Beiträge von Niani

    Nein, die Knochen benötigen dennoch Calcium. Und Phosphor ist im Übrigen auch in anderen Lebensmitteln enthalten. Ich habe mich bald überschlagen, als ich gesehen habe, wie viel Phosphor in Majas Reisportionen enthalten ist.


    Litschi: Das kann schon Sinn machen, sich von denen für die allgemeine Versorgung mit allen Mineralien usw. etwas mixen zu lassen. Wenn es erstmal nur um Calcium geht, würde ich es mit Calciumcitrat oder -carbonat versuchen.

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    Hast Du Eierschalenpulver von Lunderland probiert?

    Wenn es aber überhaupt keinen Weg gibt, Deinen Hund mit Calcium zu versorgen müsstest Du eventuell über eine fleischlose Ernährung nachdenken. Vielleicht kann man aber auch ein wenig Fleisch geben und mit Quark ausgleichen???

    Wieso fleischlos? Calcium braucht der Organismus dennoch. Und mit Milchprodukten kann man das nicht wirklich auffangen...

    edit: Birgit, das muss man individuell durchrechnen. Calciumcarbonat hat einen höheren Calciumanteil als Calciumcitrat. Citrat kann eher eine allergische Reaktion hervorrufen als Carbonat, ist aber für den Magen besser verträglich. Maja kommt mit Citrat wunderbar klar.

    Ich habe Majas allgemeinen Bedarf berechnet und nochmal berechnet, welchen ungefähren Phosphorgehalt ihre normale Ernährung hat. Da die Bedarfswerte in der Literatur variieren, habe ich drauf geachtet, dass auch das Calcium:Phosphor-Verhältnis halbwegs stimmig ist.

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    Hmm, seh ich genauso Henrike.

    Was mir im Kopf rumgeht: Wie supplementiere ich eigentlich Calcium, wenn mein Hund eine Futtermilbenallergie hat und möglichweise rohe fleischige Knochen nicht verträgt?

    Dann guckst du erstmal, ob die Calciumpülverchen mit ihren Mengen überhaupt etwas hervorrufen. Bei Maja ist das trotz Futtermilbenallergie nicht der Fall. Die verträgt aber z.B. auch Reis ganz wunderbar.
    Ich bin nichtmal sicher, ob Calciumcitrat oder Calciumcarbonat überhaupt Futtermilben enthalten könnten, das dürfte für die Viecher so "unnahrhaft" sein, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das ein Nährboden sein könnte.

    Ansonsten könnte man ja auch testen, Eierschalen selbst zu mahlen und diese sofort einzufrieren.

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    Komisch, Bonny verträgt trotzdem beides nicht, weil Huhn mit drin ist. Egal ob es hydrolysiert ist, reagiert sie sehr darauf. Wir haben auch eine Ausschlussdiät mit Pferd und Reis gemacht.

    Das ist die allgemeine Krux bei den ganzen Allergiegeschichten. Bei jedem Hund sieht es irgendwie anders aus, was beim einen funktioniert, ist beim anderen eine Katastrophe, was dem einen Hund hilft, macht es beim anderen nur schlimmer. Und es ist mitunter äußerst ermüdend, den richtigen Weg für das eigene Tier zu finden, eben weil es nicht DEN Weg gibt, sondern weil man da immer sehr individuell rausfinden muss, was denn nun das richtige ist für genau dieses eine Tier.

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    Gibt nix zu lachen!
    Ich habe jetzt vermieden, auf der HP von Hills zu stöbern, aber ich nehme an "die Befreiung von allegieauslösenden Proteinen" wird dort mit großem Eifer erklärt.

    Für mich hört sich dieser "Eingriff" aber sehr nach einem gentechnischen Eingriff an, zumal das Produkt eben hauptsächlich aus Mais besteht. Simsalabim.......und schon werden aufmüpfige Eiweiße handzahm ;)

    Ähm, es geht darum, dass die Proteinstrukturen, die hauptsächlich allergieauslösend wirken, "aufgebrochen" werden (nähere Infos findet man im Netz unter dem Stichwort "Hydrolyse"), damit sie vom Körper eben nicht mehr als die Allergene erkannt werden. Mit Gentechnik hat dies allerdings nichts zu tun.

    Ich bin beileibe kein Fan von Hills und RC und wie sie alle heißen. Bei einem entsprechenden Futtermittelallergiker, bei dem sich schon die Wahl der ersten beiden Komponenten schwierig gestaltet, weil man nichts findet, ist ein solches Futter aber ganz sicher der Variante vorzuziehen, dass man über Wochen und ggf. sogar Monate den Hund nicht reaktionsfrei kriegt und der Hund fürchterlich unter den Symptomen leidet.
    Dieses Futter ist mitunter die einzige Wahl, den Hund überhaupt erstmal aus dem Teufelskreis der Allergien rauszuholen und hat allein deshalb schon seine Berechtigung. Es wäre schön, wenn das auch die vehementesten Fertigfutter-Gegner endlich mal akzeptieren würden, solange sie nicht selbst die Erfahrung gemacht haben, wie nervenzehrend und leidvoll es ist (für Hund und Halter!!!), wenn man dem Tier absolut nicht helfen kann, weil egal, was man ausprobiert, ALLES eine Reaktion hervorruft und dies über einen längeren Zeitraum.

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    Ich hoffe es versteht keiner falsch...

    Die frage ist nicht, warum bleibt er ALLEINE in einer fremden Wohnung...

    Sondern, warum kann er MIT anderen Personen nicht ohne mich sein...

    Das habe ich schon verstanden. Und ob du es glaubst oder nicht, ich habe auch den anderen Thread gelesen. Zumindest die relevanten Beiträge dazu.

    Aber ich bleib dabei: Guinness ist schon gestresst, wenn er nur bei dir ist und kommt nicht richtig runter. Dann bist du nicht da, aber andere und da soll er dann mit klarkommen? Fakt ist doch, dass das eine Situation ist, die er noch viel weniger kennt, bei der er noch viel mehr Frust schiebt, weil sein Frauchen weg ist, mich wundert das kein Stück, dass er MIT anderen Personen nicht ohne dich sein kann und das dann auch noch deutlicher und vehementer zeigt als in den Situationen, in denen dann wenigstens du da bist.

    Stells dir einfach als eine Steigerung vor:
    Frauchen da und ich soll Ruhe geben = (inzwischen nur noch bisschen) Stress
    andere Menschen da und ich soll Ruhe geben = ganz viel Stress

    Das ist eine ihm unbekannte Situation, etwas, das er nciht alltäglich hat, dass Frauchen weg ist und stattdessen andere Leute da sind. Also ist auch die Schwierigkeit erhöht.
    Der Knabe ist so sehr auf dich fixiert, dass er weder runterkommt, wenn du da bist, weil er ja auf dich aufpassen muss, was du nun tust, noch wenn du weg bist, weil er da nicht auf dich aufpassen kann, noch wenn andere Menschen anwesend sind aber du nicht, weil ihm da ebenfalls die Möglichkeit fehlt, dich zu kontrollieren und aufzupassen, was du machst.

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    Mir geht es aktuell mehr darum, warum er bei anderen auch nicht mal alleine sein kann…
    Man soll ja glauben, wenn der Hund nicht mehr alleine ist, wäre Ruhe…


    Eigentlich beantwortest du es dir doch fast schon selbst. Wenn er schon bei der Person, zu der er die stärkste Bindung hat und die dies am meisten mit ihm trainiert hat, sich echt schwertut, mal Ruhe zu geben, wie soll er dies denn dann können bei Leuten, die diesbezüglich nicht mit ihm geübt haben, bei denen er es schlicht nicht kennt, dass da ebenfalls erwartet wird, dass er sich bitte hinzulegen und runterzukommen hat?

    Keiner meiner Gasthunde, die irgendwann mal bei mir waren, wusste direkt, dass auch bei mir nicht hochgedreht wird, selbst dann nicht, wenn ich sie bei sich zu Hause gesittet habe. Anderer Mensch, andere Situation = erstmal Stress. Und Stress ist bei einem stressanfälligen, generell unruhigen Hund nunmal nichts, was dazu beiträgt, dass Lernleistungen bei Frauchen sofort übertragen werden auf die neue Situation.

    Sei nicht böse, aber ich sehe in dieser Alleinbleib-Geschichte einfach nur ein weiteres Symptom des "Grundproblems", nämlich dass Guinness grundsätzlich einfach ziemlich "unentspannt" ist und nie gelernt hat, mal wirklich runterzufahren.

    LG Henrike

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    Naja so extrem viel mach ich ja auch nicht...

    Das letzte mal Dummy war vor ca. 8Wochen
    Gut vor dem Bike war er vorgestern und gestern.... hatten aber davor auch wieder 4 Woche gar nichts

    Und das sind Zeitspannen die ich im Moment eigentlich habe

    Ich will deine Beiträge beim besten Willen nicht zerpflücken, bitte nicht missverstehen. Auf der einen Seite schreibst du, dass normales Gassigehen ohne BEspaßungsprogramm nicht möglich ist, weil der Hund unbedingt arbeiten will und muss. Da entsteht natürlich bei mir und anderen der Eindruck, dass du unheimlich viel auch tatsächlich mit ihm machst. Auf der anderen Seite schreibst du, dass teilweise 4-8 Wochen völlig ohne Dummytraining/Ziehen ins Land gehen, was natürlich hieße, dass ihr dann da doch weniger macht, als ich nun befürchtet hätte.

    Was ich daran nicht verstehe, ist diese "Unausgewogenheit". Klar, ich hab jetzt nur eine Momentaufnahme im Kopf, du hast ja nicht die Trainingspläne des letzten Jahres eingestellt, aber so richtig will es nicht in meinen Kopf, warum man 4 Wochen gar nichts macht und dann zum Beispiel zwei Tage hintereinander powern lässt. Ohne Guinness zu kennen, sondern rein von deiner Schilderung her liest der Bursche sich für mich allgemein sehr unentspannt, sehr "aus der Balance" - man würde einfach nicht von ihm behaupten, dass das ein in sich ruhender Charakter ist, ich nehme an, da stimmst du mir zu? ;) Ich würde soweit gehen, zu sagen, dass solche Trainings"intervalle" seiner inneren Ruhe nicht gerade förderlich sind. Erst wochenlang nix, dann darf er auf einmal wieder so richtig Gas geben und sich auspowern, was ich an sich schon nicht sonderlich glücklich finde (ich halte eine gleichmäßigere Auslastung grundsätzlich für sinnvoller, sowohl was die Häufigkeit angeht als auch die Intensität) und kriegt dann aber nicht eine entsprechende Ruhepause, sondern ist am nächsten Tag wieder vor dem Rad - ohne zwischendurch mal richtig runterzukommen. Klar, das sind alles nur Vermutungen meinerseits, ich will dir auch gar nix unterstellen, aber das sind meine Gedanken dazu.

    Hast du denn mal versucht, mit ihm etwas zu machen, was ihn mehr kopfmäßig und weniger körperlich fordert? Und das dann auch nur 5-10 Minuten und dann Feierabend?

    Huhu Jenny,

    mein persönliches Empfinden ist auch, dass du zu viel mit ihm machst. Allerdings nicht generell zu viel, sondern einfach zu viele Dinge, die auch tatsächlich dazu taugen, hochzudrehen. Ziehen, Dummytraining sind so die beiden Sachen, die mir spontan einfallen, von denen ich weiß, dass ihr sie macht und beides hat was damit zu tun, dass man so richtig "powern" kann.
    Ich würde mich mehr in Richtung Kopfarbeit/Nasenarbeit konzentrieren und das körperliche Programm, bei dem er ja nicht nur Energie abbaut, sondern auch ohne Ende Kondition aufbaut, herunterfahren. Das was du da beschreibst, erinnert mich sehr an ein ehemaliges Pflegepferd von mir, ein ziemlich kerniges Bürschchen. Der hatte Power ohne Ende und Kraft ohne Ende. Und die Besitzerin musste wirklich aufpassen, dass sie nicht zu viel mit ihm macht, weil sie sagte, wenn sie immer soviel macht, wie er leisten kann und leisten will, dann braucht sie sich irgendwann nicht mehr um ihre anderen Pferde zu kümmern, sondern kann sich ganz auf ihn konzentrieren, weil der irgendwann nach den üblichen Trainingseinheiten konditionstechnisch nichtmal müde mit der Wimper gezuckt hätte, sondern gefragt hätte "Jetzt bin ich warm, was machen wir jetzt?"

    Just my two cents :)

    LG Henrike

    Wir haben einen Kondenstrockner und das funktioniert wunderbar mit den Haaren. Dennoch, die Haare bleiben teilweise trotzdem in der WaMa hängen. Bislang stelle ich die Maschine dann immer nochmal kurz auf Spülen, wenn die Hundewäsche raus ist. Die dreckige Wäsche in den Trockner, in dem sonst nur saubere Wäsche getrocknet wird, wäre für mich ein NoGo.

    Dann könnte man eher drüber nachdenken, die gesamte Wäsche in einen Bettbezug mit Reißverschluss zu stecken, das dann zu waschen, damit die Haare innerhalb des Bettbezugs bleiben und dann zum Trocknen alles rauszunehmen, auf dass der Trockner die Haare rausholt aus den Stoffen.

    LG Henrike