Ich hab da eine passende Geschichte zu, die GsD sehr glimpflich ausgegangen ist:
Lang lang ists her, als das Riesenbaby noch viel Pfeffer im Hintern und die ein oder anderen Flausen im Kopf hatte... Wir waren unterwegs in den Feldern, eine Strecke, die wir schon x-fach gegangen waren und nie hatte mein Hund auch nur ein Fünkchen Interesse an den Tieren, die da so auf den Wiesen stehen, gezeigt. An diesem Tag muss sie wohl der Hafer gestochen haben, Madame spazierte mal spontan zu den Schafen auf die Wiese und stellte die Ohren auf Durchzug. Einmal hin zu den Schafen, die natürlich geflüchtet, Schafe an einem ungünstig an der Wiese gelegenen Graben unterm Zaun durch und der Hund entschloss sich, dass man ja jetzt mal zu dem wild zeternden Frauchen zurückkommen könnte, das bald einem Herzkasper nahe war. Leider blieb sie dabei mit den Hinterbeinen im Zaun hängen und hing da auch ein Weilchen, bis ich sie befreit hatte. Ich bin bis heute der Meinung, dass das ein typischer Fall von "Die will nur spielen" war, wenn nicht, habe ich meinem Hund unfreiwillig via Teletakt das Jagen abgewöhnt 
Tja, aber was nu mit den Schafen? GsD hatte die geistesgegenwärtige Nachbarsbäuerin das Drama mitbekommen, sofort die Besitzer angerufen, sich einen Eimer trockenes Brot geschnappt und die Schafe damit um sich geschart und zurück zu ihrem Hof gebracht. Der Besitzer hat mich (völlig zu Recht natürlich) angeraunzt, ich müsse besser auf meinen Hund achten, ich hab mich tausendfach entschuldigt, meine Daten dagelassen und hätte jeden entstandenen Schaden ersetzt.
Am nächsten Tag rief mich die Besitzerin an. Ich dachte schon, ich müsse der Versicherung einen dicken Schaden melden. Nein - sie wollte mal fragen, wie es dem armen kleinen Hündchen (Labrador!!!) gehe, der hätte doch so lang im Stromzaun gehangen, ob da was Schlimmeres bei passiert sei. Von Schäden wollte sie nichts hören, ach, das bisschen Stromzaun, der da wieder strammer gespannt werden müsse, das seien zwei Handgriffe...
Selten war ich so sprachlos...
LG Henrike