Beiträge von Niani

    Ganz ehrlich Teifel61, ICH nehme mir durchaus das Recht heraus, mir ein Bild zu machen. Ich bin nämlich grad mal ein Jahr älter und habe es auch schon mit 22 geschafft, den Hund zum Tierarzt zu schaffen, wenn er einen gebraucht hat. Trotz angespannter finanzieller LAge, durch das Studium, ohne eigenes Auto und einer Familie im Hintergrund, die das nicht immer alles so verstanden hat. Wenn man es hinbekommt, seit mehr als drei Jahren einen dauerkranken Hund zu finanzieren und dafür zu sorgen, dass dieses Tier die Pflege bekommt, die es benötigt, fällt einem speziell in diesem Thread absolut nix mehr ein.

    Und nein, das ist kein Post, mit dem ich mich hier profilieren muss, für mich ist all das nämlich absolut selbstverständlich - umso verständnisloser bin ich, wie man so "hilflos" sein kann, statt Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen...

    Ich hoffe für die Hündin, dass sie inzwischen beim TA war und behandelt wird oder dass es anderenfalls dennoch ein gutes Ende nimmt.

    LG Henrike

    Zitat

    Niani: Ich kenne auch HS und bei den ersten war ich auch immer etwas panisch. Aber HS sind nichts Lebendbedrohendes ... deshalb kann man ruhig etwas weniger panikverbreitend antworten.

    Das die TS zum Doc muss steht ausser Frage.

    Ähm entschuldige bitte, der Hotspot ist nicht das, was mir Sorge macht. Die Begleiterscheinung der zugeschwollenen Auges ist das, wo der Spaß absolut aufhört. Für einen einzelnen Hotspot an einer entsprechenden Stelle mach ich beim besten Willen nicht so ein Drama - für den möglichen Verlust des Augenlichtes hingegen schon.

    Und Majas TA pflichtet mir da völlig bei: Normale HotSpots "darf" ich in einem gewissen Ausmaß selbst behandeln, weil ich die notwendigen Utensilien immer da habe. Aber sobald eine Beeinträchtigung des Auges in Erwägung zu ziehen ist, habe auch ich die Anweisung bekommen, sofort zum TA zu fahren, nicht über Los zu gehen und keine 4.000 Mark einzuziehen (SEINE Wortwahl). Für mich ist bei einem zugeschwollenen Auge diese Bedingung absolut erfüllt.

    Nun, ich finde nicht, dass das die Keule war. Du hast mich nur noch nicht die Keule auspacken sehen. Ich bin weder beleidigend noch gemein geworden, ich versuche lediglich, diese Situation, die alles andere als harmlos ist, nicht zu verharmlosen, sondern der TS deutlich zu machen, dass das eine Situation ist, in der es durchaus angemessen ist, aktiv zu werden und zwar stehenden Fußes...

    Ich kenne solche HotSpots von meiner Hündin. Das ist einfach etwas, wo bei mir persönlich der Spaß aufhört und ich auch nicht mehr mit Samthandschuhen um den heißen Brei herumrede.

    DAS ist definitiv nichts, was warten kann. Nicht bis morgen und schon gar nicht bis nach dem Wochenende. Vielleicht gehts gut aus, wenn du nun wartest, vielleicht aber auch nicht. Ich würde letzteres nicht riskieren wollen.

    Selbst wenn es schon länger da ist: Ganz offensichtlich wird der Organismus deines Hundes nicht alleine damit fertig, deswegen wurde es stetig schlimmer.

    Wie auch immer, du solltest dringend versuchen, das heute noch behandeln zu lassen.

    Da gibt es eigentlich nur einen Notfall-Tipp: Fahr zu einem TA mit Notdienst oder in die Klinik. Wenn es nur die Wunde wäre, okay, aber da sie immer weiter kratzt und das Auge anschwillt, kannst du damit nicht warten. Es ist zu gefährlich, dass sie sich durch das Kratzen auch noch Verletzungen am Auge zuzieht.

    Bitte fahre heute noch und warte nicht bis Montag.

    LG Henrike

    Hihi, sehr cool!

    Ich hab ihn nicht groß was gefragt, ich war zu verdutzt und er wollte ja eigentlich weiterjoggen. Maja war auch überhaupt nicht erfreut ob dieser Unterbrechung. Liegt vielleicht mit dran, dass sie das eigentlich nicht kennt, normalerweise grüßen die höchstens und laufen dann weiter. Dass die uns so direkt ansprechen, passiert selten bis nie. Dann war sie noch "hochgefahren" weil im Arbeitsmodus, das fand sie dann irgendwie nicht so lustig und ging erstmal bellend nach vorne. Erster Abruf meinerseits wurde ignoriert, zweiter Abruf war dann ziemlich unfreundlich und da gings dann :roll: Wär er bissle jünger gewesen, hätt ich drauf spekuliert, ihm demnächst nochmal zu begegnen und ihn mal zu fragen, woher er das Dummytraining kennt. Vielleicht hätt ich ihn dann auch noch mehr fragen wollen :anmachen:

    :D

    Wuuuaaah... Schonmal beim Dummytraining von einem sachkundigen Jogger angesprochen worden? Ich glaub, ich war selten so perplex wie heute.

    Maja und ich üben ja immernoch/mal wieder/ab und an das Voran. Neben dem grundsätzlichen Training, dass sie halt Distanzen einfach in die angegebene Richtung laufen soll, üben wir auch immernoch, dass nicht jeder Dummy, der einem so begegnet auch der ist, den ich haben will - sie soll halt den apportieren, den ich ihr per Pfiff vorgebe.

    Dazu hatte ich heute drei Dummies in einer Reihe liegen und ich schicke sie voran und da wo mein Pfiff ertönt, soll sie den Dummy apportieren. Das Konzept hat sie verstanden, aber ab und an ist sie in ihren Reaktionen etwas langsam, dann hol ich sie raus und schicke sie neu los. So auch heute, als der Jogger vorbeikam. Und gerade als ich sie rausrief, dachte er wohl sie sei in die falsche Richtung gelaufen, ich solle die Distanz etwas vergrößern, weil der Hund sonst nach außen "gedrückt" würde.
    Ich hab ihm dann erklärt, dass die Richtung nicht das Problem war, sondern dass wir gerade trainieren, Dummies auch mal zu überlaufen. Da fragt der mich, die ich sonst ja nur gefragt werde, warum ich diese komischen Würste an Bändern durch die Gegend schmeiße, ob das denn nun Blinds oder Markierungen seien :schockiert:

    Ich hab echt nen Moment gebraucht, um ihm antworten zu können, ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass hier ein Jogger schonmal was von Dummytraining gehört hat...

    onelove:

    Der Punkt ist, dass beim Hills und beim RC die Proteine hydrolisiert werden, damit sie nicht mehr als Allergene erkannt werden. Das funktioniert auch nicht für jeden Hund, ist aber eine Möglichkeit, die man probieren kann. Und es ist als Basis gedacht, dass man den Hund "reaktionsfrei" bekommt, damit man dann Lebensmittel für Lebensmittel ausprobieren kann, was der Hund verträgt oder nicht.

    Das Orijen-Futter passt einfach kein Stück in das Konzept einer Ausschlussdiät. Da sind zu viele Komponenten drin und du wirst nie erkennen können, auf welche davon dein Hund reagiert, wenn er denn reagiert.

    Hast du dich mal intensiv mit dem Konzept von Ausschlussdiäten befasst? Es geht darum, zu ANFANG zwei Sachen zu haben, die der Hund sicher verträgt. Und dann geht man ja im Regelfall darüber hinaus, indem man immer weider ausprobiert, welche Lebensmittel noch gehen.

    Was das Einfrieren usw. angeht: Niemand hat gesagt, es sei einfach oder kostengünstig einen Allergiker zu ernähren. Das klingt nun schnippischer, als ich es meine, aber letztlich ist das einfach meine Erfahrung, die ich machen musste. Es ist immer mit mehr Aufwand und Kosten verbunden, als einen gesunden Hund zu füttern.

    LG Henrike

    Calciumcitrat ist insofern "rein", als dass es wirklich pures Calciumcitrat ist, druntergemengt wird da nichts. Allerdings kann es aufgrund des Herstellungsprozesses zu Schimmelpilz"resten" kommen, die dann wiederum Allergien auslösen können. Es handelt sich einfach um ein chemisch hergestelltes Produkt, was es einerseits "frei" von anderen Inhaltsstoffen macht, weil es synthetisch ist, andererseits die Herstellung an sich "nicht ohne" ist.

    Calciumcarbonat ist da natürlicher, weil es gemahlener Kalkstein ist.

    Da geht nun probieren über studieren, würde ich sagen :)