Beiträge von susami

    Ziemliches Durcheinander hier ... :???:

    Lassen wir das Thema HD mal außen vor ...

    Es gibt - besonders bei den Showlinien - doch immer wieder mal Fehlentwicklungen in den Standarts. Bis hin zu dem, was zu Recht den Begriff Qualzucht erhalten hat.
    Die extreme Schiefstellung der Schäferhundhinterhand war so eine Entwicklung - die inzwischen gottseidank rückläufig ist.

    Wie schon in dem anderen Thread am Beispiel der Sharpei-Züchterin deutlich wurde - problematisch wird es immer dann, wenn Extreme gewünscht werden:
    Teacup-Hündchen, kaum größer als ein Meerschwein
    Gigantismus
    zu kurze Nasen
    zu große Augen
    zu langer Rücken
    ausgefallene Fellfarben
    usw. usw. - lauter "Zuchtziele" unter denen die Hunde der jeweiligen Rasse garantiert leiden werden in irgendeiner Form.

    In all diesen Bereichen haben wir "Verbraucher" aber doch die Möglichkeit, durch Nachfrage zu steuern. Sicher leben die Züchter von solchen Showlinien ein wenig in ihrer eigenen Welt und haben einen entsprechend verschobenen Blickwinkel. Doch wenn es keine Nachfrage mehr nach derartig extrem "designten" Hunden gäbe, würde sich das alles sicher in Grenzen halten.

    Zitat

    Wer sagt denn sowas?

    Ich hab das so verstanden, das Jaelli damit meint, das man ja nur mit Hunden aus der gleichen Rasse weiterzüchten kann.
    Bei seltenen Rassen wird das mit dem Genpol ja dann tatsächlich ein Problem.
    Oder sind dann doch gelegentlich Einkreuzungen erlaubt?

    Zitat

    Interessant finde ich auch die Aussage weiter oben, dass nur noch Förster jagen dürfen. Zeugt auch von einer intensiven Beschäftigung mit der Materie :ironie2: . Die haben heute nur noch selten einen Jagdschein, weil das nicht mehr zwingend zur Ausbildung gehört. Mal ganz davon abgesehen, wie die bei Revieren von über 1.000ha neben dem forstlichen Aktivitäten (ein Wald ist ja vom Grundprinizp nichts anders wie ein Feld mit Bäummen statt Getreide) noch jagen gehen sollen? Und dann dafür extra noch wenn anstellen. Klar, kein Thema, nur müssen dann 1. mehrere Millionen Steuern ersetzt werden die direkt und indirekt aus der Jagd fliessen und 2. Geld für die Bezahlung der "Jäger" aus der öffendlichen Hand kommen. Alles in allem kein guter Einfall.

    Hallo Christian,

    Das war keine Aussage sondern ein Veränderungsvorschlag das das Jagdrecht nur noch beruflich ausgeübt werden sollte und bezog sich daher explezit nicht auf den aktuellen Status quo.

    Aber tatsächlich hab ich weit weniger Ahnung von der Materie als Du - und daher freut es mich, das Du Dich hier in die Disskussion einbringst.

    Vermutlich hast Du sogar Recht, das mein Vorschlag so einfach nicht zu finanzieren wäre - mich stört halt extrem, das hier im Grunde Privatleute quasi eine "Lizenz zum Töten" in den Händen halten. Und nicht jeder geht damit so verantwortungsvoll um.
    Wenn dann dazu noch Speziwirtschaft und Seilschaften wirken - so wie in dem von Tucker beschriebenen Fall - wirds richtig böse.

    Dein Ansatz über die langwierigere Ausbildung zu wirken wäre sicher schon eine gut greifende Maßnahme. Ob das allein ausreichen würde die "schwarzen Schafe" aus Euren Reihen zu dezimieren, daran hab ich dennoch Zweifel.
    Ein weiterer Ansatz wäre m.M. nach, wenn die Jägerschaft solche "Ballermänner" ausgrenzen würde - ich weiss nicht inwieweit das schon geschieht und ob es wirkt.

    Bei einer großen Zahl von freilaufenden Katzen - handelt es sich da wirklich um Tiere die einem Menschen zugeordnet werden können? Sind das nicht viel öfters halbverwilderte Bauerhofkatzen, die auch noch jedes Jahr Nachwuchs produzieren, weil sich eben niemand um sie schert - auch nicht um Sterilisation oder Kastra?
    Jagen und töten gehört zur Natur - daß also Katzen auch in gewissem Rahmen Vögel und Mäuse jagen wäre doch ansich kein Problem (wobei mir natürlich die Tiere immer leid tun wenn ich es mitkriege)
    Das Problem ist doch mal wieder, das durch Menschen ein Ungleichgewicht geschaffen wurde/wird - Richtig?


    @ Britta - na sicher gibt es solche und solche.
    Auch bei den Nicht-Jägern.
    Nur die haben eben i.d.R. keine Waffe in der Hand die sie schamlos missbrauchen können - und wenn es nur als Druckmittel ist.
    (ja, ich hab Deine Geschichte von diesem Meckie-Messer noch im Hinterkopf)

    Ich kenn inzwischen hier vor Ort auch einen Jäger mit dem man ganz vernünftig reden kann. Und ich persönlich hab tatsächlich bislang noch nie negative Erfahrungen mit Jägern gemacht. Es kommt sicher sehr oft auch darauf an, wie man selbst "in den Wald" reinruft.
    Ich will auf keinen Fall die gesamte Jägerschaft verteufeln - trotzdem erschrecken mich die vielen Geschichten von derartigen "Jagdunfällen" - und auch was Ines über die Geisteshaltung mancher Jäger selbst erlebt hat. Und was Tucker schreibt. Und da mach ich mir eben Gedanken, wie man die Spreu vom Weizen trennen kann.

    Der Eingangstext ist sicher polemisch, und die Statistik sagt ja nun nichts darüber aus, ob die Abschusszahlen zu Recht bestehen - weil es eben entsprechen viele wildernde Hunde gab, oder ob gewisse Jäger Spass daran haben Hunde zu erschießen und einfach nur hinterher behaupten, der Hund hätte gewildert - und wir wissen doch alle, das es auch leider solche Jäger gibt. Es wird wohl beides zutreffen, und wie die Verteilung ist läßt sich kaum feststellen.

    Gwendolin
    Soweit ich weiss sehen die Jäger das anders. 30 Meter sind meines Wissens nach 20 Meter zuviel. Da könntest Du dann schon - trotz Deines vom Prinzip her richtigen Ansatzes - mit einem Jäger der es drauf anlegt, Schwierigkeiten bekommen.

    lg
    susa

    Klar ist sowas für die meisten Hunde unangenehm.
    Je mehr Theater ihr deswegen macht, um so doller wird sie sich wehren.
    Also einfach kommentarlos die Nummer durchziehen. Bloss nicht beruhigend auf sie einreden.
    Gut ist, wenn die Tropfen nicht zu kalt sind (Fläschchen in den Händen vorwärmen)

    Bei meinem großen Hund hab ich das so gemacht, das ich zu ihm runter auf den Boden bin, ihn in Seitenlage gebracht hab und mich dann quer über ihn gelegt hab, kurz hinter den Schultern. So war schonmal sein hinterer Körper fixiert. Dabei hab ich mich natürlich mit dem Ellegoben abgestützt und gleichzeit mit der Hand das Ohr zurückgezogen, mit der anderen Hand eingeträufelt.

    Und nachher ruhig gelobt und ein Superleckerlie gegeben.

    Zitat

    Und genau DESHALB wird im Tierschutz ganz veraltet kastriert ... Punkt!

    Punkt?

    Ich glaube das die Leute, die nunmal unbedingt das "Wunder der Geburt" an ihren eigenen Hunden erleben wollen - und die Leute, die "ups" irgendwie mal nen Moment nicht aufgepaßt haben - und die Leute, die ganz bewußt süsse Mischlingshündchen produzieren und anbieten wollen
    ... keinesfalls durch die Routine-Kastras im Tierschutz abgehalten werden.
    Die holen sich eben ihre Hunde woanders, notfalls auf dem Polenmarkt.

    Bei ner ordentlichen Vor- und vor allem auch Nachkontrolle durch die TH hier in DE sollte doch ein vernünftiger Umgang mit dem Tierschutzhund gewährleistet werden können. Und dann ginge es theoretisch doch auch ohne Kastra.

    Hier - in diesem Thread - gings aber eh nicht um Tierschutz, sondern um Frühkastra ja oder nein. Dies wurde von den Antwortgebern ausgeweitet auf die Frage, warum Kastra überhaupt ...
    ... und diese Frage finde ich nach wie vor berechtigt. Ich seh hier - in diesem Fall - keinerlei Indikation für eine Kastra.
    Wenn ich meinen Hund vor Krebs schützen will guck ICH jedenfalls erstmal nach ner vernünftigen Ernährung, statt an ihm rumschnippeln zu lassen.

    Deinen Ansatz kann ich unterschreiben - allerding ist manches relativ. z.B.: Was bedeutet "von der Truppe entfernen" in Metern?
    Hier brauchen wir uns jedenfalls nicht über korrektes Hundeverhalten auszutauschen - ich glaube da sind wir uns eh weitgehend einig.

    Im Übrigen ging es dem Themenstarter ja darum, das es wohl in manchen Jägerskreisen zum "Sport" gemacht wird, freilaufende Hunde (auch in relativer Nähe zum Halter) und freilaufende Katzen zu jagen.
    Vielleicht weil diese "Jäger" sonst recht wenig vor ihre Flinte kriegen?

    Zitat

    Die Stadtreinigung ist an allem Schuld und überhaupt wozu brauchen wir Schnee in Berlin, der soll gefälligst in Bayern bleiben

    Na dann schickt den Schnee doch mal her ... hier ist bislang kaum was gefallen. Einmal ne dünne Puderzuckerschicht - und einmal so 10-20 cm. OK - der Januar und Februar kommen ja auch noch.

    lg
    susa

    die die friedliche Stille im Schneewald liebt, wenn bloss nicht die Beiden Terrier so laut kläffen würden :roll:

    Zitat

    Ich weiß 5 cm sind nicht viel, aber wenn man es nicht gewohnt ist, dann kann es einfach gefährlich sein.

    Und ich lasse meinen Hund in der Stadt einfach nicht ohne Leine laufen, das ist mir zu gefährlich. auch wenn sie nicht auf die strasse läuft, fahren die hier wie sie chaoten und gucken auch nicht, wenn sie in eine einfahrt reinfahren oder so.

    ich bin halt da auch ein kleiner pechvogel... :/

    :hallo:

    Ich hab mich ja nur gewundert, das 5 cm Schnee so glatt sein sollen. Ich wohn mittlerweile im tiefsten Süden von DE - und wegen 5 cm fährt glaub ich nichtmal der Räumdienst raus (ok - ich übertreibe ein wenig ;) )
    Aber wenn Du bei sowas ein Pechvogel bist ... :knuddel:
    Vorsicht ist besser als Gipsfuß - auch für den Hund.

    Deine Ansicht, den Hund nicht in der Stadt ohne Leine laufen zu lassen teile ich zu 100 %. Da wunder ich mich oft, wie sorglos manche Hundehalter da sind. Nicht nur die Tiere sind manchmal unberechenbar, auch mancher "liebe" Mitmensch.

    Dann lies nochmal, Alina.

    Gifti ist erst 20 Jahre alt und lebt noch beim Vater - dieser muss sämtliche Entscheidungen bezüglich des Hundes also mittreffen.

    Außerdem hat ja anscheinend noch nicht sooo viel Ahnung von Hunden, da können solche Horror-Gerüchte über den eigenen, grade aus dem TH geholten Hund einen schonmal verunsichern, findest Du nicht?

    Letztlich macht Gifti es ja genau richtig - sie versucht so viel wie möglich rauszufinden: über ihren Hund - und über die Möglichkeiten die es gibt.
    Das gibt mir die Zuversicht, dass sie schon ihren Weg mit diesem wirklich traumhaft schönen Hundekerl machen wird.
    Wer lernen und wissen will kann fast alles schaffen - viel schlimmer sind die Besserwisser und Unbelehrbaren.

    Zitat

    Hallo,
    am liebsten würde ich ja schon jetzt mir endlich meinen langersehnten Welpen holen, aber ich hab gehört, man soll sich lieber im Frühjahr/Sommer einen Welpen holen.

    Huhu,

    zu den Jahreszeiten wurden ja schon die verschiedensten Meinungen geschrieben.
    Ich wollt nur mal schnell anmerken, das man sich ja nen Welpen nicht einfach mal eben holt - so wie ne Tüte Nudelsuppe im Supermarkt.

    Du musst ja erstmal nen guten Züchter finden, Kontakte knüpfen, evtl. sogar auf ne Warteliste ... und dann natürlich den Wurf abwarten, und die mindestens 8 Wochen die die Welpchen dann noch beim Züchter bleiben sollten.

    Der Lauf der Natur bedingt nunmal, das die meisten Hündinen im Frühjahr und im Herbst läufig werden - und dann eben auch ggf. Welpen haben.
    Ich find auch so rein vom Gefühl her das Frühjahr passender - wenn eben die gesamte Natur zum Leben erwacht und auch andere Tiere ihre Jungen bekommen.