Beiträge von Niani

    Gerade eben auf der Gassirunde, heute war ausnahmsweise mal meine Mutter mit. Wir begegnen einem Labradorrüden, der frei läuft, aber ein Stachelhalsband um hat.

    Als wir vorbei sind, sagt meine Mutter völlig entrüstet: "Haste das gesehen? Der hatte ja ein Stachelhalsband um!"
    Ich: "Jo, habs gesehn" :|
    Sie: "Aber warum?"
    Ich: "Weiß nicht? Vielleicht weil die Leute denken, das würd ihnen in der Erziehung was erleichtern?"
    Sie (völlig trocken): "Also, wenn man meint, man bräuchte ein Stachelhalsband für den Hund, dann sollte man vielleicht mal zum Psychologen gehen."

    Zitat

    Rangliste: Unter den ersten 500 auf der Rangliste sein:(allgemein oder Züchter)
    Belohnung: 1 Büchse der Pandora

    na toll, wie schaff ich das? ^^

    Am einfachsten mit Wettbewerbssiegen ;)

    Richtig krass bislang zweimal:
    Das erste Mal, als sie sehr krank war und kaum Flüssigkeit mehr bei sich behalten hat. Da war sie so völlig entkräftet und erschöpft, dass sie morgens nicht den Kopf gehoben hat, als ich sie nach dem Aufwachen angesprochen habe. Von dem Adrenalinschub hatte ich noch ne halbe Stunde später was...

    Beim zweiten Mal, als sie von einem anderen Hund gejagt wurde und mit den Hinterpfoten von einer Brücke gefallen ist und mit den Vorderpfoten noch oben hing und verzweifelt versuchte, sich hochzuziehen...

    LG Henrike

    ICh würde ihr das Verwarnen zugestehen und bin nicht der MEinung, dass man da "was machen" müsste. Fakt ist, sie war am Rückzugsort und Fakt ist auch, sie hat sehr eindeutig kommuniziert, dass sie das nicht will. Wenn deine Cousine da sozusagen den Hund bedrängt und nicht genügend aufpasst, während sie sie streichelt...

    ICh sähe da momentan quasi deine Eltern in der Pflicht. Sie müssen momentan aufpassen, dass Nannerl nicht bedrängt wird und verhindern, dass da jemand so gedankenlos streichelt, ohne zu bemerken, dass das unerwünscht ist. Das wäre aber auch der einzige Handlungsbedarf, den ich da sehe.

    LG, Henrike

    Genau so bin ich an meinen Gassi-Pudel gekommen. ICh hab mich einfach mal länger mit der Besitzerin unterhalten und als sie mir grad ihr Leid über all ihre körperlichen Beschwerden klagte, bot ich ihr an, dass ich die Kurze doch mal mitnehmen könne. Beim ersten Angebot hat sie noch abgewunken, irgendwann kamen wir nochmal drauf zu sprechen und ich habe ihr versichert, dass ich das wirklich gern machen würde und dass das für mich wirklich kein Problem sei.
    Seither ist sie absolut dankbar dafür, wann immer ich komme um die Kleine abzuholen. Es stellte sich raus, dass sie beim ersten Mal sich nicht getraut hat, mein Angebot anzunehmen, weil das ja für mich dann "eine Last" sei und weil sie mich ja nicht so gut kannte und so. Nachdem sie dann festgestellt hat, dass ich einfach "ein nettes junges Fräulein" sei, die das wirklich gern macht, konnte sie mein Angebot dann auch annehmen.

    Also, trau dich, zu verlieren hast du nichts :)

    LG, Henrike

    Zitat

    Stimmt schon, richtig offen und nett wäre was anderes. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, welcher Nichthundehalter kann seine Vorbehalte so genau auf den Punkt bringen, wenn Hund und Halter ihn anschauen. :D

    Ich würde es an Deiner Stelle eher positiv sehen, denn Du hast immerhin davon erfahren, so dass Du Deine Erziehung dahingehend ein wenig verfeinern kannst. :smile:

    Also, wenn Wildfremde mir ihre Meinung nicht sagen können/wollen, weil sie nicht einschätzen können, wie ich reagiere, dann kann ich damit leben.

    Aber von meinen Freunden erwarte ich erstens, dass sie mir nicht das Blaue vom Himmel herunterlügen und zweitens, dass sie nicht hinter meinem Rücken andere Dinge tratschen.

    Sorry, aber wenn Ehrlichkeit in einer Freundschaft nicht drin ist, dann frage ich mich nach dem Stellenwert dieser Freundschaft. Einerseits weil ich mich wundere, was das denn für eine Freundschaft ist, wenn man sich nicht traut, dem anderen zu sagen, wie man zu etwas steht, andererseits weil ich mich wundere, was das für eine Freundschaft ist, wo man hinter dem Rücken der sog. Freundin quatscht.

    Seelachs und Makrelen werden sehr gut vertragen. Lachs ebenfalls. Grüner Hering geht gar nicht, den lässt Maja sich auch nochmal durch den Kopf gehen.

    ICh weiß nicht, wie fettig Wittling ist? Ich fürchte fast, dass Maja den Hering wegen des extremen Fettgehalts nicht verträgt.

    LG, Henrike

    Ziel ist ja, dass du irgendwann nicht mehr großartig fixieren musst, weil der Hund gelernt hat, dass derlei Verhalten nicht zum Erfolg führt.

    Maja wartet übrigens auch außer Sichtweite, wenn ich das Objekt verstecke. Antäuschen ist was für Babiiiees, sagt Maja :D Die findet das total pillepalle, wenn ich nur antäusche. Wartet sie hingegen draußen, ist es spannender und sie muss wirklich die Nase nutzen.
    Abgesehen davon krieg ich es nicht hin, eine Münze absolut geräuschlos auf den Boden zu legen, so dass Maja mitkriegt, wann ich nur antäusche und wann ich sie wirklich hinlege.

    Draußen erst recht spät. Wir sind ins Trümmerfeld in die Garage umgezogen, als das WoZi langsam unspannend wurde. Den Schritt in den Garten habe ich erst sehr spät gewagt, aber auch nur, weil ich bis dahin dachte, ich würde es "offiziell" aufbauen, mit Markierungen und Randbegrenzungen. In Ermangelung von entsprechenden Flächen hab ich es nicht so aufgebaut, sondern sie einfach so in unserem Garten suchen lassen, der recht klein ist, so dass die Suchfläche auch nicht wirklich groß war.