Huhu,
also ein paar Deiner Fragen kannst nur Du selbst Dir beantworten - denn jeder Hundehalter muss selbst entscheiden was ihm besonders wichtig ist.
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Punkt 1: Gehorsam.
Wann beginnt man mit Übungen
Zu Beginn dürfte das Stubenreintraining und das Welt-entdecken mehr als genug Zeit in Anspruch nehmen. Just for fun - als Spiel - kann man natürlich schon alle möglichen Tricks oder Dressurkunststückchen üben, denn nichts anderes ist ein Sitz für einen Hund. Allerdings nicht alle auf einmal sondern nacheinander - d.h. erst wenn der Hund ein Wort gelernt hat darf das nächste kommen.
Meiner Meinung nach das wichtigste Wort: 1. der Name und 2. das Hier
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Und zur Leinenführigkeit: Wann sollte man sie daran gewöhnen, ordentlich (also bei Fuß) an der Leine zu gehen?
Mit der Leinenführigkeit beginnt man sofort, sobald man den Welpen an die Leine nimmt. Das heißt die Leine darf niemals straff werden - dann lockt man den Hund zu sich oder geht in die andere Richtung.
Mit dem Kommando "bei Fuß" hat das allerdings nichts zu tun - das kann ein Hund erst viel später lernen.
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Punkt 1: Gehorsam.
Wann beginnt man mit Übungen
Und zur Leinenführigkeit: Wann sollte man sie daran gewöhnen, ordentlich (also bei Fuß) an der Leine zu gehen?
Punkt 2: Erziehung.
Mollie darf nicht aufs Bett, aufs Sofa und auch nicht an den Kratzbaum der Katzen, die für sie ebenso kein Spielzeug sind. Diese Dinge verbieten wir ihr auch von Beginn an mit einem „Nein“. - oder man befiehlt ihr, auf ihrem Platz liegen zu bleiben.
Wie handhabt man das nun am Besten?
Und wann beginnt man mit Dingen wie „nicht betteln“, „nicht bellen, nur weil es klingelt“... ?
Gibt es weitere wichtige Dinge, die sie lernen sollte?
Dazu muss der Hund erstmal das NEIN lernen - er weiß doch noch garnicht was ihr von ihm wollt.
Fluffys Nein-Kommando-Training
Nicht betteln, nicht bellen - das ist zu kompliziert gedacht. Hunde die betteln haben dies von ihren Menschen gelernt. Das Betteln hatte Erfolg, zumindest Aufmerksamkeit. Da hilft nur ignorieren - und sofort loben wenn sich der Hund neutral verhält.
Ruhig auf seinem Platz zu bleiben ist eine oft nützliche Lektion. Wie alles im Leben lernt der Hund auch dies durch Geduldiges, Konsequentes Handeln des Menschen. D.h. man bringt den Hund ins Körbchen und belohnt das dort bleiben - Anfangs reichen 2 Sekunden für ein Lob, langsam kann man die Zeit steigern.
Genauso übt man das Alleinbleiben - immer in Minischritten.
Aufmerksamkeit, Spielen - das ergibt sich auch dem bereits gesagtem.
Was Du draußen erlauben willst, mußt Du selbst entscheiden. Was der große Hund später nicht soll - muss jetzt schon verboten werden. Was gewünschtes Verhalten ist, muss jetzt schon gelobt werden.
Klicker und/oder Hundpfeife können sinnvolle Trainingshilfen sein. Aber für nen Welpen - hm - ist doch alles etwas viel, finde ich.
Der Vorsatz, nun alles von Beginn an richtig zu machen, ist ja löblich - geht aber schnell nach hinten los.
Bitte bloss nicht verkrampfen, wenn mal was schiefläuft. Überleg Dir was in Deinem Leben wirklich wichtig ist, der Hund also lernen MUSS - und erst danach, was auch noch ganz nett wäre.
Und dann genieß die Zeit mit dem kleinen Stinker, das geht eh so schnell vorbei. Habt Spass miteinander, hab Geduld und Verständniss - und zeigt ihm einfach wie das Leben geht.
lg
susa