Beiträge von Niani

    Sooo, nun komme ich auch endlich dazu hier zu antworten.

    Also, ich weiß nicht, wie ihr das für euch umsetzen könnt, denn ich arbeite nicht mit Mehrfachclicks, sondern bei uns wird nur einmal geclickt und das heißt automatisch, dass sie auch die Nase vom Objekt wegnehmen darf.

    Am Anfang habe ich mich mit Maja gemeinsam auf den Boden gesetzt und das Objekt auf den Boden gelegt, aber mit der Hand fixiert und sie anzeigen lassen. Für den Anfang reichte es, wenn sie ins Platz ging und minimal die Nase auf dem Boden vorm Objekt hielt (ich muss dazu sagen, Maja darf die NAse auch direkt obendrauf halten). Dafür gab es einen Click. Für Stupsen und so eben nicht. Hat sie es versucht, habe ich das Objekt weggenommen und auf meine andere Seite gelegt und sie hatte einen neuen Versuch.

    Nach kurzer Zeit hatte sie raus, wann die Clicks kamen und wann eben nicht. Da hat sie das Stupsen nach und nach weniger gemacht (ab und an versucht sies heute nochmal, aber nur selten). Daraufhin habe ich meine Hand langsam abgebaut. Nein, ich hab nicht Stück für Stück meine Finger abgehackt, sondern erst die Hand nicht mehr direkt am Objekt gehabt, sondern daneben und die dann immer weiter in die Richtung meines Körpers agestützt, bis irgendwann keine Hand mehr am Objekt war. Dann sind wir dazu übergegangen, dass sie auch ruhig anzeigen sollte, wenn ich nicht auf dem Boden sitze, sondern auf einem Stuhl oder stehe. Und dann erst war ich weiter vom Objekt entfernt. Nach wie vor: Clicks gibts nur für eine ruhige Anzeige, für "Ich probier mal, ob ich das Teil nicht doch durch die Gegend schubsen darf" nicht.

    Dadurch, dass ich nur einfach klicke, waren das zu dem Zeitpunkt sehr "kurze" Anzeigen, weil sie halt, sobald der Click ertönt, auch die Nase hochnehmen darf. Daher habe ich, sobald sie es raushatte, dass man besser nicht zu "fordernd" anzeigt, einfach die Dauer, bis der erlösende Click kam, nach und nach herausgezögert. Erst eine Sekunde, dann zwei, dann fünf, dann sieben usw. So hat sie gelernt, dass man in der Zeit nichts großartig "machen" soll, sondern einfach nur die NAse still am Objekt halten soll.

    War nochmal eine kleine Diskussion wert, als ich den Kuli eingeführt habe, weil der so schön wegwutscht, wenn man nur leicht mit der NAse drankommt, aber auch das geht inzwischen einigermaßen :)

    LG, Henrike

    Zitat

    Sagt mal, bin ich die einzige die sich heute nicht um die Pferde kümmern kann?
    Sie haben noch nicht geschlafen, es ist also noch gestern, aber im Laden konnte ich schon wieder meine Pferdeäpfelration kaufen, also muss ja ein neuer Tag sein?

    Steht im Gameplay-Forum: Das Skript, das die Pferde aufwachen lässt, scheint kaputt zu sein. Die Techniker arbeiten dran, wanns wieder läuft, weiß keiner :)

    ICh würde die Anzeige neu aufbauen. Ohne schon zur Suche überzugehen. Bestätigt wird nur ein ruhiges Platz mit Nase am Objekt, ohne Stupsen, ohne ständiges Andotzen.

    Maja hat das eine Zeitlang mal gemacht. Der Fehler lag eindeutig bei mir, denn ich war nicht konsequent genug. Anfangs war ich vermutlich einfach froh, dass sie überhaupt angezeigt hat, hinterher bin ich dann wohl zu schnell gewesen und bin zum nächsten Schritt (der wirklichen Suche) übergegangen, bevor wir das Anzeigeproblem gelöst hatten. Das hat mich einiges an "Arbeit" gekostet, das wieder umzukonditionieren mit ihr. Ich habe Stück für Stück die ruhige Anzeige wieder mit ihr erarbeitet und belohnt. Klicks gabs nicht für "Fehlverhalten" und wenn sie noch so schön ins Platz gegangen ist, sondern nur dann, wenn sie die NAse ruhig am Objekt hielt.

    LG, Henrike

    Wenn du keine züchterischen Ambitionen mit ihm hast, würde ich nur das Minimum machen, das seine Züchter als Feedback brauchen, um beurteilen zu können, wie sich der Wurf entwickelt.

    Wenn du keinen Spaß dran hast und er auch nicht, sehe ich keinen Grund mehr zu machen.

    Wobei ich mich gerade ein wenig wundere, dass du da vorher solche Ambitionen hattest, wenn du dich mit Prüfungsangst rumschlägst. Gab es da einen bestimmten Grund, dass du gern mit ihm auf Ausstellungen gehen wolltest?

    LG, Henrike

    Naja, es macht ja schon Sinn, mal rauszufinden, was denn die Probleme mit den Analdrüsen verursacht. Allerdings wäre die Ausschlussdiät da bei mir recht weit hinten, wenn man ansonsten diagnostisch nicht weiterkommt. Ich weiß ja nicht, was ihr diesbezüglich schon durch habt.

    Das Kosten-Argument schieb ich nun mal beiseite, dauerhafte Probleme mit Fisteln sind sicherlich teurer, wenn man ständig zum TA muss und Schmerzen hat der Hund auch, wäre also keine Option für mich. Ich hab im Kopf, dass ihr da schon länger mit zu kämpfen habt, ist das richtig? Dann würde ich nämlich nciht hoffen, dass sich das einfach von allein erledigt. Wenn man beim ersten Mal, dass sowas auftritt, hofft, dass es eine Ausnahme war, okay. Aber nicht, wenn es immer wiederkehrt oder zum Dauerzustand mutiert. Und der Stress der Futterumstellung: Auch hier würde ich wieder behaupten, dass dauerhafte Probleme stressiger für den Organismus sind. Sowohl die Symptome, also die Analfisteln als auch die Ursachen (in diesem Fall dann die Unverträglichkeiten).

    Eine Ausschlussdiät kann unter Umständen recht lange dauern. Kommt drauf an, wie der Hund die Komponenten verträgt.

    Man fängt an mit einer Fleischsorte und einer Kohlenhydratquelle (es muss übrigens nicht zwangsläufig Pferd sein, es empfiehlt sich bloß meistens, weil der Hund damit vermutlich noch nicht so viel Kontakt hatte. Bei meiner wars übrigens Fisch) und füttert das über einen Zeitraum von 6-10 Wochen. Merkt man eine Verbesserung der Symptome, ersetzt man eines von beiden durch eine Alternative und guckt, wie der Hund reagiert.
    Ist keine Verbesserung feststellbar, muss man ggf. mit anderen Komponenten beginnen.

    Wenn man die Diät "richtig" aufbaut, dauert es schon ein Weilchen bis man ein vernünftiges Repertoire an Dingen hat, die vertragen werden, weil man alles einzeln testet. Es gibt aber auch Halter, die es sich einfacher machen und, wenn sie einmal eine Basis gefunden haben, bei der es dem Hund gut geht, auch gemischte Futter testen. Wenn es klappt: Super. Wenn es nicht klappt, weiß man halt nicht, woran es gelegen hat, auf welchen Stoff der Hund nun reagiert hat und ist genauso klug wie vorher... Das Verfahren kann also schneller sein, muss aber nicht.

    LG, Henrike