Beiträge von Niani

    Zitat

    Wenn man nun aber sagt, dass der Hund von zuviel Fleisch z.B. nierenkrank wird.... dann müssten wohl etliche wildlebende Wölfe auch nierenkrank sein?

    Der Punkt ist, dass kein wildlebender Wolf täglich die und die Menge hochwertiges Muskelfleisch frisst. Der frisst manchmal über einen längeren Zeitraum gar nichts, dann wieder mehr, wobei bei einem gejagten Wildtier ja auch nicht alles extrem proteinhaltige Anteile sind. Und wenn ein wildlebender Wolf nierenkrank wäre - würden wir das dann mitbekommen?

    Bei Maja, die ja auch hauptsächlich Fischfilets bekommt (und damit auch recht hochwertige Proteine in hohem Anteil gemessen an der Fischmenge) habe ich es so gemacht: Ich habe berechnet, welchen Proteinbedarf der Hund mit seinem Körpergewicht und seiner Aktivität hat. Dann habe ich geschaut, wie es mit den Proteinen bei ihrem Fisch steht und welche Menge Fisch ich brauche, um ihren Proteinbedarf zu decken.

    So weiß ich, dass ich nicht zu viel füttere, was die Nieren krank machen würde, aber auch nicht zu wenig, was dann wiederum den Muskeln usw. schaden würde.

    LG Henrike

    ICh habe einen erwachsenen Hund und belohne manche Dinge ab und an mal mit einem Keks.

    Neue Dinge werden immer belohnt, Dinge, die sie besonders viel Überwindung gekostet haben, werden ebenfalls per Keks belohnt.

    Ansonsten gibts oftmals einfach nur ein "Super" oder "Gut gemacht" oder so.

    Reduziert habe ich die Kekszahl dann, wenn ich wusste, dass sie ein Kommando verstanden hat. Dann gabs anfangs einmal keins, die nächsten drei Male wieder eins. Dann wieder keins, usw.

    Maja weiß nie, wann es einen Keks gibt und wann nicht. ICh finde es auch nicht schlimm, wenn sie guckt, obs dafür nun was geben könnte. Solange sie akzeptiert, dass es nicht immer etwas gibt, ist das okay.

    Ich sehs aber auch nicht so, dass mein Hund NUR für den Keks etwas tut. Der Keks kommt halt ab und an "on top", weils so schön war ;)

    LG Henrike

    Das Riesenbaby hat definitiv keine schlechten ERfahrungen mit betrunkenen Menschen gemacht, mag aber alkoholisierte Leute auch nicht.

    Den Geruch und das Auftreten scheint sie nicht zu mögen, wobei sie selbst vermutlich absolut kein Problem damit hätte, sich selbst alkoholische Getränke einzuverleiben, wie ich meinen Hund kenne, probiert habe ich es noch nicht...

    Es ist ja nicht richtig dasselbe. Der Hund lernt bloß kurzzeitig, beim "Voran" beides zu tun: Geradeaus laufen und direkt apportieren. Wenn ich "Such verloren" als Kommando gebe, ist da auch mitinbegriffen "Such es und bring es dann zu mir".

    Ich wurschtel mich ja seit einiger Zeit wieder ins Einweisen rein, weil ich das lang vor mir hergeschoben hab bzw. Maja immer so unmotiviert war.

    Ab und an mach ich das auch mal, dass ich sie auf eine MArkierung mit "Voran" schicke, aber prinzipiell ist der LErnschritt bei Maja momentan, dass sie nicht sofort sieht, wo der Dummy liegt, sondern entweder ihn auf dem Weg dorthin findet ODER, was besser klappt als gedacht: Ich nehme einen Pocketdummy, den sieht sie nicht so schnell, der Dummy liegt näher als unsere bisherigen Trainingsdistanzen, so neigt sie dazu, quasi drüberzurennen. Dann stoppe ich sie, wenn sie quasi dran ist und lasse sie dann suchen.

    Für längere Stecken bietet es sich manchmal auch an, dem Hund eine "Orientierung" zu bieten, indem man ihn an einer MAuer, einem Zaun, einer Hecke voranschickt. Da mache ich es oftmals so, dass wir quasi um die Ecke gehen, MAja läuft vor mir, ich werfe im letzten Moment den Dummy dorthin, wo wir grad herkommen. Maja bekommt also nicht mit, dass der Dummy da liegt. Dann schicke ich sie am Zaun entlang voran.

    Für die "Ansprechbarkeit", dass der Hund eben nicht sofort auf Biegen und Brechen apportiert, sondern sich hinsetzt (mir reicht es derzeit, dass Maja kurz abstoppt, sie muss sich nicht setzen, das wäre einfach zu viel verlangt) empfehlen sich generelle Impulskontrollübungen in der Verlorensuche oder bei Markierungen. Maja beweist eine recht gute Impulskontrolle in den anderen Bereichen und trotzdem forder ich derzeit kein Sitz. Dafür sitzt das Voran noch nicht gut genug, da ist sie einfach noch nicht so sicher und routiniert, dass ich sicher wäre, dass sie nicht vergisst, was sie tun sollte, wenn ich nun unbedingt das Sitz einfordere. Ein Stopp ist völlig ausreichend, so bremst sie ab, darf aber dann sofort in die Suche gehen.

    LG Henrike

    Zitat

    Probier 'mal, wenn sie dich anspringt, ihre Pfoten zu fangen und einfach 'mal festzuhalten, bis es ihr unangenehm wird. Und das machst du (inklusive deiner Gäste) 'mal 'ne Woche und du wirst sehen - irgendwann hat sie schon gar keine Lust mehr, Leute anzuspringen. Bei meiner Hündin half es damals jedenfalls - und da saß sie noch im Tierheim. ;)


    Dem Hund zu zeigen, was er NICHT soll, ist ja auch soviel einfacher, als ihm einfach zu vermitteln, was er soll.

    Ich würd schlicht und ergreifend ein Unten-bleiben-Kommando einführen und das Untenbleiben belohnen.

    Ist bei den meisten Hunden wesentlich effektiver (weil für sie lohnender) und entspricht zumindest meinen Auffassungen in der Hundehaltung mehr.