Schade das ich diesen Fred gestern irgendwie überlesen habe.
Das allermeiste was mir durch den Kopf schoss wurde ja schon geschrieben.
Ich finde die Überschrift schon falsch:
Nicht der Hund entzweit die Familie!
Die ist längst entzweit - und erkennbar ist das (vermutlich unter anderem) an den Problemen mit dem Hund.
Und es liest sich auch so, als hätte das Ganze eine lange Geschichte - vermutlich sogar länger als die 9 Jahre die dieser Hund bei Euch lebt - äh - residiert.
Alles ist sooo eng verflochten: Wohnhaus, Büro ... Familienunternehmen, alle Kinder arbeiten dort, und die zukünftige Omi bekommt nach lebenslangem Kinder und Hunde erziehen dann bald das nächste Baby in ihre Obhut.
Der Rest präferiert schnelle Lösungen: ein Anti-Bell-Halsband wird ausprobiert, sonst soll der Hund eben weg oder eingeschläfert werden.
Jedenfalls nichts, mit dem man sich persönlich mal länger selber beschäftigen müsste.
Auch sonst wurde sich bislang nicht mit dem Hunde beschäftigt - wenn er zu lange bellt wird lieber die Flucht ergriffen.
Und nun soll die Mutter auch noch zum Hundetrainer rennen - und später dann natürlich in die Hundeschule.
Es gibt sonen blöden Satz von der TV-Psychotante Angelika Kallwas (kommt immer schon in der Vorschau)
"Man kann die Anderen nicht ändern, man kann nur sich selbst ändern" ....
meist verändert sich dann auch die Reaktion der Anderen.
Das ist jetzt natürlich etwas "ins Blaue rein" psychologisiert ... aber das ist eben das, was ich so aus Deinen Zeilen rauslese. Vielleicht stimmt es ja so - zumindest teilweise?
Kannste ja mal drüber nachdenken - und/oder mit Deiner Mutter drüber reden.
Ach - und nochwas: es gibt nie im Leben nur eine Option (Einschläfern ist m.M. nach gar keine)
... vielleicht ginge es dem Hund besser, wenn ihr ein neues gutes Zuhause für ihn suchen würdet.
.... vielleicht wäre es für Eure Familie gut, wenn ihr nicht alle zusammen arbeiten würdet, und auch noch räumlich so eng verknüpft wärd.
Und noch son Psychotipp: je mehr Ihr gegen den Hund wettert - um so mehr wird Eure Mutter Partei für ihn ergreifen. Druck erzeugt Gegendruck.
Also nehmt um Himmelswillen Dampf raus aus der Diskussion - das Baby-Problem läßt sich auch so managen, daß eben Hund nicht ans Baby rankommt um es irgendwie zu gefährden.
lg
susa