Prinzipiell gehe ich davon aus, dass Chows keine Besonderheiten in ihrem Stoffwechsel haben, die ermöglichen würden, dass Muskelaufbau usw. durch etwas anderes als Proteine möglich wäre. Dass ZU viel Protein ungesund ist, ist nachvollziehbar, gilt aber für alle Rassen, nicht nur Chow Chows.
Ansonsten würde ich sagen, dass Unverträglichkeiten auf bestimmte Fleischsorten nicht rassetypisch sind (höchstens die Neigung best. Rassen, generell Allergien zu entwickeln, ich nenn da als Beispiel mal Labradore oder Dalmatiner) und würde mich da tatsächlich an der Fleischqualität orientieren. Denn du weißt ja immer nicht, welcher Qualität das Fleisch im Trockenfutter ist und welche Teile vom Tier alles drin gelandet sind. Und es macht schon einen Unterschied, ob der Hund nun reines Muskelfleisch vom Bio-Rind bekommt oder so ziemlich alles halbwegs Verwertbare vom Rind, das aus Libyen kommt und evtl. noch irgendwelche Medikamenten-Reste usw. aufweise. Das sind jetzt zwei Extrembeispiele, aber es ist schon möglich, dass ein Hund aufs pure Muskelfleisch nicht reagiert, auf den Pansen aber schon (oder umgekehrt).
Die vegetarische Ernährung würde ich da nun aber auch erstmal vernachlässigen, wenngleich ich es interessant fände zu hinterfragen, wie die Welpen beim Züchter gefüttert wurden, ob vegetarisch oder auch fleischhaltig.
LG, Henrike