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Das ist mir schon klar... Trotzdem sollte die Hündin mitentscheiden dürfen, wessen Welpen sie austrägt - sie wird schon ihre Gründe habe.
Und wenn die Hündin aber unbedingt mit dem Nachbarsrüden, der eine andere Rasse hat, hochgradig HD und ein ziemlich nervöses Wesen? Wird sie dann auch ihre Gründe haben? Sollte ich sie dann auch mitentscheiden lassen? Dann müssten die ganzen "Ups-Würfe" ja eigentlich total super sein, die Hündin wird schon ihre Gründe gehabt haben, warum sie einen Rüden draufgelassen hat, der völlig andere Triebe hat als sie (wir wissen alle, wie explosiv Mischungen von Labrador und Border Collie sein können).
Ich bin der Meinung, dass man in Bezug auf dieses Thema nicht alles haben kann. Eine Hündin, die mitentscheidet, wessen Welpen sie austrägt und ein Züchter, der das bestmögliche getan haben soll, um gesunde Nachfahren zu züchten. Allein schon um dem Anspruch zu genügen, dass hinterher möglichst gesunde Welpen geboren werden, muss der Züchter quasi eine Auswahl treffen an Rüden, die gesundheitlich in Frage kämen. Daher finde ich das Verfahren, dass ein Rüde ausgesucht wird und wenn dieser der Hündin unsympathisch ist, sie nicht gezwungen wird, sondern man einen anderen Rüden wählt, sehr sinnvoll.
Und wenn man einen möglichst großen Genpool will, dann muss man manchmal auch Rüden von "weiter weg" in Betracht ziehen. Klar kann ich dann mit meiner Hündin mal eben nach England fahren oder sonstwohin. Die Kosten kann ich aber auch sinnvoll in andere Dinge investieren und der Hündin den Stress ersparen.
LG, Henrike