Wir können dazu doch gar nichts "meinen", wir waren schließlich nciht dabei.
Niemand von uns weiß, was in dieser Familie sonst ablief, niemand kennt den Ausbildungsstand des Hundes (und die damit einhergehenden Ausbildungsmethoden), keiner weiß, ob die Darstellungen in den Medien dem entsprechen, wie der Vorfall sich tatsächlich ereignet hat (wie wahrscheinlich dies ist, sei nun mal dahingestellt). Man muss dabei gewesen sein, um sich ein Urteil bilden zu können und selbst wenn man daneben steht, ist es oft schwierig, eine Situation, in der ein Hund sich so verhalten hat, zu beurteilen. Man muss nur Kleinigkeiten nciht gesehen/nicht beachtet haben und man kommt zu einer völlig verqueren Auffassung von der Situation.
Und natürlich möchte ich das, was dort passiert ist, nicht als "Vorfall" abstempeln, den Eltern gilt mein ganzes Mitgefühl für den Verlust ihres Kindes, egal, wie sich die Situation zugetragen haben mag. Und dennoch kann ich mir nicht anmaßen, über diesen Hundebiss und seine "Gründe" zu spekulieren.
LG, Henrike