Zitat
"Ob ein Trockenfutter oder ein Dosenfutter primär Stoffwechselprodukte von Milben enthält, ist ausschliesslich von der Art der verwendeten Futterkomponenten und deren Qualität abhängig.
Enthalten sind Milben sind vor allen Dingen in Futterkomponenten, die auf Geflügelbasis (wegen der häufig verarbeiteten, milbenbelasteten Federn) oder von vornherein mit milbenbelastetem minderwertigen Getreide oder andere Risikokomponenten hergestellt werden."
Zum Thema Getreide hat mir mein TA recht einleuchtend gesagt: das allermeiste von uns verwendete Getreide kommt nicht frisch direkt vom Nachbarsbauernhof.
Es kommt aus dem Ausland und muss daher lange Transportwege- und zeiten zurücklegen, in Silos und Schiffscontainern. Und eben dort vermehren sich dann die Futtermilben. Es gibt daher kein milbenfreies Getreide, das für Trofu verwendet werden könnte.
Er erzählte mir, das sein Bruder ebenfalls hochgradig allergisch auf Milben im Getreide reagiert - und das seine Schwägerin daher eine kleine ortsansässige Getreidemühle ausfindig gemacht habe die frisches Getreide (also kaum gelagertes) direkt frisch in kleinsten Mengen mahlt - mit diesem Mehl kann sie dann backen, ohne das allergische Reaktionen auftreten.
Diesen Aufwand würde aber natürlich kein Futtermittelhersteller betreiben - es wäre auch nicht bezahlbar.
Das Gleiche Problem tritt im Prinzip bei allen anderen getrockneten Waren an, die für Futtermilben genießbar sind. Also auch bei den beliebten Kausnacks.
Mittlerweile frisst mein Hund seit ca. vier Wochen nur noch Fleisch (Reinfleischdosen von Kiening, TK-Fleisch), Kartoffel und Gemüse - und es zeichnet sich langsam eine Verbesserung ab.
Als Leckerlies gibts derzeit Käse- und Leberkäsewürfel, nächste Woche werde ich mal Hähnchenherzen dörren ... und wenn ich Zeit hab back ich meine Thunfischtrüffel aus 50% Thunfisch (im eigenen Saft) und 50% Kartoffelbrei.
lg
susa