Beiträge von fairophelia

    meine zwölfjährige dalmi-oma jana leidet seit längerem an chronischer niereninsuffizienz. sie bekommt nierendiät und diverse medikamente, die werte sind stabil, aber hoch und wollten sich auch nicht senken lassen.

    mittwoch morgen hat sie erbrochen, da habe ich mir noch nichts gedacht. kann ja mal passieren. abends ist sie uns beim spazierengehen aus dem trab heraus einfach umgefallen :schockiert: ich dachte schon, das wars. nach einem kurzen moment war sie wieder ansprechbar und marc hat sie dann getragen. nach ein paar minuten konnte sie auch wieder ganz normal laufen.

    donnerstag morgen hat sie wieder erbrochen. wir haben dann blut abnehmen lassen für ein großes blutbild. danach hat sie noch drei mal erbrochen und war ziemlich schlaff. ich dachte sofort an nierenversagen, lag ja nahe.

    wir haben donnerstag nachmittag noch einen zugang legen lassen und ihr nachmittags und abends je einen halben liter kochsalzlösung verpasst. danach war sie wesentlich fitter.

    heute haben wir noch 2x 0,5 liter laufen lassen und heute abend haben wir endlich die ergebnisse der blutuntersuchung bekommen. ich war mir ziemlich sicher, dass die nierenwerte durch die decke geschossen sein müssen.

    aber nein sie sind so gut wie nie :jump:

    urea 19,2
    crea 1,4

    allerdings jana sie anämisch und der mangel an roten blutkörperchen führt zu einer schwächung des immunsystems. sie hat sich wohl magen-darm eingefangen und kann sich einfach nicht ausreichend wehren.

    die infusionen haben dem immunsystem erst mal geholfen und nun gibts weiter schonkost. alles, was wir gestern abend und heute gefüttert haben, ist im hund geblieben ;) morgen hol ich ein eisenpräparat in der apo, um die anämie zu beheben.

    mir ist heute ein riesen stein vom herzen gefallen :^^: ich freu mir grad nen keks...ach was, ne ganze keksfabrik :D

    natürlich muss man bei älteren hunden "die kirche im dorf lassen" - ein röntgen oder ultraschall hätte an bens gesundheit nun wahrlich nichts verändert. und eine op kommt in dem alter vermutlich sowieso nicht mehr in frage.

    ein mal im jahr ein großes blutbild anfertigen zu lassen halte ich jedoch für sehr wichtig und nützlich. wenn man z.b. nieren- oder leberschäden rechtzeitig entdeckt kann mit medis oder einer futterumstellung gegengesteuert und ein beschwerdefreies leben verlängert werden.

    ihr solltet sie möglichst aus dem packstress raushalten, d.h. ihr einen raum zur verfügung stellen, in den sie sich zurückziehen kann. da würde ich lieblingsbett, spielzeug, futter, wasser und das klöchen reinstellen.

    in die neue wohnung würde ich sie bringen, wenn dort das gröbste chaos beseitigt ist.


    viel erfolg :gut:

    Zitat


    nein, nein - ich meinte die Vollkastration beim Mann, nicht nur einfach Samenleiter durch, nein - Bälle ab. Und das zieht keine Veränderung mit sich??

    wo gibts denn heutzutage vollkastrierte männer??? :???: im okzident vermutlich nicht... habe schon mal von chemischer kastration von sexualstraftätern gehört, aber da bleiben die bällchen natürlich dran.

    so langsam wird die diskussion ein bisschen abgefahren - vergleich der vasektomie beim mann mit der kastration eines rüden vergleichen :???: bei männern werden lediglich die samenleiter durchtrennt. der einzige unterschied zu vorher besteht darin, dass sie keine kinder mehr zeugen können.

    und abgesehen davon produzieren auch kastrierte rüden noch hormone.

    in gewisser hinsicht muss ich lavrans zustimmen, dass wir manchmal eine vielzu menschliche ansicht vertreten. ich denke nämlich nicht, dass sich mein rüde den ganzen tag damit beschäftigt, dass er keine bällchen mehr hat...