Beiträge von Niani

    Zitat

    Nein ist es nicht, aber bis 4 Monaten sollte ein Rüde nicht mehr in kg wiegen als er in Wochen alt ist.
    Mit 6Monaten sollte das gewicht um die 26-27kg liegen

    MFG Dennis

    Wenn dem so wäre, dann hätte mein Hund ausgewachsen Untergewicht. Ich finde nicht, dass man solch einen Wert so pauschal sagen kann bzw. ich würde sogar sagen, dass das zu viel ist mit 6 Monaten. Wie viel soll der Hund denn dann noch zulegen, bis er in die Höhe und die Breite ausgewachsen ist???

    Ich habs nicht bei der Leinenaggression verwendet, sondern anderen unerwünschten Dingen, aber ich habs genauso aufgebaut. Für das Hingucken gabs ein Klick. Ich habe einfach einen anderen Ablauf ritualisiert. Hingucken, klick und Belohnung. Allein schon durch die Belohnung gab es ein "Abwenden" vom Objekt. Sie durfte wieder gucken und wieder gabs ein Klick. Man kennt ja seinen Hund und weiß, wann es gefährlich wird und klickt, bevor die Situation aus dem Ruder läuft und der Hund das Verhalten zeigt, das er nicht darf. Maja hat gelernt "Nur gucken, nicht darüber hinaus". Ich verbiete ihr nicht, das Objekt anzuschauen, das wird sogar belohnt. Sie soll sich ja sogar bewusst damit auseinandersetzen (und sich dann bewusst dafür entscheiden, es nicht zu tun!). Und genau das habe ich geschafft. Maja hat gelernt, einen "Reiz" anzugucken, sich zusammenzunehmen und dann das bislang gezeigte Verhalten zugunsten eines anderen Verhaltens, das mir lieber ist, sein zu lassen.

    Mit dem Klick, während der Hund noch hinguckt (auch bei der Leinenaggression) lernt der Hund, dass angucken erlaubt ist und dass er das sogar darf und soll. Es geht nicht unbedingt darum, den Artgenossen positiv zu besetzen, sondern darum, dem Hund sein Verhalten "bewusst" zu machen und eine andere Verhaltenskette aufzubauen. Das Schöne ist, dass ich dabei weder Verhalten verbieten muss, noch den Hund "ablenken" muss (wie viele HH meinen, sie hätten die Leinenaggression im Griff, wenn sie den Hund mit Leckerchen vor der Nase an einem anderen vorbeiführen können - nur wenn das LEckerchen weg ist, reagiert der Hund wieder aggressiv). Der Hund lernt, freiwillig ein alternatives Verhalten aufzubauen und wird, wenn es richtig aufgebaut ist, irgendwann einen Artgenossen sehen, kurz hingucken und dann auf dei Belohnung fürs Hingucken warten und nicht sofort in den Hass-Modus schalten :)

    LG, Henrike

    Zitat


    Davon abgesehen: Vielleicht machen sich deine Eltern nur Gedanken darum, dass ihr mit den Hund überfordert sein könntet, so wie sie es mit Bingo sind??
    Vielleicht haben sie gar keine Angst vor der Anschaffung des Hundes sondern machen sich nur elterliche Gedanken um das Wohl ihrer Kinder?!

    Möglich wärs. Stellt sich nur die Frage, ob das der richtige Weg ist. Einerseits müssen auch Eltern loslassen lernen, das Kind seine eigenen Entscheidungen treffen lassen und akzeptieren, dass das Kind vielleicht auch mal seine eigenen Fehler machen muss ;) Andererseits kann der "Streit" darüber auch schnell nach hinten losgehen. Wenn Eltern einen "Rat" geben, finde ich das gut und wichtig und richtig. Es muss aber fürs Kind auch immernoch die Option geben, diesen Rat nicht anzunehmen, sonst wäre der Rat kein Rat mehr, sondern eine Vorschrift. Führt die Nicht-Annahme des Rats zu Streit, kanns das eigentlich auch nicht sein. Sowas führt nämlich unter Umständen dann zu einem deutlich verschlechterten Verhältnis von Eltern und Kind und ob irgendwem damit geholfen wäre, wage ich auch zu bezweifeln. Wenn sich das Kind nämlich dann trotzdem über die Eltern hinwegsetzt, was in dem Alter sein gutes Recht ist und es kommt zu viel Krach, dann haben die Eltern ihr Ziel nicht erreicht und die Beziehung hat auch noch einen Knacks. Wäre schade drum. Eine gute Eltern-Kind-Beziehung macht für mcih nämlich auch aus, dass nicht nur die Kinder die Eltern respektieren, sondern auch umgekehrt die Eltern die Kinder und das heißt auch, dass sie ihnen nicht auf Biegen und Brechen ihren Willen aufdrücken, sondern sie auch mal ihr eigenes Ding machen lassen, auch wenn sie selbst anders entscheiden würden...

    LG, Henrike (nicht rebellisch, nur mit eigenem Kopf)

    Zitat


    Viell. hast du überlesen, daß bei der Anschaffung des 1. Hunde sich alle um den Hund kümmern wollten/sollten , auch der TS.

    Nein, habe ich nicht. Allerdings war bei Anschaffung doch auch klar, dass der TS irgendwann wegzieht, oder? Und wenn die Eltern, zumindest die Mutter sich an diese Abmachung nicht unbedingt halten müssen (der TS schreibt ja, dass die Mutter sich kaum kümmert), bleibt die Abmachung dennoch für den Sohnemann bestehen und er muss seinen eigenen Hundewunsch abhaken, damit die Eltern auf Reisen gehen können? Sorry, da ists bei mir mit dem Verständnis vorbei. Den Hund der Eltern gemäß Abmachung aufzupassen ist die eine Sache. Sich deswegen keinen zweiten Hund anschaffen zu dürfen, selbst wenn es ein Mädel ist, ist eine völlig andere Sache und in meinen Augen eine überzogene Forderung der Eltern. Der Threadstarter hält sich doch an die Abmachung und kümmert sich. Und ich schätze mal, dass nicht Teil der Abmachung war, dass kein zweiter Hund einziehen darf, egal ob Rüde oder Hündin...

    LG, Henrike

    Deine Eltern erwarten von dir, dass du auf einen eigenen Hund verzichtest, statt dass sie auf ihre Reisen verzichten?

    Ich finds toll, dass du dich um ihren Hund kümmerst und ich finds auch super, dass du den Hund der beiden in deine eigene Planung mit einbeziehst. Aber den Anspruch, den sie da zu haben scheinen, dass du keinen eigenen Hund haben darfst, damit sie ihren bei dir lassen können, den find ich doch etwas *hier Wort einsetzen, das mein Missfallen ausdrückt, ohne dabei respektlos zu wirken*

    Ich würde den beiden klarmachen, dass du gerne weiter den Hund aufpasst, dass du dich deswegen wohl auch für eine Hündin entscheiden würdest, aber dass du nicht dein eigenes Leben komplett hintenan stellst für ihren Hund. Ich finds nämlich schon sehr viel Engagement, dass du so viel pendelst und dich so viel kümmerst.

    LG, Henrike

    Zitat

    Die Dauer der Gültigkeit der Impfung richtet sich nach den Angaben der Impfstoffproduzenten. Die Impfung darf jedoch nicht älter als die Tätowierung oder das Chippen sein.

    Quelle: http://www.reisen-mit-hund.org/daenemark/einr…d-daenemark.php

    Hä? :???: Also müsste Sara wenn sie geimpft werden müsste, zuerst geimpft und dann gehippt werden.

    Naja, ich geh ja mal davon aus, dass die Impfung nciht älter als die Tätowierung ist, von daher kannste dir das Impfen doch sparen, oder?

    LG, Henrike

    Zitat

    Glanzspray fürs Pferd oder notfalls auch Pflanzenöl mit einem Ölsprüher (aus der Küche) helfen sehr gut.

    Wie ist das denn bei Öl, saut das dann hinterher nicht ziemlich rum, wenn ihr wieder reinkommt? Wenn ich mir vorstelle, ganze Körperpartien von Maja mit Öl einzusprühen, ich hätte hinterher überall in der Bude Fettflecken. Oder bleibt das Öl nicht den ganzen Spaziergang an den Hunden? Aber dann müssten sich zu Ende des Spaziergangs ja wieder Bömmel bilden, oder? :???:

    Naja, wenn ich davon ausgehe, du hast so einen Mantel, der oben auf dem Rücken aufliegt und seitlich runterhängt, aber den Bauch von unten freilässt, dann würde ich nun hingehen und an die eine Seite des Mantels einen "Lappen" nähen. Auf die andere Seite des Mantels würde ich den einen Teil eines Klettverschlusses (Klettband gibts ja als Meterware) nähen und auf der runterhängenden Seite des "Lappens" die andere Hälfte des Klettverschlusses, so dass ich den Lappen unter dem Bauch durchziehen kann und ihn auf der anderen Seite des Hundes befestigen kann. Wenn ich hier "Lappen" schreibe, ist damit nicht einfach ein Stück Stoff gemeint, sondern halt das Material, das du gern verwenden würdest, ordentlich zugeschnitten und versäubert. :)

    LG, Henrike

    Meine Mutter hat Maja nun einen Overall geschneidert, der den kompletten Bauch abdeckt und oben geschlossen wird. Vielleicht wäre sowas eher was für euch? Ist halt etwas umständlicher mit dem Anziehen, da sie erst in alle vier Beinchen einsteigen muss, bevor ich den schließen kann, aber wenn deine das mit sich machen ließen...

    Bei tiefem Brustkorb könntest du dir mal die Hurtta-Overalls angucken, die decken auch den Bauch ab. Ansonsten fiele mir nur ein, auf einen bestehenden Mantel einen breiten "Riegel" aufzunähen. Also wie eine Schürze, die man unter dem Bauch durchziehen kann und auf der anderen Seite wieder festmacht, damit der Bauch warmgehalten wird.

    Zitat

    Niani: Einen Helfer hätt ich ja. Mein Freund hat Spaß daran, als Helfer zu agieren, aber er wäre eben der einzige regelmäßig zur Verfügung stehende Helfer.
    Ich hab auch echt hübsche Anleitungen zur Fährtenarbeit abgespeichert und hab da auch Lust zu, aber man kanns halt nicht immer machen und es ist schon aufwändiger...
    Was soll ich machen, ich versuch es mit der "Pseudo"Freiverlorensuche erstmal wieder unter möglichst reizarmen Bedingungen.
    Kann ich parallel ZOS anfangen?
    Oder ist das ungünstig? Das klingt, als würd ich enorm viel mit ihm machen wollen, aber... das Dummytraining war vorhin wirklich nur 10 Minuten inklusive der Wartezeiten und der Belohnungsriten usw.
    Danach gabs nur Spazieren und Hundekontakt.


    Sooo aufwändig finde ich das Fährten nun nicht. Und wenn du deinen Freund als Helfer hast, hast du mir z.B. einiges voraus ;) MEhr Helfer brauchst du nicht, zumindest für den Anfang nicht. Und soweit ich das erkenne, willst du ja auch nur eine Beschäftigung für Luke haben, da finde ich es völlig ausreichend, wenn er deiner und der Fährte deines Freundes nachgehen kann, man kann den Schwierigketsgrad ja dennoch steigern (Länge, Anzahl der Winkel, Dauer der Stehzeit).

    Und ja, du kannst durchaus parallel mit der ZOS anfangen. Man fängt ja sowieso im Haus damit an. Wenn er Spaß daran hat, warum nicht?

    LG, Henrike