Sorry fürs OT - aber DAS kann ich so nicht stehenlassen:
Zitat
Schau mal genauer hin was ein Dienstleister so alles nicht in die Rechnung mit einfließen lassen kann weils der Kunde nicht bezahlt. Der Vertriebler z.B. der stundenlang in der Gegend rumfährt, mehrere Angebote schreibt um letztendlich einen Auftrag zu bekommen. Die anderen Angebote sind für die Tonne und die Arbeitszeit dazu auch.
Kurzfristig betrachtet mag es ja noch so stimmen - kommt vor das ein Auftrag nicht das reinbringt was man vorab als Aufwand betreiben musste um diesen Auftrag zu bekommen.
Aber langfristig darf das garnicht stimmen, sonst müsste man ja relativ schnell Insolvenz anmelden.
Selbstverständlich sind die Kosten für einen am manchen Tagen erfolglosen Vertriebler mit im Preis eingerechnet. Und auch die Kosten für Büromiete, Telefon und Sekretärin, die ja "nur" die Post bearbeitet und ans Telefon geht und eigentlich nichts einbringt. Ginge ja garnicht anders.
Das ist bestimmt bei den Züchtern etwas anders, weil sie ja z.B. aus eigenem Interesse in ein Haus mit Garten gezogen sind, auch weils für Kinder und Hunde dort schöner ist - und dann irgendwann auf die Idee gekommen sind, das man nun ja auch die Möglichkeit hätte zu züchten.
Also Kaufpreis vom Haus oder die höhere Miete, die erhöhten Fahrtkosten weil man weiter weg von Arbeit, Schule und Kindergarten wohnt - all dies wird ein Züchter wohl kaum beim Finanzamt als Kosten von seinen Gewinnen geltend machen können.
Die anteiligen Raumkosten für das Welpenzimmer vielleicht, vielleicht auch die notwendigen Umbaukosten - keine Ahnung wie pingelig die Finanzämter bei sowas sind.
Zumindest kostendeckend müssen aber auch die Hobbyzüchter arbeiten. Sicher können sie dabei nicht die gesamte Zeit, die sie persönlich investieren, mit irgendeinem Stundensatz in die Rechnung einbringen.
Ein normaler Dienstleister muss auf Dauer Gewinn erwirtschaften. Der muss auch seine eigene Arbeitszeit realistisch bewerten und mit einkalkulieren. Sonst gibts in nicht lange.
lg
susa