Beiträge von Niani

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    Ist ist ja eine Sicherung drinne, das wenn es zu eng wird, es stoppt sodass der Hund nicht tot gewürgt wird.

    Die Leine ist aber dennoch sehr schmal und drückt umso besser auf den Hals. Das tut dem Hund weh, aber er lernt dadurch nicht, nicht zu ziehen. Außerdem kann alles, was am Hals angelegt wird, große Verletzungen am Kehlkopf und der Halsbwirbelsäule verursachen, wenn gezogen wird, egal, ob ihr zieht oder der Hund zieht.

    Bitte, nehmt eine andere Leine und ein Geschirr.

    Ich hab diese einfachen Box-Clicker in Knochenform von Trixie und komm damit gut klar. Ich hab einen, den ich ständig verwende und einen Ersatzclicker, der zum Einsatz kommt, wenn ich den ständigen grad nicht finde. Überall dabei hab ich den Clicker nicht. Nur, wenn ich gezielt was trainieren will.

    LG, Henrike

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    Genau so eine ist es.

    geschirr geht nicht, dass zerbeisst er, hat schon 3 geschrottet. Sogar wenn ich danebenstehe kaut er es kaputt.

    Dann wäre das das Erste, was der Hund lernen muss: Dass es verboten ist, auf dem Geschirr herumzukauen.

    Eine solche Leine hat in meinen Augen nur etwas am gut leinenführigen Hund verloren. Du findest sie hier im Forum auch unter den Begriffen "Retrieverleine/Agilityleine/Moxonleine"

    Für einen Hund, der noch nicht leinenführig ist, würde ich ein Geschirr verwenden. Außerdem würde ich mir überlegen, warum der Hund nicht mitlaufen will und ihn ggf. entsprechend motivieren. Bei Welpen ist es völlig normal, dass sie nicht mitlaufen wollen, die wollen in der Nähe ihrer bekannten Höhle (eurer Wohnung) bleiben. Mitschleifen würde ich keinen Hund. Dadurch lernt der Hund nichts und er entwickelt noch mehr Abneigung gegen das Gassi-gehen.

    Was das Zuziehen eurer Leine angeht: Es ist ein Trugschluss, dass der Hund dann aufhört zu ziehen. Die Leine zieht sich zusammen, der Hund empfindet das als unangenehm und zieht umso mehr, um dem Unangenehmen zu entkommen.

    Bitte, kauft dem Hund ein Geschirr, bis er vernünftig an der Leine zu laufen gelernt hat.

    LG, Henrike

    Mach es nur 2-3x in der Woche und hör auf, bevor sie gestresst ist. Sie soll den Spaß daran behalten. Dein Hund gibt dir das Tempo vor.

    Öftere kleine Übungseinheiten sind insofern nciht effektiver, als dass sich das eben gelernte erstmal "setzen" muss, sie muss es erst verarbeiten. Das kennst du bestimmt noch aus anderen Bereichen, dass es manchmal einfacher geht, wenn man eine bestimmte Übung mal ein paar Tage gar nicht macht und schwupps hat der Hund es verstanden. Das ist in der ZOS nicht anders. Gib euch mehr Zeit. Und wenn ihr für die Grundkonditionierung ewig und drei Tage braucht, so what? Es soll doch eine Beschäftigung zum Spaß sein, oder?

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    Ich dachte immer, "Pferdemenschen" würden ähnlich zu ihren Tieren stehen, wie "Hundemenschen". Ich meine, wenn hier jemand erzählen würde, ich hab den Hund wieder abgegeben, der nächste bringt hoffentlich mehr Leistung im Sport... Oder: der Hund war erfolgreich, als verhöker ich ihn nun an den Meistbietenden zu Zuchtzwecken :???: . Klar, das mag es geben... aber im höheren Reitsport scheint es die völlig als in Ordnung empfundene Regel zu sein. Und da frage ich mich, wo ist die persönliche Beziehung zu seinem Tier? Und wenn das Geld letztlich immer wichtiger ist: wie "human" kann dann der Aufbau/die Ausbildung der Tiere sein? Wenn es doch nur um (viel) Geld geht?!

    Naja, man "lebt" ja schon nciht so eng mit dem Pferd zusammen, wie mit dem Hund, das schafft schon eine gewisse Distanz. Außerdem hab ich es auch mehrfach erleben dürfen, dass ein bestimmtes Pferd mit einem bestimmten Reiter einfach wunderbar harmoniert hat - mit seinem Besitzer aber mal so gar nicht, da ist ein Verkauf dann in meinen Augen oft sinnvoller gewesen.

    Ich selbst war jahrelang Turnierpflegerin und hab wahnsinnig viel Zeit mit den Pferden verbracht. Da waren auch welche dabei, mit denen ich nie so hundertprozentig warm geworden bin und solche, die nur mit mir auf den LKW gestiefelt sind, weil wir "so dicke" waren.

    Im großen Sport ist aber prinzipiell eine größere Distanz zu den Pferden da. Jeder größere Reiter hat im Normalfall mehrere Pferde im Stall stehen. Die reitet er nicht täglich alle selbst, er hat ja auch angestellte Bereiter. Da kann die Konzentration auf ein Pferd gar nicht so intensiv sein wie auf den Hund. Das sagt aber noch nichts über die Ausbildungsmethoden aus. Eine respektvolle Einstellung basierend auf gewissen Moralvorstellungen ist nciht ausgeschlossen, nur weil man dem Pferd nicht so sehr verbunden ist, wie wir unseren Hunden. Zwischen fremden Hunden und mit gibts auch keine enge Verbundenheit und dennoch behandle ich sie mit Respekt.

    Nichtsdestotrotz gibts da solche und solche Besitzer (und an dieser Stelle auch der Hinweis, dass die meisten Pferde nicht ihren Reitern gehören, sondern Sponsoren mehr oder weniger im Hintergrund). Ich habe Besitzer erlebt, die für die entsprechende Menge Geld auch ihre Mutter verkauft hätten und ich habe Besitzer erlebt, die nichtmal die Nachzucht ihrer Erfolgsstute verkaufen wollten, obwohl da nichts an Talent vorhanden war und die Kosten in keinem Verhältnis zur Leistung standen.

    Mein Fazit: Wenn ich Zeit habe, gucke ich gern das ein oder andere Springen. Ich weiß inzwischen, wen ich mag und wen ich nicht mag.

    LG, Henrike

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    Niani: Ja das hatte ich auch gelesen. Aber komplett nur TC füttern, wäre mir echt zu teuer für zwei Hunde. Deswegen dachte ich mit dem Platinum wäre es ne gute Ergänzung.


    Das wollt ich damit auch nicht gesagt haben, dass du nur TC füttern sollst. Ich hatte die Calciumwerte nicht im Kopf vom Platinum, aber wenn die sowieso recht hoch liegen, wird das Platinum die niedrigen Werte vom TC auffangen und das ist deutlich besser als nur TC ;)

    LG, Henrike