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Bei Enzymen, die du zufütterst, hast du schnell das Problem, dass der Körperteil, der eigentlcih für deren Produktion verantwortlich ist, sich dann sagt "Supi, muss ich das nicht mehr machen" und die Produktion einstellt/verringert. Wenn der Körperteil vorher schon den Dienst versagt hat, ändert das ja nichts, dann kann und sollte man anderweitig eine Versorgung gewährleisten. Gibt man die Enzyme aber nur "auf gut Glück" und das Problem lag nicht an der Stelle, wo du es vielleicht vermutet hast, hast du ein Problem. Denn dann hast du dir eine weitere Baustelle zusätzlich geschaffen...
Ansonsten: Ich ernähre mich nicht sonderlich fetthaltig, aber auch nicht fettlos. Gib mir nun einen fetttriefenden Döner und du kannst sicher sein, dass ich diesen nicht vertragen werde. Einfach weil das dann zu viel für meinen Körper ist, der nur eine bestimmte Menge Fett gewöhnt ist.
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Wir haben über 3 Wochen eine Kur mit Bactisel gemacht...
Das ist in meinen Augen einerseits zu kurz, andererseits hat Bactisel als Basis Molkepulver und Maisstärke. Henry muss nur auf eines von beidem reagieren, dann ist das schneller durch den Darm, als sich die Bakterien irgendwo ansiedeln könnten :)
Ich will dir nix Böses, würde aber dringend raten, da auch in andere Richtungen zu denken und diese ggf. diagnostisch absichern zu lassen. Ist die Bauchspeicheldrüse getestet (via Kotprobe, nicht via Blutprobe)? Man kann auch in einem umfangreichen Test die DArmflora "auszählen" lassen, dass man weiß, was da Sache ist. Nennt sich quantitative Kotuntersuchung und wäre m.E. auf jeden Fall auch eine Überlegung wert.