse dazu. Entweder frisch pürieren oder als Babygläschen.
Ansonsten kann ich dir einfach ein gutes Nassfutter ans Herz legen oder würde auch, sofern du nicht zwangsläufig barfen möchtest generell zu Reinfleischdosen mit frisch dazu püriertem Obst/Gemüse tendieren. Reinfleischdosen gibt es gute von Kiening, Boos, Lunderland, Terra Pura.
Meine Allergikerin, die noch auf viel mehr allergisch ist als deiner, aber auf alles reagiert, worauf ihr auch Reaktionen habt, kommt mit Fisch sehr gut klar und da habe ich sehr sehr gute Erfahrungen mit dem Terra Canis Pangasius getreidefrei machen dürfen, das wird einwandfrei vertragen.
Denk auch daran, auf die LEckerchen zu achten, da darf auch ncihts von den Allergieauslösern drin sein.
LG, Henrike
ZitatNaja, also normalerweise warnt ein Hund auch vorher wenn er echt keine Lust auf Kontakt hat.
Maulkorb halte ich dann für sinnvoll wenn ich weiss, dass der Hund nicht warnt. so scheint es mir bei manchen Ausagen hier. Das ist nicht normal. Wenn meine Hündin einen Hund auf einem 2m2 breiten Bürgersteig begrüßen will checkt sie vorher ob das geht oder nicht. Meist ist es ein kurzes schwanzwedeln, schnuppern und wenn ich weiter gehe, geht sie auch schnell weiter.
Was anderes ist es auch wenn man auf der Strasse ist und ein Junghund hopsend um einen rumrennt. Dann werde ich auch schon mal bestimmter. Aber ich beleidige und trete nicht in einer Situation die man völlig gewaltfrei auch lösen kann. Das geht gar nicht. Meist ist es schon damit getan einfach weiterzugehen...
Was machst du denn, wenn ein angeleinter Hund einfach mal krank ist und der Halter dir zuruft, du sollst deinen Hund ranrufen, damit dein Hund sich nicht ansteckt? Der kranke Hund warnt bestimmt nicht vor, aber ein Kontakt wäre doch eher blöd. Wäre es dann nicht sinnvoll, wenn dein Hund mal gelernt hätte, dass man nicht zu jedem hindarf und abrufbar bleibt? Oder darf der Halter des kranken Hundes nicht auf die Straße gehen, damit du deinen Hund laufen lassen kannst?
Gerade in solchen Situationen ist es doch sinnvoll, wenn man bei angeleinten Hunden erstmal seinen Hund bei sich behält und abklärt, ob beide ableinen oder ob ein Kontakt nicht erwünscht ist, statt seinen Hund einfach hinzulassen. Es ist eben nicht ausreichend, wenn der freilaufende Hund lernt, dass die Signale des fremden Hundes ausschlaggebend sind, ob Kontakt erwünscht ist. Und was ist mit Angsthunden, die dadurch absolutem Stress ausgesetzt werden, nur weil du deinen Hund nicht erziehst?
Ich könnt mich echt aufregen über so viel Ignoranz...
Kommt drauf an, wie man "richtig" spielen definiert. Hetzspielchen sind drin, "über den Boden kugel"-Geschichten ebenfalls. Maja zumindest findet es ganz großartig, auf dem Boden zu liegen und einen kleinen Yorkie auf sich rumturnen zu lassen.
Das einzige was halt nicht geht sind so rabiate "Aneinander-hochspring"-Geschichten und da kommts wirklich drauf an, was für einen Hund man hat, einen Grobmotoriker vor dem Herrn, der sich trotz 30kg für leicht wie eine Feder hält oder einen vorsichtigen Hund, der sich seiner Kraft und seines Gewichts auch bewusst ist.
Und Sarahs Argumente würde ich nun auch nicht völlig vom Tisch fegen wollen, ein Urteil bilden kann ich mir zwar nicht, aber man kann sich ja mal durch den Kopf gehen lassen, ob vielleicht ein Fünkchen Wahrheit dran ist.
LG, Henrike
Gerade wenn es so ein großer Hund werden soll, würde ich mir keinen Welpen aussuchen. Zu Maja könnte ich jederzeit eine Fußhupe
nehmen, die nur ein Zehntel ihres Gewichtes hat, sie ist so unsagbar vorsichtig und sie liebt Yorkies ganz besonders. Allerdings macht das nicht jeder Hund so und so einige größerer Hunde sind doch sehr sehr grob, das wäre mir zu gefährlich bei einem so extremen Größenunterschied.
Wobei mir die Beweggründe jetzt speziell für den Golden Retriever auch noch nicht so ganz einleuchten ![]()
LG, Henrike
Zitat
Was soll der denn bringen? Der Schnauzgriff wird von einer Hündin evtl. bei ihren Welpen angewandt, aber wir sind ja alle keine Hunde, sondern Menschen, oder? Was soll der Hund denn dann lernen, außer vielleicht, dass es blöd ist, wenn Frauchen mit den Händen in Kopfnähe kommt und als Resultat der Hund kopfscheu wird?
ZitatAlles anzeigenHallo Niani,
ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen und ich möchte nochmal betonen, dass ich das hier als reinen Austausch ansehe.Fälle oder Vorgehensweisen von anderen THP zu beurteilen ist immer so eine Sache, man kennt die Fallgeschichte nicht und ich gehe immer davon aus, dass sich Kollegen sehr viel dabei gedacht haben, wenn sie mal eher ungewöhnliche Wege gehen.
Du hast vollkommen Recht damit, dass Hochpotenzen bei Tieren eine Sache für sich sind - weil in der Tierhomöopathie häufig wichtige Hinweise zur Mittelwahl "wegfallen", die in der Human-Homöopathie kein Problem sind. In der Humanmedizin kann man als Therapeut durch gezielte Fragestellung die Entscheidung zwischen ähnlich gelagerten Mitteln treffen, das ist bei Tieren unendlich schwieriger, nicht unmöglich, aber schwieriger.
Wenn ich bei einem Tier mit einer langdauernden Erkrankung aber DAS passende Mittel gefunden habe, ist die Nutzung einer Hochpotenz sinnvoller, dahingehend dass durch die Hochpotenz der Krankheitsverlauf in bisheriger Intensität oder milder noch einmal "rückwärts" abläuft. Und genau diesen Effekt "brauche" ich, um eine Heilung im homöopathischen Sinn einzuleiten.
Ein klassisches Beispiel in der Tier-Homöopathie sind Pferde, die in ihrer Krankheitsgeschichte Mauke, chronischen Husten und Sommerekzem haben... Hier eine Hochpotenz angewandt, laufen die aufeinander aufbauenden Krankheitsgeschehen umgekehrt ab, ein nochmaliger Ausbruch des Sommerekzemes, ein Wiederauftreten der Hustenproblematik und zum Schluss ein Mauke-Ausbruch... Danach kann man von einer Heilung im Sinne der Homöopathie sprechen - der Organismus hat sich mit allen Krankheitsgeschehen nochmals aktiv auseinandergesetzt und sie mit Hilfe der Impulse des homöopahtischen Mittels reguliert.Die Entscheidung, ob diese Entwicklung, die über einen längeren Zeitraum dann zur Heilung führen kann, dem Tier zuzumuten ist, ist - auch da stimme ich Dir zu - eine der schwierigsten in der ganzen Homöopathie.
Solche Krankheitsgeschehen zwar mit dem richtigen Mittel, aber in einer nicht passenden Potenz zu behandeln, kann zur Besserung und Linderung einzelner Symptome führen, aber eine Heilung auf Dauer wird man so nicht erreichen.LG, Chris
und an Leela - entschuldige, dass wir hier in Deinem Thread teilweise knapp am Ursprungsthema vorbei diskutieren
Auch von mir ein Sorry fürs OT an Leela...
Danke Chris für deine Ausführungen. Prinzipiell scheinen wir da gar nicht so weit weg voneinander zu sein
Wir sind uns ja doch recht einig, dass man mit Hochpotenzen gerade bei Tieren einigen Mist bauen kann. Und gerade in der Frage, ob man denn nun auch DAS Mittel gefunden hat, bin ich oft vorsichtig, ob eine Hochpotenz da angezeigt ist, weil ich eben nicht so richtig sicher sein kann (du sagst es ja auch, wir können die Tiere nicht zu ihren Leiden befragen), ob mein Mittel der Wahl auch wirklich das ist, das nun mit einer Hochpotenz die Leiden lindern könnte oder ob ich nochmal alles verschlimmere. Und dann kommt die Frage, ob ich es dem Tier zumuten kann, mit einer Hochpotenz dem Körper einen so "starken" (da so schwachen ;)) Heilreiz zu geben, dass eben so viel ausgelöst wird.
Ich sag ja gar nicht, dass ich Hochpotenzen generell ausschließe, ich bin nur sehr sehr skeptisch bei Tieren und wäge da lieber einmal zu viel als einmal zu wenig ab, ob das nun wirklich Not tut. Gibt ja durchaus auch THP, die viel und gerne mit Hochpotenzen arbeiten und das wären dann z.B. nicht die THP zu denen ich ginge mit Maja ![]()
LG, Henrike