Beiträge von Niani

    Ich bin immer noch sprachlos.

    O-Ton von heute: "Ja, dem Rüden hat meine Nichte die Hoden wegnehmen lassen, das sah ja so hässlich aus."

    :schockiert:

    Ähm, ähm, ähm. Mir fällt dazu absolut nichts mehr ein.

    Zitat


    Die Maja? Das kleine Schlammmonster? Aber nichts lieber als das und nur wnen das nette Frauchen was das letzte mal dabei war auch wieder dabei ist!

    Ha, das lässt sich bestimmt einrichten! (Und danke!) Sobald ich meine Prüfungen hinter mir hab, würd ich mich tierisch freuen, euch endlich mal wiederzusehen.

    LG, Henrike

    Prinzipiell wird Maja mit LEckerchen belohnt, wenn sie was richtig macht oder mit der Erlaubnis etwas zu tun.

    Ein Spielzeug ist definitiv keine Belohnung für sie und "Durchschrubbeln" auch nicht. Aber zu Ende einer Übungseinheit, egal ob das Clickern, ZOS, UO oder so ist, darf sie sich mit mir über den Boden wälzen, auf mir rumklettern und lässt sich in den Situationen auch gern mal auf den Rücken fallen, um sich den Bauch kraulen zu lassen. Das ist für sie das Zeichen "Das war super und nun sind wir fertig".

    Aber hauptsächlich arbeite ich wirklich mit dem Leckerchen.

    Zitat

    In einer funktionierenden Mensch-Hund-Beziehung sollte er aber eben gar nicht erst zum jagen ansetzen, sofern sein Mensch ihm kein Kommando dazu gibt.

    In einer funktionierenden Mensch-Hund-Beziehung lässt sich der Hund das Jagen "verbieten" bzw. er ist dann kontrollierbar und umlenkbar. Reicht doch ;) Da muss ich einem Jagdhund doch nicht abverlangen, dass er gar nicht erst hinterherspringt, ohne mein Kommando. Der viel größere Beweis für eine funktionierende Beziehung ist doch dann, wenn Hund eigentlich unbedingt will und es auf Kommando dennoch unterlässt. ;)

    LG, Henrike

    Maja sagt, ihr Rabenfrauchen setzt viel zu viele Grenzen.

    Sie muss "fragen" bevor sie ins Wasser hüpft, sie darf in der Brut- und Setzzeit nicht die Wege verlassen, sie darf Bällen erst hinterher hetzen, wenn Frauchen die Erlaubnis gibt, sie darf den Bürgersteig erst auf Kommando verlassen, sie darf mir nicht durchs Gesicht schlabbern, sie darf nicht an der Leine ziehen, sie darf niemanden anspringen, sie darf nicht betteln, sie darf nichts Essbares vom Boden aufnehmen, sie darf soooooo vieles nicht :D

    Wie ich das durchsetze? Kommt auf die Situation an. Mal gibts ein "Nein", mal schicke ich sie weg, mal konditioniere ich ein "Gegenkommando", das dem Hund eine Verhaltensweise vorschreibt, damit er nicht das tut, was er eigentlich vor hat und dann wird das Befolgen des Gegenkommandos belohnt.

    LG, Henrike

    Wann macht sich Unterforderung bei euren Hunden bemerkbar?
    Bei drastischer Unterforderung (wenn sie gesundheitsbedingt wirklich nur zum Pipi machen auf die Wiese darf) nach ca. einer Woche. Wenn wir zu wenig machen, aber sie schon noch rauskommt, nach ca. 4 Wochen.

    Wie macht sich Unterforderung bemerkbar?
    Sie reagiert sehr schnell auf Anzeichen meinerseits, ob nicht irgendeine Aktion steigen könnte und sie kommt immer mal wieder an, steht schwanzwedelnd vor mir und guckt mich einfach an, ob ich nicht was mit ihr mache.

    Was tut ihr dagegen bzw. geht ihr darauf ein?
    Wenn sie mich direkt "auffordert" schicke ich sie weg und sie geht dann auch. Turnt sie um mich rum und wartet einfach drauf, dass wir was machen, ignoriere ich sie. Ansonsten versuche ich mit Kopfarbeit gegenzusteuern.

    Kennt ihr mittlerweile das "gesunde Maß" und vermeidet von vorherein Unterforderung?
    Naja, ich weiß, welches Maß an Unterforderung ich ihr zumuten kann. Also ich kenne den Punkt, bis zu dem sie mit "zu wenig" locker klarkommt und das einfach mit mehr schlafen "kompensiert". Prinzipiell versuche ich, sie nicht dauerhaft zu unterfordern, aber wenn ich mal krank bin oder sie aus gesundheitlichen Gründen nicht darf, wie sie möchte, dann ist das halt so und dann kann ich das auch nicht ändern. Prinzipiell ist sie aber doch recht pflegeleicht, so dass sie auch durchaus mal eine Weile mit weniger klarkommt.

    LG, Henrike

    Wenn ich deiner Theorie folge, gibt es zwei Möglichkeiten:

    Entweder, du bist selbst mit Schlägen erzogen worden und hast dementsprechend Werte und Moral noch kennengelernt oder du bist (körperlich) gewaltfrei erzogen worden und dir fehlen Werte und Moral.

    Wenn du Werte und Moral kennst und hast, frage ich mich, wie du das Schlagen eines Tieres damit vereinbaren kannst, denn das zeugt eigentlich nicht von Werten und Moral.

    Bist du gewaltfrei erzogen worden, hast du keine Werte und keine Moral kennengelernt und dann frage ich mich natürlich, wie du dich dann aufschwingen kannst, darüber zu urteilen und selbst mit Gewalt zu arbeiten.

    Wie ichs dreh und wende: Eine Erziehung, die auf Gewalt basiert, hat weder bei Kindern/Jugendlichen noch bei Tieren auch nur ansatzweise etwas mit Werten und Moral zu tun.

    Genausowenig, wie meine Eltern mich schlagen mussten, damit ich keine Rentner verprügle, muss ich meinen Hund schlagen, um mich durchzusetzen...

    Wenn ich mich durchsetzen will, kann ich das sehr gut, ohne meinem Hund Schmerzen zuzufügen. Kann ich das nicht, sollte ich eher an mir arbeiten, statt zu klapsen/hauen/schlagen.

    LG, Henrike