Beiträge von Niani

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    vor allen dingen, wenns diese ansteigenden sääle sind mit klapptischchen und klappsitzfläche, eine vorm andern, hat man ja eh grad mal platz um sich am andern vorbei zu quetschen, wenn er steht...

    :)

    Also ich weiß nicht, wie das in anderen Studiengängen ist, aber im Regelfall hab ich nur die ersten zwei Semester in wirklich großen Hörsäälen gesessen, die überfüllt waren. Danach waren einfach die Grundkurse usw. weg und das verteilte sich auf Seminare oder kleinere Vorlesungen...

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    Kritisch seh ich es allerdings, den Hund mit in große Vorlesungen zu nehmen. Stellt euch mal vor, da sitzen 300 Leute und plötzlich kriegt einer nen allergischen Schock, weil in ner Ecke ein Hund liegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da echte Probleme geben könnte.

    Naja... DAS kann genausogut in der Bahn oder im Restaurant passieren.

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    Ich würde da studieren wo auch meine Tante wohnt (sie würde auch mal spontan auf den Hudn aufpassen) und würde dort mit meinem Freund hinziehen, d.h. Mietkosten wären geteilt und er hätte auch einen anderen Stundenplan als ich was die Alleinbleibphasen auf unter 3 Stunden pro Tag halten würde.

    Ich weiß, ich bin ein Miesmacher, aber: Was ist, wenn du da, wo du gerne hinwillst, keinen Studienplatz bekommst?

    Und da ich weiß, wovon ich rede: Was passiert, wenn dein Freund und du euch während des Studiums trennt? Kein schöner Gedanke, man glaubt ja auch nie dran dass das schiefgehen könnte, ich weiß. Aber ich weiß, dass es schiefgehen kann. Und ich weiß auch, wie es ist, wenn man dann plötzlich alles alleine managen muss, was man vorher so gut zu zweit geregelt hatte...

    Das Schlimmste, was man machen könnte, wäre ihm nun solche Situationen völlig zu ersparen. Er soll ja lernen, damit umzugehen. Nicht unbedingt in geballter Dosis, aber in kleinen Dosen.

    Was ich bei sowas machen würde: Henry mit einem Hund machen lassen (wenn bei näherem Herankommen erkennbar, bestenfalls mit der Hündin, sofern eine dabei oder mit dem ruhigeren und souveräneren Hund), mir den anderen Hund schnappen, langsam weitergehen und Henry dabei sehr gelassen "vorschlagen", auch weiterzugehen.

    Man glaubt gar nicht, wie schnell Besitzer werden können, wenn sich jemand Fremdes ihren Hund schnappt ;)

    LG Henrike

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    Toll, das lief wirklich suboptimal.
    Ich überlege nun, was ich hätte besser machen können.
    Ich hab Henry z.B. festgehalten, weil ich Angst hatte, er fängt vielleicht ne Prügelei an.
    Hätte ich ihn lieber loslassen sollen? (Wäre von der Gegend her machbar gewesen).
    Vielleicht hätte er sich dann gar nicht erst so hochgeschaukelt, denn er hat ja auch gemerkt, dass ich die beiden los haben wollte.

    Andererseits soll er ja gerade lernen, dass ICH sowas für ihn regele, dann kann ich ihn ja nicht einfach vorschicken und sagen, mach mal doch Du....

    Also, dass ihn das so gestresst haben könnte, kann ich mir durchaus vorstellen. Die Hündin einer guten Freundin reagiert schon auf Spaziergänge in neuen Gebieten oder mit fremden Leuten mit weichem Kot/Durchfall.

    Was mir in solchen Situationen hilft: Erstens hat Maja gelernt, sich hinzusetzen und mich wirklich machen zu lassen, wenn ich das von ihr verlange. Heißt: Wenn ich skeptisch bin, setze ich sie ab und fange den anderen Hund/die anderen Hunde 5 Meter vor ihr ab. Zweitens: Wenn ich es mal nicht schaffe bzw. zu spät reagiere, wie auch immer, halte ich sie nicht fest, sondern lasse ihr mehr Leine oder lasse sie los, damit sie agieren kann. "Enge ich sie ein", indem ich sie kurz halte, kann sie nicht vernünftig kommunizieren und das verunsichert sie noch mehr. Stattdessen lasse ich sie machen, schnappe mir im Regelfall einen Hund am HB/Geschirr und sie muss nur noch mit einem klarkommen.
    Ansonsten ist es eine sehr effektive Geschichte, wenn der Hund ein "Weiter"-Kommando hat. Majas "Weiter" ist extremst positiv aufgeladen und sie befolgt es wirklich gern. Wenn solche blöden Situationen auflaufen, kann ich ihr in total gelassenem Ton, völlig entspannt vorschlagen, nun weiterzugehen und sie kann aus der Nummer raus. Sie MUSS sich nicht sofort abwenden und dem "Gegner" den Rücken zuwenden, sondern sie kann den anderen Hund einfach völlig links liegen lassen und sich dann bei mir den Keks abholen. Wenn fremde Hund von ihr völlig ignoriert werden, reicht das im Regelfall schon aus, um die Situation nicht eskalieren zu lassen.

    LG Henrike

    Ist nicht ganz ernstgemeint, aber DAS Buch, um einem Labradorinteressenten wirklich mal einen Blick auf die zukünftige Rasse zu vermitteln, ohne diese ganze "idealer Familienhund"-Geschichte: Carl Hiaasen - Krummer Hund

    Selten eine so zutreffende Labradorbeschreibung gelesen...