So extrem ängstlich war Maja nie. Sie hat die Begegnungen schon noch gesucht. Allerdings immer in ziemlich unterwürfiger Manier, blooooß keinen Stress, bloooß den anderen nicht falsch angucken.
Viele positive Erlebnisse mit netten Hunden und ein Schlüsselerlebnis letzten Sommer haben bewirkt, dass sie selbstbewusster wurde. Nach und nach fing sie an, Junghunden auch mal "entgegen" zu halten, sie zu erziehen, zu zeigen, wenn ihr was nicht passte. Gleichzeitig habe ich immer versucht, nciht zu viel einzugreifen, um ihr auch überhaupt mal die Möglichkeit zu geben, auch positive Momente sammeln zu können. Trotzdem habe ich eingegriffen, wenn ich merkte, dass es ihr grad zu viel wird und das mache ich auch heute noch. Aber es ist seltener nötig, immer häufiger ist sie alleine in der Lage, durch pures Ignorieren oder sogar Anblaffen zu zeigen, dass ihr der andere grad nicht passt und dann ist es auch okay. Ich will nicht, dass sie den Streit sucht, tut sie auch nicht, aber sie darf und soll zeigen, was ihr nicht passt. Dadurch, dass sie sich lange nciht getraut hat, konnte sie sich langsam rantasten, wie "deutlich" sie werden muss, hat aber nie die Erfahrung gemacht, dass sie "überreagieren" konnte, weil ich dann vorher eingegriffen habe. Eigentlich fahren wir damit recht gut, denn ich merke, dass ihr das gut tut, wenn sie sich getraut hat, einem anderen Hund die Meinung zu geigen, sie ist dann hinterher immer ein paar cm größer 
LG, Henrike