Zitat
Das ist ja auch die größte Gemeinsamkeit zwischen Hunden und Menschen und das, was Hunde maßgeblich von Wölfen und uns von Affen unterscheidet. Wir bleiben bis ins Erwachsenenalter verspielt, neugierig - infantil. Es gibt dafür auch einen Fachbegriff der was mir der Evolution zu tun hat, der mir aber gerade nicht einfällt.
Michael Tomasello, der sich recht ausführlich mit dem Unterschied zwischen Menschen, nicht-menschlichen Primaten und anderen Lebewesen beschäftigt hat, geht davon aus, dass das Verständnis für Intentionalität und Kausalität, das wir Menschen haben, das ist, was uns von anderen Primaten trennt.
Maja spielt, auch als erwachsener Hund. Nicht immer, nicht mit jedem und nicht überall. Aber sie spielt. Und keineswegs geht es dabei um Ressourcen, im Gegenteil, sobald da irgendwie "Ernst" draus wird oder nur die "Probe" für den Ernstfall, ists bei ihr vorbei. Die hat eigentlich überhaupt keine Böcke auf Stress und legt sich mit anderen nur an, wenn sie keine Alternative sieht.
Als Spielpartner sucht sie sich hingegen Hunde aus, die ungefähr dieselbe Größe, dasselbe Gewicht haben und auch eine ähnliche Spielweise, damit es auch jaaa ausgeglichen ist.