Beiträge von susami

    Ich find den Weg so wie Du ihn gehst schon richtig - vorrausgesetzt er hat draußen nen guten Folgetrieb und ihr seid in ungefährlichem Gelände (= keine Strasse) unterwegs. :gut:

    Drinnen musst Du versuchen ihn weiter vorsichtig an die Leine zu gewöhnen. Vielleicht ist sie zu schwer?
    Vielleicht wäre ein Welpengeschirr besser, weil so erst garkein Druck am Hals entsteht (auch nicht durch das Gewicht der Leine)

    Ansonsten einfach den "Tollwutanfall" durchstehen, kommentarlos am Besten ... und ihm ein nettes Spielchen anbieten. Danach die Leine schnell wieder weg ... und das paarmal am Tag. :D

    lg
    susa

    Zitat

    Der Hund ist zudem ja sehr früh von der Mutter getrennt worden, kann also durchaus deswegen immer noch Probleme haben.

    So wie wir es gehört habe, wird er gar keinen, oder wirklich nur sehr wenig, Kontakt zu seiner Mutter gehabt haben. In Polen soll es wohl so sein, so haben wir gehört, dass Mischlinge wohl keine Überlebenschance haben. Sie werden aufgesammelt und nach kurzer Zeit im tierheim eingeschläfert. Das Idefix die Mutterschule fehlt merkt man schon sehr deutlich. Wir haben ihn zum Anfang mit Welpenmilch mit der Flasche bzw. versucht mit einer Spritzen( ohne die Metallspitze natürlich!) die Milch "einzuflößen" weil er nämlich die ersten 2 - 3 Wochen fast gar nichts getrunken noch gegessen hat.

    na Wahnsinn ... dann habt Ihr ganz bestimmt eigentlich eine sehr sehr enge Bindung aneinander. Oder ihr hattet, bis euer Baby kam???
    such Dir nen animal-learn-trainer in Deiner Nähe ... ich bin mir ziemlich sicher das es keinen Grund gibt an Abgabe zu denken, das kann man sicher mit etwas Geduld hinkriegen.
    Euer Kind müsst ihr natürlich schützen - aber auch das kann man ja managen. Bis ihr im Training mit dem Hund soweit seid, das alles wieder liebevoller abläuft.

    lg
    susa

    Zitat

    Fazit?Ihr denkt also,dass sie erst Sicherheit gewinnen muss?Dann hört sie auf zu Fiepen?

    Na logisch, oder?
    Stell Dir vor Du würdest als Kleinkind von Mama und Geschwistern weggerissen ... und da ist dann so ein großes Alien, was ab und zu ganz nett zu Dir ist, Dich dann aber immer wieder verstößt.
    Ich schätze mal Du würdest die Welt auch nicht mehr verstehen und würdest aus Angst und Trauer fiepsen.

    Mach einfach alles, was Du erreichen willst mit ganz viel Spass. Schick sie in ihr Körbchen als wäre es ein Spiel, feier Party mit Ihr wenn sie 30 Sekunden freiwillig alleine drin bleibt ... usw.

    Dann ist Hundeerziehung wirklich Kinderleicht und macht auch noch Spass.

    lg
    susa

    Tja - ich kann mich auch nur anschließen. Die Überschrift hätte genausogut heißen können: Halter aggressiv gegen Idefix.

    Daher kein Wunder. Das die Situation derzeit bei Euch zu eskalieren scheint kann an mehreren Punkten liegen.
    1. Der Hund ist jetzt mit 3 Jahren endgültig erwachsen, d.h. er traut sich jetzt vielleicht ehr sich zu wehren.
    2. Ihr seid vermutlich durchs Baby/Kleinkind nervlich angespannter
    3. Ihr habt vermutlich durchs Baby/Kleinkind auch weniger Zeit für den Hund. Der läuft nebenher und soll halt funktionieren ... und das geht leider fast immer schief.
    4. Wenn Ihr den Hund schon mit 3-4 Wochen bekommen habt, dann hat er nicht ausreichende Sozialisation durch Mutterhündin und Wurfgeschwister. Er hat daher höchstwahrscheinlich Defizite im Umgang mit anderen Hunden - und auch mit anderen Lebenwesen allgemein.

    Eure Erziehungsmethoden schüren diese Defizite nur noch, die Hundeschule scheint zumindest nicht sonderlich hilfreich zu sein - vermutlich ehr ebenfalls kontraproduktiv.

    ABER: mit vernünftigem Einzeltraining kann man da bestimmt einiges bewegen. Sucht Euch einen guten Trainer der Euch zuhause beobachtet und wirklich alles gründlich mit Euch bespricht.

    lg
    susa

    Genau richtig, Brinisani :gut:

    und lass die AUS-Brüllerei ... Dein Zwerg weiss doch noch garnicht was das bedeuten soll, und Du verschleisst Dir damit nur das Kommando.

    Eine Rütteldose hat in einem Hundehaushalt eh nix zu suchen, erst recht nicht beim Welpen. Du willst Deiner Kleinen den Boden doch nicht vollends verleiden, oder?

    Setzt Dich doch auch mal zu ihr auf den Boden und spiel dort mit Ihr ... damit sie nicht Boden mit negativen Gefühlen verküpft sondern mit positiven.

    lg
    susa

    mal ganz abgesehen davon, das ich inzwischen kein TroFu mehr füttern würde ...

    ... ich hab das Anfangs auch so gemacht. Ganz einfach weil doch die Zusammensetzung immer ein wenig anders ist, und durch Abwechslung auch evtl. Mängel wieder ausgeglichen werden. Vorraussetzung ist allerdings das der Hund den ständigen Wechsel gut verträgt.
    Hunde die schon jahrelang immer das gleiche Futter bekommen vertragen i.d.R. so einen abrupten Wechsel nicht ... der Magen ist ja nix mehr gewöhnt.
    Aber frag mal Deine Bekannte, was sie denn macht falls ihre Futterfirma mal nicht liefern kann oder gar schließt?

    lg
    susa

    Zitat

    Ich finde die Ikea-Spielzeuge sehr viel haltbarer als die extra für Hunde gedachten.

    Jo - mit Ikeatieren hab ich auch gute Erfahrungen gemacht.
    Außerdem noch empfehlen kann ich einen Bären von Karlie, der Arme, Beine und einen Henkel aus Seil hat.
    Und die Quizzer-Ente von Kong, Bauchfüllung ist ein Tennisball und sie hat noch einen Ersatzball dabei. (gibt noch zwei baugleiche andere Tiere)
    Ansonsten kauf ich keine Spielsachen mehr im Tierfachhandel ...

    ... das allerliebste Spielzeug meiner Hunde ist ein Knäuel aus alten, abgetragenen Socken, die ich immer weiter ineinander geknotet habe.

    lg
    susa

    Zitat

    Also, ich würde gerade wenn beide Nachtschicht arbeiten den Hund im Haus lassen. Unsere Sina ist auch, wenn Sie alleine ist, völlig ruhig und macht dann ihr Nickerchen. Ich finde gerade das Gebell, wenn sich ein unbefugter dem Haus nähert, wenn es direkt aus dem Haus kommt wesentlich effektiver als wenn es aus einem Zwinger hinter dem Haus kommt. Wenn ich Einbrecher wäre, fände ich den eingesperrten Hund im Zwinger wahrscheinlich besser als wenn dieser hinter der Haustüre auf mich lauern würde. Darüber würde ich auch einmal nachdenken....

    Ich finde, dieses Argument ist leider etwas untergegangen .... dabei könnte doch grade dies Deinen Mann überzeugen.

    Und vielleicht noch: je nach Garten ist ein Hund alleine draußen gefährdet. Es gibt immer mehr Hundehasser die auch nicht davor zurückschrecken über einen Gartenzaun zu steigen - Gift oder mit Glassplittern gespikte Frikadellen sind zur Zeit da sehr beliebt.
    Oder die Nachbarn werden mit der Zeit zu Hundehassern, weil Euer Hund allein draußen alles verbellt was sich bewegt (das würde zumindest unser Hund tun)
    Allein deshalb lass ich meine Hunde niemals aus den Augen.

    lg
    susa

    Nun ja ... es soll ja schon vorgekommen sein, das ein Hund einfach wegläuft und nicht mehr gefunden wird. :roll:

    Zum Thema Hund zeitweise abgeben:
    ICH persönlich würde einem Fremden meinen Hund nichtmal für eine Sekunde an die Leine geben, selbst wenn ich dabei stehe. Dazu muss ich die Person erstmal kennen und wissen (nicht glauben, nicht vom hörensagen) wie sie mit ihren eigenen Hunden umgeht.

    Meinen Hund über längere Zeit jemand anderem überlassen ... da hab ich sogar Schwierigkeiten bei meinem Freund, weil auch der nicht immer alles genau so macht wie ich es für richtig halte. Ok, da mach ich es - aber es fällt mir schwer.

    Bei Hundehotels oder -pensionen ... ich hätte ganz sicher arges Bauchgrummeln und würde 1000mal nachfragen, kontrollieren und prüfen. Bei privaten Hundesittern - wenn ich sie denn vorher kennengelernt und für gut befunden habe - könnte ich es mir schon ehr vorstellen.

    Aber zu wildfremden Leuten ... NIEMALS! ... und das der Hund von der einen Woche jetzt bei dieser Frau schon heimatliche Gefühle haben soll :???: ... nein, ich versteh es einfach nicht.

    lg
    susa