Beiträge von Niani

    Der Organismus nimmt vorrangig von Fett und Kohlenhydraten zu.

    Einfach mehr Fleisch wäre nicht soo sinnvoll, weil Fleisch ein Proteinlieferant ist und eine Proteinüberversorgung ist in der Tat ungesund.

    Du kannst entweder fettigeres Fleisch füttern oder die Kohlenhydrate (Kartoffeln, Nudeln, Reis usw.) ein wenig nach oben schrauben :)

    Maja hat eine helle Nase, aber nicht so extrem hell. Die wird zum sommer aber auch immer etwas dunkler. Ich müsst mal nach Winterfotos gucken.

    Wegen DLE: Bruno-Heike müsste dir dazu was sagen können, ihr Hund ist betroffen, wenn mich mein Siebhirn nicht täuscht.

    LG, Henrike

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    Aber sollte man nicht GERADE als HH mit Herzblut auch auf die Lebenserwartung achten?...

    Na klar. Das tu ich aber als HH mit Herzblut bei jeder Rasse, dass ich versuche, einen möglichst gesunden Hund zu kaufen, wenn ich mich denn an einen Züchter wende (dass das bei Tierschutzhunden nicht geht, ist klar).

    Aber für mich liest es sich so, als würden einige hier bestimmte Rassen komplett "boykottieren" aufgrund der geringen Lebenserwartung und stattdessen darauf achten, dass die Rasse, für die sie sich entscheiden, eine bessere Lebenserwartung hat. Und das kann ich nicht nachvollziehen. Denn wenn ich mich stattdessen für einen Hund entscheide, der nicht so gut zu mir passt, werde ich u.U. nicht glücklich mit der "Ersatzrasse" und diese auch nicht mit mir. Und gleichzeitig wird es immer schwerer, die "Traumrasse" mit der geringen Lebenserwartung zu erhalten und wieder in gesündere Bahnen zu lenken, wenn jeder diese Rasse boykottiert. Um da züchterisch entgegen zu wirken, braucht es nunmal mehrere Generationen, ich kann ja nicht von heute auf morgen "Schnipp" machen und die Rassen sind kleiner und gesünder. Das ist ein schleichender Prozess und bis dahin wird es wohl auch Hundehalter brauchen, die bereit sind, einen Hund aufzunehmen, der nciht so eine hohe Lebenserwartung hat, damit es überhaupt einen Fortschritt (oder vielleicht besser Rückschritt?) in der Entwicklung gibt...

    LG, Henrike

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    Eine geringere Lebenserwartung kommt durch geringere Vitalität zustande.

    Das bedeutet, viele Hunde der betroffenen Rasse sind einfach nicht gesund.

    Nicht gesunde Hund haben eine geringere Lebenqualität


    Daher sind doch äußerungen wie "lieber fünf jahre gelebt als 10 Jahre vegetiert" am Thema vor bei diskutiert.

    Ich mache schon einen Unterschied zwischen einem Doggenhalter, der sich mit Leib und Seele dieser Rasse verschrieben hat und mit Herzblut an die passende Hundehaltung rangeht und einem "wasauchimmer"-Halter, dessen Hund irgendwie im Zwinger lebt und kaum rauskommt oder der nur 3x am Tag für 10 Minuten rauskommt und ansonsten bitte nicht zu existieren hat.

    Und wie gesagt, ab wann ist es dann vertretbar? Müssten wir dann nicht alle nur Rassen halten, bei denen Lebenserwartungen von mehr als 13 Jahren nicht nur keine Seltenheit sind, sondern Regelmäßigkeit?

    Wo zieht man da die Grenze? Wann redet man von einer niedrigen Lebenserwartung? Wann von einer hohen? Ab welcher durchschnittlichen Lebenserwartung ist es akzeptabel, diese spezielle Rasse zu halten?

    Und steht Lebensqualität wirklich in direkter Abhängigkeit zur Lebenserwartung?

    Auch wenn ich prinzipiell so manche züchterische Entwicklung nicht gutheiße und mir wünschen würde, dass man weniger nach Äußerlichkeiten und mehr nach Gesundheit gehen würde: Ich finde fünf intensiv gelebte Jahre des Hundes besser als zehn dahinvegetierte. Was nicht heißt, dass zehn intensiv gelebte Jahre nicht noch besser wären. Es heißt nur, dass Rassen mit höherer Lebenserwartung nicht automatisch die "glücklicheren" Rassen sind, da gibts noch so viel mehr Faktoren.

    Aber vielleicht bin ich da auch komisch - ich möcht wohl auch lieber 60 Jahre wirklich leben, als 80 Jahre am Leben sein, aber nicht gelebt haben.

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    Mein Hund hat bestimmt 90% seiner Ausläufe Freigang, weil wir auf dem Land wohnen. Aber er trägt ein Geschirr oder Halsband, die zugehörige Leine trag ich um meinen Hals :D . Ein Hund ohne Halsband sieht aus wie ein Streuner - meine Meinung.

    Maja hat auch einen solchen Freigangs-Anteil. Davon nochmal 90% mit Retrieverleine. Heißt, der Hund ist abgeleint auch "nackig". Ob nun mit Halsband, Geschirr oder nackig, mir doch wurscht, wies ausschaut. Wichtig ist doch nur, wie der Hund sich verhält. Und solange mein Hund auch abgeleint an meinem Bein läuft, wenn uns wer entgegenkommt, soll mir das reichen. Ich kann sie jederzeit anleinen, wenn mich wer drum bittet oder wenn ich die Notwendigkeit sehe. Aber so prinzipiell immer ein HB oder Geschirr am Hund zu haben, weils sonst nach nem Streuner ausschaut? Nö. Und den Hund aus Höflichkeit immer anzuleinen, komme wer da wolle? Nö. Ich ruf sie ran, ich demonstriere den Passanten damit, dass ich den Hund im Griff habe und ich wünsche prinzipiell einen Guten Tag und komischerweise kommt das deutlich angenehmer bei den Passanten an, als wenn ich sie anleine (wenn sie mal nen schlechten Tag hat, tu ich das nämlich durchaus ;)). Leine ich an, werde ich gefragt, ob der Hund "was tut", ob der nicht hört, usw. Habe ich den Hund am Bein ohne Leine, gehe vorbei und grüße, höre ich nur, wie toll der Hund hört.

    Das hat auch nix mit "Zacken aus der Krone brechen" zu tun, sondern mit meiner Sicht auf die Dinge, was ich als notwendig erachte und auch mit meinen Erfahrungen, was die Leute hier bei uns als höflich erachten. Und im Großen und Ganzen trau ich mir auch zu, die Situationen abschätzen zu können, in denen es den Leuten lieber wäre, wenn der Hund angeleint wäre und dann ist es auch kein Problem. Aber so aus Prinzip anzuleinen, dazu sehe ich keine Veranlassung. Ich kann mich wohl mal wieder glücklich schätzen, in solch hundefreundlicher Umgebung zu wohnen.

    LG, Henrike

    Maja hatte das letztens auch mal. Bin bei der TÄ gewesen mit ihr und die hat auf eine Vaginitis hin kontrolliert. Bei Maja hat sie es so erklärt, dass es durchaus sein könnte, dass mal ein Schleimpfropfen abgeht und so würde sie es nun bei Maja erklären, weil die keine sonstigen Anzeichen auf Vaginitis hätte. Danach kam dann auch nichts mehr.

    Bei Maja wars komplett durchsichtig, aber auch so glibberig halt.

    Ich würde halt wegen einer Vaginitis kontrollieren lassen und es ansonsten abhaken, sofern es nicht ständig vorkommt.

    LG, Henrike

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    Eine Wurkur ja Chemie keule, hat aber hier jemand mal überlegt
    was die Würmer dem Hund antun????
    Wo sie sich überall einnisten???
    Welche Organe sie angreifen???

    WENN sie sich denn überhaupt irgendwo einnisten. Mein Hund ist nun schon mehr als zwei Jahre Wurmkur-frei und die Zeit sollte ausreichen, um Populationen zu entwickeln, die man nachweisen könnte. Man kann aber keine nachweisen, was wiederum heißt, dass ich meinem Hund nunmehr schon mehr als acht Wurmkuren erspart habe, ohne dass sie krank geworden wäre durch Würmer, die sich irgendwo eingenistet hätten oder Organe angegriffen hätten. Es ist immer ein Abwägen zwischen Regen und Traufe, wo denn nun das geringere Risiko ist.

    Kinder kriegen übrigens auch öfter mal Würmer. Bei Älteren ist das ja nicht so bedrohlich, wie bei Säuglingen, aber es kommt durchaus vor, dass Kinder Würmer haben und das nicht nur in Haushalten mit Haustieren. Ich habe noch NIE davon gehört, dass Eltern ihre Kinder, die ab und an mal Würmer mit nach Hause bringen, weil sie draußen auch im MAtsch toben, alle drei Monate entwurmen, weil sich noch ein Kleinkind im Haushalt befindet, das man davor schützen müsste, sich anzustecken. Und ich bin mir sicher, dass Geschwister untereinander noch "intensiveren" Kontakt haben, als Hund und Kind, weil Küsschen verteilt werden, weil der eine dem anderen was zu essen in den Mund steckt, weil vielleicht auch mal gemeinsam gebadet wird usw.

    Du kannst Würmer auch nicht durch Entwurmen alle drei Monate ausschließen, weil dein Hund sich quasi einen Tag nach der Entwurmung schon wieder mit neuen Würmern infizieren könnte und die dann für die nächsten drei Monate mit sich rumschleppen würde. GEsünder für den Hund ist es, nur die Kotproben untersuchen zu lassen und nur zu entwurmen, wenn der Hund wirklich was hat.