Beiträge von susami

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    Die Verkäuferin im Fressnapf meinte zu mir, dass das öfters vorkäme und tatsächliche eine Abnutzungerscheinung sein sollte. Mehr konnte sie mir dazu aber auch nicht sagen....naja...hmmm.... :???:

    genau: naja...hmmm.... Abnutzung? Bei Stahl? Hat Dein Hund Schmiergelpapier auf der Zunge?

    Wiki sagt, das "Edelstahl" im Grunde nur ein Oberbegriff für besonders reine Stahlarten ist, relativ schwammig definiert und noch ungenauer in der Umgangssprache angewendet.

    Es gibt also große Qualitätsunterschiede, der Fachmann spricht von Legierungen. Leider ist der Preis nicht zwangsläufig aussagekräftig für die Legierung - es gibt sehr günstige Näpfe mit gescheiter Legierung, und teuren Mist gibts ja immer und überall. :^^:

    Wenns jetzt mit den neuen Näpfen klappt lags wohl an der Legierung. Was mir noch eingefallen war: manche (Hand-) Spülmittel haben mittlerweile so dämliche Hautpflegezusätze, die auch auf dem Geschirr und besonders auf Gläsern sonen blöden Film hinterlassen.

    lg
    susa

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    Nun war sie schon bei verschiedenen TÄ und THP wovoen ihr nun schon 2 sagten, daß Barfen für die heutigen Hunde eigentlich überhaupt nicht mehr zeitgemäß wäre - die Verdauungsorgane hätten sich schon viel zu sehr verändert durch die Domestikation um überhaupt mit dieser Art Nahrung klarzukommen.

    ... und "zufällig" verkauft der Herr Tierarzt dieses VetConcept?
    Bei solchen pauschalen Aussagen von Tierärzten bin ich extrem skeptisch - denn Tierärzte sind selten auch Ernährungsexperten - das normale Studium gibt dies jedenfalls nicht her, tun aber gerne mal so.

    Die Verdauungsorgane ändern sich nicht so schnell - durch maximal 50 Jahre Tierfutterindustrie. Diese Aussage ist SO Blödsinn.
    Es ist nur richtig, daß ein Hund, von Welpenbeinen an mit TroFu ernährt - natürlich eine Umstellungszeit fürs Knochenverdauen braucht.

    Ich würde daher wie Murmel auf Allergie oder Mangel tippen.

    lg
    susa

    Danke Ines,

    für diesen tollen Thread. Ich hab Jacko mit 14 Wochen komplett und vor 1 Jahr nochmal nachimpfen lassen - aber vermutlich hat mein TA noch den alten Tollwut-Impfstoff benutzt.
    Das bedeutet, daß ich Jacko dieses Jahr nochmal gegen Tollwut impfen lassen muss (sollte), jetzt mit dem neuen 3-Jahres-Wirkstoff, oder?


    lg
    susa

    Moin,

    ja, so ein "Hundemensch" ist uns gestern auf einer Autobahnraststätte auch mal wieder begegnet. Die meisten wollen auch wissen welche Rasse in Jacko stecken - um anschließend stirnrunzelnd mit riesigen Fragezeichen über der Birne da zu stehen, weil sie von den Rassen noch nie was gehört haben. :lachtot:

    Jedenfalls hält Jacko von solchen direkt auf ihn zugehenden Menschen überhaupt garnichts, und Larry knurrt und kläfft sowieso immer erstmal.
    Daher kann ich sehr gelassen auf den Ansage "Ich bin ein Hundemensch" antworten: "Ach? sieht garnicht so aus." :lachtot:

    Wenn sie denn dann warten könnten, diese "Hundemenschen", würde Jacko vermutlich meistens von sich aus sogar hingehen - soviel Ahnung von Hunden steckt also meist nicht hinter diesem Satz. :^^:

    lg
    susa

    Hallo,

    wie schon geschrieben - die müssen Dir umgekehrt ja erstmal beweisen das es ursprünglich mal deren Hund war.
    Schreib ihnen, das Du notfalls zum Anwalt gehst und sie auch beim Ordnungsamt anzeigst wenn sie jetzt keine Ruhe geben - das ist Dein letztes Friedensangebot - sonst kriegen sie von Dir richtig Ärger (und nicht umgekehrt). Schließlich hast Du Deinen Freund, Deine Schwester und jetzt auch den Tierarzt als Zeugen.
    Von solchen Leuten darf man sich nicht einschüchtern lassen - und man muss mit denen in der Sprache sprechen die sie verstehen.

    Achja - und lern daraus zukünftig nicht mehr bei einem Vermehrer zu kaufen.

    lg
    susa

    Liebe(r)? Schluschlu,

    mach Dich doch nicht wegen der Bellerei verrückt. Genauso wie wir sprechen und Kinder lachen und schreien - bellen Hunden nunmal, das ist ihre Art der Kommunikation.
    Damit mein ich nicht die Dauerkläffer, das nervt und sorgt für gänzlich neue Nachbarschaftverhältnisse.

    Wenn Dir beim Spaziergang jemand entgegenkommt könntest Du theoretisch natürlich im großen Bogen ausweichen. Aber so lernt Dein Welpe ja nix (bei nem erwachsenen Hund wäre es was anderes).
    Also Augen - äh - Ohren zu und durch. Das wird schon, warte mal ein paar Monate :^^:

    lg
    susa

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    Meine Hündin hat einen guten Gehorsam und weiß auch, was die Kommandos bedeuten. Aber manchmal, wenn sie z. B. extrem erschöpft ist bzw. sehr Durst hat, macht sie beispielsweise statt meinem verlangtem "Sitz" ein "Platz". Wie reagiert ihr in solch einer Situation?

    :???: hm extrem erschöpft und sehr viel Durst - da lass ich meinen Hund in Ruhe und geb ihm was zu trinken. Sonst würde ich mir ja nur die schon so gut sitzenden Kommandos kaputt reden.
    Und schau im Vorfeld das es zu derartigen "Zuständen" nicht kommt. (Schattenparken, Wasser dabei, gleich zu Fuß gehen etc.)

    Zitat

    Bzw. manchmal bekommt sie aufgrund ihrer Erschöpfung nicht mit, was ich nun wollte, so dass sie unschlüssig und sichtlich unwohl dasteht, da sie es eigentlich ausführen will. Was macht ihr da? Zweimal sagen soll man den Befehl schließlich nicht, obwohl ich in dieser Situation keine Alternative wüsste.

    Sollte das Kommando noch zumutbar für den Hund sein, weil doch nicht ganz so erschöpft und durstig (Du hast ja die Situation im zweiten Post relativiert) - UND der Hund kennt das Kommando wirklich so gut und zeigt auch guten Grundgehorsam - dann kann es doch nicht vorkommen das er vor Erschöpfung was nicht mitbekommt.
    Das ist doch ein Widerspruch in sich.

    Mein Hund ist ziemlich stur - von gutem Grundgehorsam würde ich da niemals sprechen.
    Daher arbeite ich immer mit Kommando plus Handzeichen. Und das Handzeichen bleibt bis das Kommando ausgeführt wurde, zusätzlich schau ich ihm manchmal recht tief dabei in die Augen.
    Sieht für Außenstehende bestimmt sehr albern aus - aber nach spätestens 3 Minuten macht er dann doch was er soll.

    lg
    susa

    Huhu,

    also ein paar Deiner Fragen kannst nur Du selbst Dir beantworten - denn jeder Hundehalter muss selbst entscheiden was ihm besonders wichtig ist.

    Zitat

    Punkt 1: Gehorsam.
    Wann beginnt man mit Übungen

    Zu Beginn dürfte das Stubenreintraining und das Welt-entdecken mehr als genug Zeit in Anspruch nehmen. Just for fun - als Spiel - kann man natürlich schon alle möglichen Tricks oder Dressurkunststückchen üben, denn nichts anderes ist ein Sitz für einen Hund. Allerdings nicht alle auf einmal sondern nacheinander - d.h. erst wenn der Hund ein Wort gelernt hat darf das nächste kommen.
    Meiner Meinung nach das wichtigste Wort: 1. der Name und 2. das Hier

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    Und zur Leinenführigkeit: Wann sollte man sie daran gewöhnen, ordentlich (also bei Fuß) an der Leine zu gehen?

    Mit der Leinenführigkeit beginnt man sofort, sobald man den Welpen an die Leine nimmt. Das heißt die Leine darf niemals straff werden - dann lockt man den Hund zu sich oder geht in die andere Richtung.
    Mit dem Kommando "bei Fuß" hat das allerdings nichts zu tun - das kann ein Hund erst viel später lernen.

    Zitat

    Punkt 1: Gehorsam.
    Wann beginnt man mit Übungen

    Und zur Leinenführigkeit: Wann sollte man sie daran gewöhnen, ordentlich (also bei Fuß) an der Leine zu gehen?

    Punkt 2: Erziehung.
    Mollie darf nicht aufs Bett, aufs Sofa und auch nicht an den Kratzbaum der Katzen, die für sie ebenso kein Spielzeug sind. Diese Dinge verbieten wir ihr auch von Beginn an mit einem „Nein“. - oder man befiehlt ihr, auf ihrem Platz liegen zu bleiben.
    Wie handhabt man das nun am Besten?
    Und wann beginnt man mit Dingen wie „nicht betteln“, „nicht bellen, nur weil es klingelt“... ?

    Gibt es weitere wichtige Dinge, die sie lernen sollte?

    Dazu muss der Hund erstmal das NEIN lernen - er weiß doch noch garnicht was ihr von ihm wollt.
    Fluffys Nein-Kommando-Training

    Nicht betteln, nicht bellen - das ist zu kompliziert gedacht. Hunde die betteln haben dies von ihren Menschen gelernt. Das Betteln hatte Erfolg, zumindest Aufmerksamkeit. Da hilft nur ignorieren - und sofort loben wenn sich der Hund neutral verhält.

    Ruhig auf seinem Platz zu bleiben ist eine oft nützliche Lektion. Wie alles im Leben lernt der Hund auch dies durch Geduldiges, Konsequentes Handeln des Menschen. D.h. man bringt den Hund ins Körbchen und belohnt das dort bleiben - Anfangs reichen 2 Sekunden für ein Lob, langsam kann man die Zeit steigern.
    Genauso übt man das Alleinbleiben - immer in Minischritten.

    Aufmerksamkeit, Spielen - das ergibt sich auch dem bereits gesagtem.
    Was Du draußen erlauben willst, mußt Du selbst entscheiden. Was der große Hund später nicht soll - muss jetzt schon verboten werden. Was gewünschtes Verhalten ist, muss jetzt schon gelobt werden.

    Klicker und/oder Hundpfeife können sinnvolle Trainingshilfen sein. Aber für nen Welpen - hm - ist doch alles etwas viel, finde ich.

    Der Vorsatz, nun alles von Beginn an richtig zu machen, ist ja löblich - geht aber schnell nach hinten los.
    Bitte bloss nicht verkrampfen, wenn mal was schiefläuft. Überleg Dir was in Deinem Leben wirklich wichtig ist, der Hund also lernen MUSS - und erst danach, was auch noch ganz nett wäre.
    Und dann genieß die Zeit mit dem kleinen Stinker, das geht eh so schnell vorbei. Habt Spass miteinander, hab Geduld und Verständniss - und zeigt ihm einfach wie das Leben geht.

    lg
    susa

    Huhu,

    manchmal sind solche Anfängerfragen schon lustig :lachtot: - dabei war ich grad erst vor zwei Jahren genau an dem gleichen Punkt wie jetzt Du.
    Es ist ein bißchen so, als würden frischgebackene Eltern fragen: Mein Baby macht in die Windel. Gibt sich das später mal?

    Die Antwort heißt: JA, natürlich. Aber eben nicht ganz von allein.

    Es ist völlig normal das ein 12-Wochen-altes Hundebaby Ängste entwickelt vor alle den neuen Eindrücken die nun auf ihn einstürmen. Wie diese Ängste zum Ausdruck kommen - in Deinem Fall Bellen - ist ein bißchen Charaktersache, ein bißchen schon gelerntes Verhalten von der Mutterhündin.
    Das Hundekind muss also möglichst viel kennenlernen - und so langsam selbstsicherer werden und weniger Ängste entwickeln. Bleiben wird vermutlich die Grundveranlagung, bei Angst eben mit Bellen zu reagieren.

    Es ist auch völlig normal das Wurfgeschwister untereinander eine Rangordnung ausraufen, wo dann einer dominiert und der andere unterliegt. Hat mit dem restlichen Verhalten ehr wenig zu tun.

    Vom Prinzip her hat Thera schon recht - ich würde es aber bei einem so jungen Welpen noch nicht als so dramatisch bewerten, da muss nicht krampfhaft gegen gearbeitet werden. Die ganz normale Sozialisation reicht. :^^:

    lg
    susa