Beiträge von susami

    Schließe mich auch an.
    Zusätzlich kann es hilfreich sein ihr ein Kommando zu geben, welches sie schon gut beherrscht (Sitz, Platz).
    Das lenkt ab und bietet einen Grund zum Loben.

    Also "aus" oder "nein", SOFORT wenn Ruhe ist, auch wenns nur eine Schrecksekunde lang anhält, loben ... und dann ihr einfach sagen, was sie stattdessen tun soll. :^^:

    lg
    susa

    Moin Alex,

    alsoo - erstmal ruhig Blut. Datt isses ja nu nich wert sich aufzuregen und zu ärgern.
    Sieh die Situation als DIE Trainingsgelegenheit für pöbelnde Hunde an. Es ist doch so schön vorraus sehbar, ist doch optimal.

    Für Begegnungen mit Dackeln im Freilauf empfehle ich zukünftig eine Pumpgun - mit ordenlichem Wassertank. :D
    Die meisten Dackel hassen Wasser, Deine Möglichkeit zu zielen und zu treffen ist ungleich höher als mit einem einsamen Schlüsselbund.
    Gleichzeitig wie gehabt "Lärm von oben" wenn Emma mitmischen will, und zuckersüsse Butterkekse wenn sie ruhig bleibt.

    Ähnlich an eurem Gartentor - oder, da wäre vielleicht ausnahmsweise sogar ein Sprayhalsband von außen drangehängt ne Alternative. Hauptsache die Dackels lernen, das sie Euch und Eurem Gartentor besser aus dem Weg gehen.
    Ganz nebenbei lernt Emma dabei, daß Du das alles locker regelst - und das es deshalb nicht ihr Job ist. :^^:

    Der offizielle Weg über die Satzung wäre mein letzter Rettungsanker. Sowatt schafft nur Unfrieden - wer bitte soll datt denn durchsetzen, wenn der Herr sich nicht dran hält? Sein Spezi, der Obmann?

    lg
    susa

    Zitat

    Erstmal finde ich es gut, dass sie nach Hilfe gesucht hat.

    Hat sie das denn wirklich?
    Im ersten Post jede Menge negative Beschreibungen plus gesammelte Vorurteile - und gleich im nächsten Post war das Problem durch Weggabe gelöst.
    Dabei ist die Themenstarterin ja nicht ganz neu hier und hatte (wenn ich mich jetzt nicht verlesen hab) in anderen Threads schon Hinweise bekommen worauf bei einem Therapiehund zu achten ist.

    Zitat

    Traurig finde ich nur, dass sie keine wirkliche Hilfe bekommen hat. Stattdessen wurde auf ihr rumgehackt. Finde ich persönlich nicht gerecht.

    Ich weiss - dafür bin ich jetzt lange genug hier - das sie echte richtige Hilfe bekommen hätte. Es gibt hier sogar Trainer die sich in einzelnen Fällen die Mühe gemacht haben persönlich zu einem Fragesteller zu fahren.
    Sie hat aber m.M. nach keine Hilfe haben wollen - sondern nur ein bißchen Dampf ablassen und ihre Vorurteile verbreiten wollen. Das dazu Gegenwind kam finde ich absolut gerecht.
    Doch dann fühlte sich sich gleich angegriffen und wurde pampig und behauptete Erfahrung und Ausbildung zu haben. Das passt aber nunmal leider so garnicht zu ihrem Eingangspost, jemand mit Erfahrung lässt sich nicht von einer dubiosen Hilfsorganisation einen undefinierbaren Mix als Therapiehund andrehen usw.... (ich mag mich nicht wiederholen)
    Kein Wunder das sie sich nicht mehr meldet.

    Zitat

    Ihre Entscheidung halte ich für richtig. Jemand mit kleinen Kindern, dazu auch noch (ich möchte nix falsches sagen) kranken Kindern, sollte sich einen gut sozialisierten und geprägten Hund anschaffen.

    Da stimme ich Dir zu - allerdings überlegt man sich das doch vorher.

    lg
    susa

    Zitat

    Gehts dem Bruno schlechter, weil ich mal über die Hundehaltung und ihre mögliche Perversion in der westlichen Welt nachdenke?

    Liebe Fredericke,

    wäre die Frage sooo gestellt worden - ich bin mir sicher, die Antworten wären ganz andere gewesen. Denn das es perverse Auswüchse in unserer Gesellschaft gibt - auch in Bezug auf die Hundehaltung - würde ich, und vermutlich auch viele andere hier, sofort unterschreiben.

    Leider hat Björn aber die Frage aufgeworfen, ob es moralisch erlaubt ist, mehrere tausend Euro für eine lebensrettende oder lebensverlängernde OP für seinen Hund auszugeben. Da liegt der Schwerpunkt nun doch etwas anders, findest Du nicht?

    lg
    susa


    Ich hab mal fett markiert, was für mich der entscheidende Satz ist. Was die meisten hier bezüglich Deiner Frage für faktisch richtig halten wurde ja oft genug und hinreichend beantwortet.

    Ich weiss auch nicht wirklich, was das soll:
    ein eigenes Verhalten mal reflektieren und dann genauso weiter machen wie bisher. :???:

    Ich gehe davon aus das sich jeder, der nicht gerade einen Goldesel zu Hause stehen hat, in jedem Einzelfall vor einer Ausgabe fragt, ob die jetzt nötig oder in seinen Augen in dem Augenblick gerade sinnvoll ist. Dabei kann man - wie ja auch schon geschrieben wurde, diverse Moralansprüche einfließen lassen. Egal ob es dabei um Futter, Leinen oder OP's geht.
    Das gilt auch für sog. Besserverdiener - nur eben in anderen Dimensionen.
    So gesehen reflektiert man doch ständig sein Verhalten und entscheidet dann.

    Was mich an der Frage ärgert: ein Hund würde so nie denken. Es gibt diesen Spruch - ich find das Original jetzt grad nicht, aber sinngemäß:
    Wir geben ein wenig Zeit und Geld für unsere Hunde, doch er gibt uns dafür alles was er hat, sein ganzes Leben.

    Weil wir für den Hund seine Familie sind - und endlich ist es bei vielen Hundehaltern auch umgekehrt so. Endlich sind Hunde keine bloßen Nutztiere mehr - sondern Partner, Familienmitglieder. Was zum Henker sollte daran moralisch verwerflich sein?

    Für mich wird ehr umgekehrt ein Schuh draus: wie früher und leider teilweise auch heute noch mit Hunden umgegangen wurde und wird - das ist für mich moralisch verwerflich. Oder sollte ich schreiben: menschlich in seinem wahren und schrecklichem Sinne?

    selbstreflektierte Grüsse
    susa

    Hallo,

    also ich ... ähm.... ich kann wirklich jetzt hier nicht alle Fehler aufzählen die ich gemacht habe. :ops:
    Ich würde fast alles anders machen. :kopfwand:
    Und ich kann meinem Hund nur auf Knien danken :gott: das er trotzallem nicht ein total versauter Psycho geworden ist.

    es gibt so ein-zwei Fehler die ich nicht gemacht hab:
    - Stachelhalsband
    - Haltie mit vier Monaten
    - E-Halsband
    - Discounter-Futter

    *den traurigen Rest könnte ihr euch ja jetzt denken*

    Vielleicht hab ich nochwas richtig gemacht: Nach den ersten zwei katrastophalen Wochen war und bin ich unermüdlich darin, mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern. Auch dabei hab ich einige Holzwege gepflastert - aber seit gut einem Jahr hab ich die richtige Hundeschule für mich und kurz danach auch das DF entdeckt. Und seitdem mache ich schon fast alles anders. Und beim nächsten Welpen *klingt irgendwie toll* wird eh alles besser, versprochen!

    lg
    susa

    Hallo Birgit,

    ich wollte hier schon lange unsere Geschichte reinschreiben - hab den Thread aber irgendwie verloren.

    Also....

    Ich wollte ja eigentlich schon immer nen Hund, seit ich denken kann hab ich meine Eltern damit genervt. Doch meine Mutter blieb hart - die hats einfach nicht so mit Tieren. Ich durfte Fische und Vögel halten, mehr nicht.

    Dann war die Situation auch erstmal nie so, daß an nen Hund zu denken war. Also hatte ich Katzen, im Laufe der Zeit insgesamt vier. Katzen sind toll, ich liebe die Samtpfoten - aber sie sind wirklich kein Hundeersatz.

    Jetzt endlich hatten wir eine Wohnung wo Hundehaltung erlaubt war, unsere Arbeitszeiten waren so, daß ein Hund nie lange allein sein musste - und finanziell ging es uns auch endlich so gut, das wir diese Verantwortung übernehmen konnten.
    Wir haben dann Rassebücher gewälzst und Tierheime besucht - konnten uns aber weder für ne Rasse noch auf einen bestimmten Tierheimhund einigen. Mein Freund wollte das Thema schon wieder ad acta legen - da sah ich die Internetanzeige bei Kijiji: total süsse Welpenfotos! So einen wollte ich auch! Und mein Freund meinte, ok, ruf an.

    Gesagt, getan. Drei Tage später konnte ich mir einen der 12-Wochen alten Welpen aussuchen. Und nach 1,5 Stunden während denen Jacko nicht von meiner Seite gewichen ist obwohl seine übrigen drei Brüder miteinander spielten fuhr ich mit ihm auf dem Arm nach Hause.

    Also genauer gesagt, Jacko sollte auf dem Beifahrersitz auf ner Decke hocken und ich musste fahren, ich war ja allein. Fragt bitte nicht wie, aber es hat geklappt. Nur als ich in unsere Garage fuhr hat Jacko dann erstmal sein Mittagsessen ausgespuckt - klar, er kannte Autofahren ja nicht.
    Ich hab ihn dann hochgetragen in unsere Wohnung im 1. OG, hatte noch ca. 15 Minuten Zeit und musste dann zur Arbeit.
    Dort sollte mein Freund mich gegen 19.00 Uhr ablösen - Jacko hätte also ca. 15 Minuten allein bleiben müssen, so hatte ich es jedenfalls geplant. Doch mein Freund ist erstmal einkaufen und in die Videothek gefahren, Jacko war gleich am ersten Tag bei uns 1,5 Stunden allein - problemlos, nur natürlich nicht stubenrein.
    Ich war ziemlich sauer auf meinen Freund - und soo stolz auf den kleinen Plüschigen.
    Naja, erstmal Wohnung trocken gelegt, Jacko in den Garten getragen, was gegessen, bißchen gespielt, wieder in den Garten, bißchen gekuschelt, nochmal in den Garten - inzwischen war es Zeit ins Bett zu gehen.

    Ich wollte nur noch schnell den 10-er Karton Milch hochtragen - da hab ich mir direkt vor der Haustüre den Fuß umgeschlagen. AUTSCH - mein Knöchel ist sofort total dick angeschwollen und ich bin auf dem anderen Bein mühsam die Treppe hochgehüpft.

    :motz: Wie sollte ich jetzt bloss die erste Nacht mit Jacko überstehen? Ich war doch mit ihm allein, mein Freund hatte Nachtschicht. Und Jacko konnte noch nicht und ich nicht mehr die Treppe überwinden.
    Ich sah mich schon alle zwei Stunden einen PipiSee aus dem Schlafzimmer wischen :kopfwand:

    Doch mein großer Schatz hat ganz einfach durchgeschlafen. Gleich in der ersten Nacht - und von da an immer, total problemlos. Als ob er verstanden hatte um was es ging. Als ich mich schlafen gelegt hab, da ist er einfach unters Bett gekrabbelt, dort schläft er bis heute am liebsten.
    Den Anblick wie er am nächsten Morgen um 7.00 Uhr, als mein Freund von der Nachtschicht heim kam, nach guten 8 Stunden total verpennt wieder unterm Bett zum Vorschein kam, werde ich sicher nie vergessen.
    :liebhab:

    Wie Larry zu uns kam ist wieder ne andere Geschichte, nachzulesen hier:
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…hund+zugelaufen

    lg
    susa

    Koyuki

    nur mal so als Faustregel: man braucht immer mindestens so lange ein neues Verhalten anzutrainieren, wie man vorher das alte geduldet hat.

    In Deinem Fall - DU hast Dein Verhalten doch erst vor 2-3 Monten geändert, er wird also noch unsicher sein weil er Dich eben anders kennengelernt hat.
    Ich halte auch nicht ganz so viel von ignorieren, Dein Hund braucht Deine Führung. Sag ihm einfach was Du willst, ermutige ihn oder bremse ihn - jenachdem eben. Gib ihm ein Kommando was er schon gut ausführen kann und lobe ihn dafür - SO baut man Sicherheit auf.
    Mach "Abenteuer"-Wanderungen mit ihm, stell ihn vor neue Herrausforderungen, die er aber gut bewältigen kann (über einen Baum springen, durch einen Tunnel gehen ... irgenwas was Euch unterwegs begegnet)
    Wenn er schon zittert bloss weil Du einatmet - dann lach ihn aus, schnapp ihn Dir und knuddel ihn kurz. Vielleicht läßt Du das tiefe Einatmen auch mal bleiben.

    Du wirst außerdem noch länger brauchen weil Deine Familie nicht so recht mitzieht - Dein Hund die Spielregeln also quasi nur bei Dir befolgen muss. Den Anteil Deiner Geduld schuldet aber eigentlich Deine Familie Dir, nicht Dein Hund - der muss es nur ausbaden.

    Mach Dir ein Konzept: was soll der Hund lernen, in welcher Reihenfolge?
    Was ist im Alltag besonders wichtig?
    Schreib mal für sich selber auf was Dich im Augenblick stört, und wie ein Training in Teilschritten dagegen aussehen könnte - ein Trainingstagebuch.
    Das hilft Dir auch über Trainingstäler zu kommen und den Mut nicht zu verlieren.

    lg
    susa

    Zitat

    sorry OT ,aber @ susa: Wo gibt es denn das Hundeauslaufgebiet ? Meinst du Innflutmulden Rosenheim ?

    Ja, frag mich jetzt nicht wie der Ortsteil heißt - aber wenn Du Richtung Schloßberg über die Innbrücke drüber fährst und dann gleich links, noch vor dem Mex-Restaurant. Dann ziemlich weit durch bis hinter diesen Blumenladen, da ist ein kleiner schattiger Parkplatz, ne Hundetoilette und ein Schild. Dort die Treppe auf den Damm rauf - schon stehste im Hundeparadies. :D
    *ich bin immer noch total begeistert, es war so entspannt dort*
    lg
    susa