Beiträge von Niani

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    Aber ist es gerade als Tier- oder Hundeliebhaber nicht selbstverstaendlich fuer solch eine Summe den eigenen Hund abzugeben um tausenden anderen Hunden damit eine Lebenschance zu ermoeglichen die sie sonst nicht haben? Hoert die Tierliebe denn wirklich beim eigenen Vieh auf?


    Das mag irrational sein, aber für mich wäre es definitiv nicht selbstverständlich. MEIN Hund ist für mich Realität, den kenne ich, der steht mir nahe. Und auch wenn mir das Wohl anderer Tiere wichtig sein mag und sicherlich auch ist: Sie kenne ich nicht, sie stehen mir nicht in dem Sinne nahe, wie mein Tier, das ich eben bereits kenne und liebe. Von mir aus ist das egoistisch.

    Ich erkenne darin nur den ganz normalen Schutzmechanismus eines jeden Menschen, dass man das, was man weniger kennt, auch eher ausblenden kann.

    Bei uns heißts "Apport", wenn der Maja Markierungen arbeitet, also den Fall des Dummys mitbekommen hat.

    Mit "Voran" schicke ich sie, wenn sie nicht weiß, wo der Dummy liegt, aber nicht eigenständig suchen soll, sondern anhand meiner Kommandos vorgehen soll: das Einweise.

    Und "Such verloren" heißts hier, wenn sie nicht weiß, wo der Dummy ist und direkt danach suchen soll.

    Die Trainingseinheiten würd ich vom Hund abhängig machen. Ich würde max. 2-3x die Woche üben und immer nur solang, wie es noch Spaß macht für den Hund, quasi aufhören, wenns am schönsten ist.

    Wenns "in den Fingern juckt", zwinge ich mich dann dazu, einfach was anderes zu machen ;) Aber es muss auch mal Tage geben, an denen gar nichts gemacht wird.

    LG Henrike

    Jupp.

    Maja hatte vor Jahren mal Probleme mit einem dicken Schleimbeutel. Die damalige Haustierärztin behandelte das zuerst mit einem Gel. Sie meinte, wenn es nicht besser würde, müsse man den Schleimbeutel punktieren. Es wurde nicht besser und beim nächsten Besuch versprach sie mir, mit einem Kollegen aus einer Klinik nochmal Rücksprache zu halten, ob eine Punktion die einzige Behandlungsmöglichkeit sei.

    Der Kollege aus der Klinik war dann wohl - ohne Maja jemals gesehen zu haben - davon überzeugt, es sei das Beste, den Schleimbeutel einfach komplett zu entfernen und auch die Tierärztin hielt das für sinnvoll. Ich fragte nochmal nach, was denn mit der Punktion sei: Das wäre ja nur eine kurzfristige Lösung und der dicke Schleimbeutel könne jederzeit wiederkommen, da sei es besser, den Schleimbeutel direkt rauszuoperieren.

    ICh habe eine zweite Meinung eingeholt: Der Chefarzt der Klinik, wo ich dann war, guckte sich Majas Gelenk an, beschloss, da würde er gar nix operieren, weder den Schleimbeutel raus, noch eine Punktion. Beides würde mehr Risiken mit sich bringen, als der Schleimbeutel an Leidensdruck verursachen würde. ICh sollte einfach nur zusehen, dass der Hund weich liegt, mehr würde er nicht tun.

    MAja blieb also unoperiert, bekam zwei Kudden zum Liegen und der Schleimbeutel wurde langsam wieder kleiner. Heute sieht man ncihts mehr davon...

    LG Henrike

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    Ich wusste, dass dieser Thread existiert und habe ihn nun ewig gesucht.
    Leider wurde hier schon lange nichts mehr geschrieben.
    Vielleicht, mal sehen, reihe ich mich ab nächster Woche hier ein.

    Oh nein Doris, was vermutet ihr denn?

    Maja kann sich hier so halbwegs einsortieren, Madame ist hochgradig futterallergisch. Seit zwei Jahren hänge ich nun an der Ausschlussdiät und bin über Fisch, Reis, Hanföl und Alfalfasprossen noch nicht hinaus. Sie ist aber soweit stabil, daher sehe ich sie nicht richtig als "krank" an.

    LG Henrike

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    Die Kosmos Retrieverschule fand ich jetzt nicht so doll...

    Ich bin zu weichgespült. Ich muss kein Donnerwetter über den Hund ergehen lassen, wenn er den Dummy zu früh ausspuckt und ich muss auch nicht via Leinenruck an unerwünschtem Verhalten arbeiten. Das Dummytraining soll Spaß machen (und den Spaßaspekt finde ich umso wichtiger, je mehr das Dummytraining als "ERsatz" oder halt als Alternativbeschäftigung für etwas gelten soll) und dann kann man das auch anders aufbauen.

    Ansonsten hat mich sehr gestört, dass der Dummyteil stark davon ausgeht, dass man mit dem Dummytraining schon im Welpenalter/Junghundealter beginnt und die ersten Übungen dann stattfinden. Wenn der Hund schon Apportiererfahrung hat, finde ich bestimmte Übungen blöd beschrieben bzw. es fehlt die Alternativbeschreibung für Hunde, die das nicht zum ersten Mal machen...

    LG Henrike