Beiträge von Niani

    Mein Post-Liefermensch hat immer eine Sackkarre für schwere Pakete dabei. Wenn du sowas hast und das in dein Auto passt, dann würde ich genau das empfehlen, um das Paket zum Auto zu transportieren. Und auf die Sackkarre sollen sie es dir doch bitteschön heben, für den Mehraufwand den du hast, weil sie nicht vernünftig ausliefern konnten...

    Ich hoffe, ihr findet eine Lösung.

    LG, Henrike

    Soll ich dir ganz ehrlich was sagen? Ich finds gut, dass ihr so vernünftig seid und ihn nciht auf Biegen und Brechen genommen habt!

    Prinzipiell warne ich dich schonmal vor: Der Labrador neigt dazu, absolut distanzlos zu sein, um nicht zu sagen, "distanzlos" ist sein zweiter Vorname. Schuld daran ist unter anderem die von mir schon erwähnte Begeisterungsfähigkeit der Rasse. Die Hunde können sich über jeden Scheiß freuen. Das macht es einfach, etwas zu finden, was ihnen gefällt, führt aber auch dazu, dass das passiert, was ihr heute erlebt habt. Ein Flummi, der sich nciht mehr einkriegt.

    Daran kann man arbeiten, man kann dem Hund beibringen, dass das nicht gewünscht ist, man kann ihn zur Ruhe erziehen (zumindest im Haus). Aber bitte stell dich darauf ein, dass das für den Anfang nciht unbedingt der Fall sein wird. Meine Hündin ist jetzt vier und jetzt kann problemlos ein Kleinkind um sie rumwuseln, ohne dass sie es umrennen würde. Vor einem Jahr wäre das noch nciht möglich gewesen, da hätte sie sich so sehr übers Kleinkind gefreut, dass sie zu stürmisch geworden wäre. Und das ist für mich genau der Knackpunkt: Für die Rettungshundearbeit wäre ein möglichst junger Hund sinnvoll, für die "Aufdreherei" wäre ein etwas gesetzterer Hund besser ;)

    Schaut euch wirklich mal im Tierschutz um, vielleicht findet ihr einen Labrador, der in einer Pflegestelle ist (damit man sein vErhalten daheim auch annähernd beurteilen kann) und der sowohl jung genug ist, als auch cool genug ist.

    Ich drück euch die Daumen! Kämen denn evtl. auch andere Rassen in Frage? :)

    LG, Henrike

    Den Mangel an Mithelfern kenne ich auch. Empfehlen kann ich für die NAsenarbeit einmal ZOS und wenn du entsprechende Gebiete hast, auch Fährtenarbeit. Maja fährtet seit einigen Wochen (und ich habs ohne Buch aufgebaut ;) und ist völlig heiß drauf. Hilfreich finde ich dabei, ein Auto zu haben, in dem ich sie lassen kann, während ich die Fährte lege. Sonst bräuchte ich nämlich auch einen Mithelfer ;)

    LG, Henrike

    Ja, aber soweit ich es verstanden habe, ist die Rettungshundearbeit nicht unbedingt ein Muss. Und auch bei einem Welpen ist nicht gesagt, dass das kein Problemhund wird oder dass er Spaß an der Rettungshundearbeit hat. Und wenn ich mir überlege, wie tolle Wegbegleiter aus Hunden werden können, die irgendwann mal von jmd. anderem abgegeben wurden, weil sie ihm zu anstrengend waren, dann ist überhaupt nicht gesagt, dass besagter Rüde ein Problemhund ist.

    Zitat


    ob sie mit dem hund überfordert sind oder etwas anderes dahintersteckt, weiß man wohl nicht genau.
    und einen schwierigen hund würde für einen ersthundeführer die schlechteste wahl sein, die es gibt

    Jaaaa, aber man weiß doch bei der Anschaffung eines Hundes nie, was auf einen zukommt. Weder beim Welpen, noch beim Tierschutzhund und auch nicht beim älteren Hund, der von privat abgegeben wird, auch der kann noch so gut erzogen wirken, wie der Hund sich dann später darstellt, wenn er sich eingelebt hat (so nach 6-12 Monaten) das weiß doch keiner vorher. Und jeder Hundehalter hat mal irgendwann mit dem ersten eigenen Hund angefangen, oder? Die wussten doch auch alle nicht, was da kommt... Man kann ein Thema auch wirklich zerreden.

    Ich wiederhole meine Frage: Was erwartest du? Was meinst du, sollte die Threadstarterin tun? Diesen speziellen Hund nicht aufnehmen? ODer gar keinen, weil sie ja Ersthundehalterin ist und jeder Hund potenziell schwierig werden könnte?

    Dagegen sein, nur damit man dagegen ist, das bringts nu wirklich nicht...

    LG, Henrike

    Lieb von dir, aber es geht mich wirklich gaaar nix an. ;) Letzten Endes sprechen wir hier ja noch über völlig ungelegte Eier, du weißt ja noch gar nicht, ob du ihn haben möchtest. Und wenn für diesen Hund ein völlig überzogener Preis verlangt wird, dann würde ich ihn ganz klar nicht zahlen. Nur mal so als Rechenbeispiel: Einen Vermehrerwelpen bekommt man irgendwo zwischen 150 und 450 Euro (klar gibts auch da die "Händler", die Augenwischerei betreiben und mehr Geld ahben wollen für irgendwelche Papiere, die nix wert sind, aber nehmen wir einfach mal für das Gros der Welpen einen ungefähren Preis in der Spanne an). Einen Tierschutzhund bekommt man mit einer Schutzgebühr irgendwo von 150 bis 350 Euro. Beim Welpen wurde noch keine Erziehungsvorarbeit geleistet, gesundheitliche Vorsorge wurde auch nicht unbedingt geleistet, allerdings kann man da halt auch noch viel selbst an der Prägung teilhaben usw. Beim Tierschutzhund kann es ggf. schon Erziehungsvorarbeit gegeben haben, dafür weiß man nicht, welche schlechten Erfahrungen der Hund schon gemacht hat und auch nciht, welche Erbkrankheiten da vielleicht noch schlummern und irgendwann Kosten verursachen. Der Hund, über den du momentan nachdenkst, kann ebenfalls schon schlechte ERfahrungen gemacht haben, es können ebenso noch Kosten für tierärztliche Behandlungen auf dich zukommen.

    Wissen kann man das alles eh erst am Ende eines Hundelebens, was davon tatsächlich eingetreten ist. Aber du kannst diese Gedanken ja mal im Hinterkopf behalten. Wenn es nicht dieser Labbi wird, dann ein anderer ;) Im Tierschutz sitzen viele Labradore ;)

    LG, Henrike

    Shenja, was genau erwartest du nun? Ich kenne deine Ablehnung gegenüber Vermehrern und teile sie im Großen und Ganzen auch. Da die Threadstarterin den Hund aber, wenn sie ihn denn nimmt, aus zweiter Hand bekommt, unterstützt sie den Vermehrer doch gar nicht mehr. Der "Züchter/Vermehrer/wieauchimmer" hat sein Geld doch längst von der Familie bekommen, wo er momentan ist.

    schmuseschaf: Vor dem Hintergrund dessen, was ich eben an Shenja gerichtet habe, wäre es gut, wenn du dir vorher auch schon Gedanken über den Preis machst. Ich weiß nicht, was der Rüde kosten soll und ich will es auch gar nicht wissen ;) Nur du selbst solltest dir vielleicht überlegen, wie viel Geld du bezahlen möchtest für einen Hund, dessen Papiere leider die Tinte nicht wert sind, mit der sie geschrieben sind ;) Natürlich ist eine Hundeanschaffung nicht die Frage nach dem günstigsten Hund, allerdings sollte man schon abwägen, wofür man da bezahlt. Wenn man beim Züchter, der alle nötigen Untersuchungen und Ausstellungen absolviert hat, 1000 Euro hinlegt, weiß man, wofür man das bezahlt und zahlt es im Zweifelsfall gern. Bei einem Hund, bei dem eben die "Gegenleistung" (traurig, dass ich hier von einem Tier wie von Ware rede) fehlt, muss dann natürlich auch der Preis entsprechend sein ;)

    LG, Henrike

    Ihr solltet nun auf eine hochwertige Ernährung und möglcihst wenig Belastung für das Immunsystem achten. Heißt: Kein Cortison, keine Impfe, die nicht wirklich notwendig ist, keine Antibiotika, die nicht wirklich notwendig sind.

    Ectodex ist ein superscharfes Zeug und du solltest unbedingt etwas für die Darmflora deines Hundes tun und auch überlegen, ob du die Leber nicht ein wenig entgiftest.

    LG, Henrike