Beiträge von Niani

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    Sie hat strategisch günstig verteilte Vet-Beds. Auch das spricht eigentlich eher gegen Hausstaubmilben-Allergie, wenn ich richtig informiert bin, oder?

    Rein theoretisch wäre es schon möglich, dass sie das MAterial an sich nicht verträgt oder auf das Waschmittel reagiert, das ihr verwendet. Ich nehme ja mal an, dass ihr die Dinger recht regelmäßig wascht, allein schon wegen möglichen Hausstaubmilben, oder?

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    Lagt ihr im Stroh auf dem Bauernhof?
    Ich tippen auf Hausstaubmilben! Platinum eignent sich übrigens für Futtetmilbenallergiker!

    Nicht zwangsläufig. Der Eine verträgts, der andere nicht, allein schon aufgrund der enthaltenen Komponenten, die an sich schon Futtermilben enthalten können (Reis z.B.)

    Da muss ggf. auch an mehrere Allergien gedacht werden oder sogar verschiedene Ursachen, die ineinander greifen. Demodex-Milben sind nicht zwangsläufig ausgeschlossen, wenn das Geschabsel negativ ist (leider...).

    Mir wird schlecht, wenn ich sowas sehe.

    Auf jedem internationalen Reitturnier steht sogar jemand am Abreiteplatz und achtet drauf, dass keiner die Hindernisse falsch aufbaut, aber hier kommt keiner der Veranstalter mal auf die Idee, das Ganze zu stoppen?

    Sorry, der Veranstalter gehört mit jedem der Teilnehmer in einen Sack gesteckt und draufgehauen, man trifft immer den Richtigen...

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    Glaubt ihr, ich darf ihn einmal verwenden mit 14 Monaten am Trickdogturnier? :ops: Ich suche "eindrucksvolle" Tricks. :ops:

    Hmmm, ich würde sagen dass das Auf-den-Arm-Springen jetzt nicht so extrem selten ist, sondern doch mehr so Standard. Darum würde ich wohl weitersuchen.

    Ansonsten kleiner Tipp von mir: Nicht alles so verbissen und erfolgsorientiert sehen ;) Ihr sollt Spaß an der Sache haben. Und wenn das beim ersten Turnier mal in Chaos ausbricht - so what? Hauptsache, ihr hattet Spaß ;)

    Apropos Hinterpfoten heben: Maja und ich nummerieren grad (mal wieder) die Pfoten durch, mal gucken, wann mir wieder die Puste ausgeht :D

    Sorry, ich halte einfach nichts von einem solchen Test, auch wenn ich ihn mit meiner Hündin nicht fürchten müsste. Es ist die Grundeinstellung, die dahinter steht. Der Glaube, dass ein Hund, bevor er "vollwertig" auf die Öffentlichkeit losgelassen werden darf, getestet werden muss und in diesem Test Aufgaben bestehen muss. Mir fehlt absolut das Verständnis für Menschen, die ihre Tiere nicht erziehen und das meine ich, wie ich es sage: Für die Menschen. Im Gegenzug habe ich sehr viel Verständnis für das Lebewesen Hund. Das Lebewesen, das in meinen Augen durchaus auch schon zur Übung frei laufen darf, eben weil es auch das Recht hat, dass mal was schiefgehen kann.

    Zumal ich den obigen Test für völlig verquer halte. Für einen sicheren Freilauf braucht Hund weder Bleib noch das Fußgehen. Ein sicheres "Komm"-Kommando und ein beliebiges Kommando, den Hund da zu fixieren, wo er sich befindet (mir völlig wumpe ob Sitz, Platz oder Steh) reichen völlig aus.

    Und überhaupt, was machen wir mit den Tieren, die diesen Test noch nciht bestanden haben? Wie soll das kontrolliert werden? Wer sich für Tests ausspricht, um die Leute zu kontrollieren, wird doch sicherlich auch hier eine Kontrolle befürworten, oder? Ach, wir machen es uns einfach: Wir zwingen die Hundehalter einfach dazu, ihre Hunde, die nicht frei laufen dürfen, mit einem pinken Punkt auf dem Poppes zu markieren, dann können sich die Leut gegenseitig kontrollieren.

    Polemische Grüße
    Henrike

    Ich weiß nicht, diese Einstellung, dass der Hund erst einen Test ablegen muss und erst öffentlich frei laufen darf, wenn er es perfekt kann, finde ich sehr "gefährlich". Das geht doch völlig an der Realität vorbei.

    Dass jemand etwas erst perfekt können muss und darauf getestet werden muss, bevor er es generell darf, das ist doch nicht das Leben. Niemand wird perfekt geboren, niemand wird perfekt auf die Menschheit losgelassen, niemand muss für alles erst einen Test abgelegt haben - aber unsere Hunde, für die gilt das???

    Das ist doch das ganz normale Leben, dass wir Dinge lernen und diese dann auch ausprobieren, immer mit der Option, dass das auch mal scheitern kann.

    Wenn ich mir überlege, dass ich erst einen Test bzgl. meiner Tischmanieren hätte machen müssen, bevor ich mit meinen Eltern ins Restaurant darf oder dass ich erst die Lehrerausbildung hätte beenden müssen, bevor ich im Praktikum die ersten Unterrichtsversuche machen darf, um auch ja sicher zu gehen, dass nichts schief gehen kann, völlig absurd...

    Ich weiß, der Mensch-Hund-Vergleich ist hier verpönt, mir schien er aber doch angebracht: Unsere Tiere sind immernoch Lebewesen. Mit Ecken, KAnten, Fehlern und einem eigenen Willen. Unsere Aufgabe ist es, sie durchs Leben zu führen und ihnen all das nahezubringen, was sie brauchen, um mit ihnen auch in unserer Gesellschaft nicht ständig anzuecken. Aber bei all den Erwartungen, die wir da an die Tiere haben, geben wir ihnen doch auch mal ein paar Rechte. Allen voran das Recht, auch mal Fehler zu machen, auch mal draus zu lernen. DAS ist nämlich das Leben: Lernen im und mit dem Alltag, wachsen an den Fehlern.

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    Außerdem finde ich kann man etwas Rücksicht nehmen. Auf andere Tiere und auf Mitmenschen. Wenn jemand z.B. mit Kinderwagen entgegenkommt ist es absolute Pflicht anzuleinen, egal wie toll der Hund Fuß läuft. Wenn nicht alle HH so auf ihre Rechte und Freiheiten bestehen würden, mal zurückstecken würden und sich an die Regeln halten würden, gäbe es in dieser Hinsicht mit Sicherheit viel weniger Streit. Als würde der Hund leiden, wenn er im Wald mal 10 Minuten an der Leine geht..

    So, das ist also absolute Pflicht? Glücklicherweise sehen die Mütter mit Kinderwagen hier das nicht so. Da werde ich zum Teil sogar gefragt, ob der Hund gefährlich sei, wenn ich denn mal anleine...

    Rücksicht ist wichtig und richtig. Übertriebene Rücksicht ist nur eines: übertrieben. Solange der Hund niemanden belästigt, spielt es keine Rolle, ob eine Leine dran ist oder nicht. Bei Hundephobikern ist das vielleicht nochmal was anderes und ich bin die Letzte, die darauf keine Rücksicht nähme. Ebensowenig ruhe ich mich darauf aus, dass lustigerweise viele Mütter mit Kindern es überhaupt nicht für notwendig halten, den mit Stöckchen wedelnden Nachwuchs, der quer über den Weg rennt, mal bei sich zu behalten, bis sie an uns vorbei sind.

    Letztlich ist es so: Ich bin für mein Verhalten und meinen Hund verantwortlich. Ich kann weder die anderen Leute ändern, noch die Erziehung meines Hundes sein lassen, weil andere ihren Hund nicht erziehen. Aber ich kann zusehen, dass mein Hund und ich möglichst wenig negativ auffallen. Es widerstrebt mir, anderen vorzuschreiben, was sie zu tun haben und es widerstrebt mir, die Suppe anderer auszulöffeln. Wenn ich anderen Menschen zugestehe, dass sie Rechte haben, dann nehme ich diese durchaus auch für mich in Anspruch.

    ICh wundere mich immer wieder, wie viele Hundehalter sich selbst ganz offensichtlich nur durch die Tatsache, dass sie einen Hund haben, zu völlig willenlosen, rechtelosen Spaziergängern degradieren, die sich bestenfalls in Luft auflösen, sobald irgendjemand sich an ihrer puren Existenz stören könnte...

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    Jetzt werdet ihr mich für verrückt halten............Ich erkläre erstmal: ich bin jetzt bei Schara doch dazu übergegangen ihr immer Futter zur Verfügung zu stellen. Ihr Napf hat also immer Trockenfutter drin. Das funktioniert wundersamer Weise recht gut. Sie nimmt sich immer ein bisschen, wie sie grad mag.
    Der Grund warum ich es mache ist, dass der ganze Tag bei ihr nur von Futtersuche bestimmt war. Gingen wir spazieren war sie nur am schnüffeln. Ließ ich sie frei suchte sie im Dorf sämtliche Misthaufen und Katzenschälchen auf. Sie war für nichts anderes zu begeistern. Alles drehte sich ums Futter. Gingen wir in die Küche musste sie schauen ob was abfiel. Kam bei mir Kundschaft zur Tür herein schaute sie ob derjenige etwas in der hand hatte. Wurde mir mit Kindern langsam zu gefährlich. Sie nahm zwar nie was, stand nur davor und schaute, aber trotzdem.........
    Jetzt ist sie deutlich entspannter, nicht träge, nur relaxter. Sie ist aufmerksam für andere Sachen und hat nicht nur die Futterbeschaffung im Kopf.
    Trotzdem frisst sie mehr als die ideale Menge, da das Bestes Futter Banane ja herrlich lecker ist. Sie frißt bestimmt über den Hunger hinaus. Ist halt so wie bei uns, wenns schmeckt wird mehr gegessen, wenns nicht so schmeckt reicht ein Teller.
    Die Lösung des Problems wäre für mich jetzt ein Futter, das gesund ist, aber den meisten Hunden nicht sooooo doll schmeckt. Gibts so was? :pfeif:
    Ich möchte natürlich auch nicht alles durchprobieren.


    Wenn ich dem Gedankengang folge, hat sie immer gesucht, weil sie Hunger hatte. JEtzt sucht sie nicht mehr so extrem, weil weniger bis gar keinen Hunger.

    Bietest du nun ein Futter an, das sie nicht so gern mag, damit sie weniger frisst, hat sie doch auch wieder mehr Hunger. Ergo: Sie sucht auch wieder mehr.

    Wäre sie mein Hund, würde ich über die Verfressenheitsschiene gehen und daran arbeiten, dass es viel spannender ist, das mit mir gemeinsam zu suchen und finden. Ansonsten würde es für mich mehr Sinn machen, einfach Dinge anzubieten, die jetzt recht energiearm sind, Gurkenstückchen oder Karottenstücke oder sowas, die sie zur freien Verfügung hat. Damit nimmt sie nicht zu viel Energie auf, kann aber, wann immer sie Kohldampf hat, was fressen und dann ist auch wirklich was im MAgen, ergo sucht sie weniger...

    LG Henrike