Beiträge von susami

    Paulie,

    1. sei doch froh das die Tierschützer in Deinem Beispiel mit dem alten Mann und den vielen Wellensittichen die Fehlentscheidung der Sozialarbeiter quasi durch die Hintertür revidiert haben.

    2. mach Dich doch mal schlau, was hier in DE so alles an Tierelend geschieht. Selbstverständlich auch - wie in Deinem Beispiel erwähnt - werden Tiere zerhackt, in Tüten gepackt, eingefroren usw.

    ... und jetzt wird's so richtig spannend für Dich:
    ich hab das komische Gefühl, das hinter solchen Gewalttaten gegenüber Tieren UND Kindern oft die gleiche lebensverachtende Gesinnung steckt.

    Und die fängt leider schon damit an, das jemand einem anderen Lebewesen die Seele absprechen will!
    Und hört noch lange nicht damit auf, Leben sinnlos in die Welt zu setzen - sowohl bei Kindern alsauch bei Tieren.

    Zitat

    ich hab keine Ahnung, wie viel da übrig bleibt, desshalb frag ich ja! Die 300€ sind geschätzt bzw. spekuliert, weil ich wirklich keine Ahnung hab :roll: . und äh ja, wenn mein Stundenlohn - auch am Sonntag - 150€ betragen würde, dann würd ich das wahnsinn finden :lachtot: !

    Tja - dann weißte ja jetzt, waste studieren musst. :lachtot:

    ähm ... vergiss nicht zu berechnen, das Du während des Studiums kein Geld verdienen kannst, stattdessen aber Lebensunterhaltskosten hast, außerdem Kosten für Lehrmittel und vermutlich auch Studiengebühren.
    Das muss Du dann noch gegenrechnen.

    durchkalkulierte Grüsse
    susa

    Zitat

    nicht direkt durch das oa, aber vielleicht hat sie dann die nase so voll, dass sie den gedanken an einen neuen hund fallen läßt. falls nicht und es zieht ein neuer ein, der dann auch auffällig wird, ist sie jedenfalls schon mal beim oa bekannt und das wird dann ein problem für sie werden.

    gruß marion

    Genau - kein theoretisch kann das Vet.-Amt dieser Frau ja auch ein Haltungsverbot auferlegen. Dann darf sie - zumindest theoretisch - keine Hunde (oder überhaupt keine Tiere) mehr halten.
    Leider muss dazu meist noch viel mehr passieren.

    Die Versicherung muss m.M. nach in diesem Fall zahlen - genau für solche Situationen ist man ja schließlich versichert: das wegen der s.g. Tiergefahr trotz aller Vorsichtsmaßnahmen (in diesem Fall Leine) ein Schaden entsteht.

    Auch fürs Tierheim und evtl. zukünftige Besitzer ist es m.M. nach wichtig, das wirklich bekannt ist wie aggressiv dieser Hund derzeit ist.

    Gute Besserung für Kisha ... und wenn sie wieder fit ist trainier mit ihr möglichst unbefangene Hundebegegnungen.

    lg
    susa

    Zitat

    Nachdem nicht genannt ist, wer entscheidet, wann die Tiere lästig werden, kann meiner Meinung nach durchaus die Aussage eines einzigen Mieters reichen, um Dir die Genehmigung zur Hundehaltung zu entziehen.

    Denn es steht zwar da, dass 50 % FÜR die Haltung stimmen müssen, aber nicht, wie viele dagegen, um die Genehmigung zu widerrufen.

    Doris

    Das sehe ich nicht so.

    1. Liegt m. M. nach die "Beweislast" beim Vermieter bzw. bei den Personen die sich beschweren. Das heißt anonym läuft da garnix. Und der Mieter müsste schon Aufzeichnungen oder sonstige Beweise sammeln, wegen einmal Belästigen kann ein genehmigter Hund nicht gleich verboten werden. Da gibts dann höchstens ne Ermahnung das dies in Zukunft so nicht mehr vorkommen darf.
    Und wirklich glaubwürdig wird vor Gericht die Sache nur, wenn tatsächlich mehrere Zeugen/Mitmieter die gleichen Vorfälle beklagen können.

    2. Wenn unverändert die Zustimmung von 50 % der Mieter vorliegt, dann liegen auch die Vorraussetzungen für die Hundehaltung vor. So lese ich das jedenfalls. Da kann nicht ein Einziger Mieter entscheiden, was nun Belästigung ist und was nicht.

    Zitat

    Ich denken wir können mit keiner Staatsform der Welt die Naturgesetze aushebeln.
    Wer leben will muss sich SELBST darum kümmern, das er was zu Essen hat.
    Wer Kinder haben will muss sich SELBST darum kümmern, das die was zu Essen haben.

    Das geht sogar soweit, das Frauen manchmal in "mageren" Zeiten unfruchtbar werden. Leider funktioniert das nicht perfekt - sonst gäb es wohl keine hungernden Kindern in Afrika.

    Es ist menschlich und richtig, Bedürftigen zu helfen. Wir leben in sozialen Gruppen - die größte davon nennt sich Staat. Innerhalb dieser Gruppe funktioniert das Zusammenleben nur, wenn sich einer auf den Anderen verlassen kann. D.h. ALLE tragen zum Erfolg der Gruppe bei, kann das mal einer nicht wird ihm geholfen.

    Leider führen so groß organisierte Hilfssysteme wie z.B. die des Staates zu Missbrauch - und teilweise bei den Hilfsbedürftigen zu Lethargie. Denn es ist oft eben nicht Hilfe zu Selbsthilfe, sondern lediglich Aufrechterhaltung des Status.
    Unser System führt dazu, das z.B. die Leute in Ostdeutschland bleiben wo sie aber keine Arbeit finden.
    Gäbe es dieses System nicht wären vermutlich inzwischen fast alle abgewandert.
    Mir stellt sich bei sowas dann immer die Frage ob diese staatliche Lenkung wirklich sinnvoll ist.
    Der Staat - also alle Steuerzahler - stöhnen unter der Last der Abgaben. Den Leuten die diese Form der Hilfe bekommen gehts aber auch nicht wirklich gut.

    Ich geh da auch mit Herrn Schröder konform, wir brauchen endlich wieder mehr Eigenverantwortung - d.h. aber auch mehr Möglichkeit und Freiheit zur Selbstbestimmung.

    Damit schließt sich der Kreis - fast alle hier haben doch befürwortet, das "Arme" das Gleiche Recht auf Hunde haben wir "Reiche". Bemängelt wurden nur die Leute, die ihre Verantwortung bei der Hundehaltung nicht wahrnehmen.

    Ich bin nicht reich, bin voll berufstätig - aber ich habe keine Kinder.
    Stattdessen hab ich vier Hunde, ohne überfordert zu sein. (außer manchmal :lol: )
    Jeder hat das Recht sich Hunde zu halten, oder Kinder zu bekommen. Aber jeder hat auch die Pflicht so gut er kann für seine Kinder und auch Tiere zu sorgen.

    Hach - spannendes Thema!

    Tja - wie soll ich das jetzt in Worte fassen :???:

    1. Mir fällt es unendlich schwer daran zu glauben, weil ich es nicht begreife.
    Ich weiss aber, das es ne Menge Dinge auf dieser Welt gibt die ich nicht begreife.
    Es gibt auch immer noch ne Menge Dinge, die bislang nicht wissenschaftlich bewiesen werden konnten oder die nicht erforscht wurden.
    (Naja - wär ja auch blöd sonst, könnten wir die Forscher abschaffen. :lol: )

    Auch zum Thema "sind sich Hunde ihrer selbst bewußt?" ...
    ich glaub schon, man konnte es nur bislang nicht beweisen. Mit Spiegel funktioniert es halt nicht.

    2. Es gibt so Situationen, einige wurden hier geschildert, aber ich hab's auch schon selbst erlebt. Plötzlich muss man ganz intensiv an eine Sache oder Person denken ... der s.g. 7.Sinn schlägt zu ... und tatsächlich war dann auch was Besonderes mit der Person oder Sache.
    Meine Mutter konnte das immer ziemlich gut als wir noch klein waren.
    Ich selbst hab auch manchmal so "Visionen".

    Also irgendsowas wie Schwingungen oder so - nicht messbar aber eben fühlbar - scheint es zu geben.

    Das jemand das "auf Kommando" empfinden kann, beim Anblick eines Fotos - das fällt mir schwér zu glauben. Was aber ja nicht bedeutet, das es nicht trotzdem so sein kann.
    Natürlich hat es nichts mit Kommunikation in Sätzen, Worten oder auch Zahlenreihen zu tun.

    Keine Ahnung in welcher Situation ich zu diesem "Strohhalm" greifen würde - meine Skepsis der Sache gegenüber, der Person gegenüber die damit ihren Lebensunterhalt bestreitet ist doch ziemlich groß.

    Meistens versuch ich selbst einfach ganz intensiv an mein Tier oder an die Person zu denken, mit der ich sonst irgendwie nicht weiterkomme.
    Oft hilft das.

    lg
    susa

    Hab diesen Fred heute erst entdeckt ...

    Klasse Hilde - dickes Lob von mir.

    Und irgendwann wird auch Deine Tochter sehen, das es FÜR IHREN SOHN unendlich wichtig war, diese Lektion jetzt zu lernen.
    Gottseidank ist die Sache ja glimpflich verlaufen.

    Wenn Kinder zu spät lernen, das ihr (Fehl)Verhalten auch Konsequenzen hat, dann wird es oft sehr hart und bitter für sie.

    PS: ich finde manche Bezeichnungen jetzt nicht wirklich so böse - so wie Du Deinen Enkeln im ersten Beitrag geschildert hast, das paßt schon Balg oder kleiner Teufel. Das bedeutet doch nicht automatisch, das man keine Achtung vor Kindern hat oder das dieses Kind grundsätzlich missraten ist. Du hast ja dann auch später selber sein Verhalten insgesamt relativiert.
    Und natürlich sind bei "Bälgern" letztlich auch die Erwachsenen schuld, genauso wie bei kläffenden Kötern.

    Trotzdem hast Du meinen großen Respekt, in dieser emotionalen Situation hier im Thread einen kühlen Kopf bewahrt zu haben. Das ist wirklich selten.
    Und ich finde, zumindest hier hast Du dann auch mal sehr klare Worte gefunden und sehr gut die Grenzen gezogen. Chapeau!!

    Sehr spannende Frage.

    Zumal ich gelesen hab, das es inzwischen ein Gen-Test-Verfahren gibt, mit dem man die Rassezugehörigkeit (oder auch die Mischung) nachweisen kann.
    Vermutlich könnte man mit diesem Verfahren dann sogar bis zurück auf den Rassebeginn forschen?

    So wie ich das bislang mit der Rassezucht verstanden hab, ist doch alles nur Definitionssache.
    Irgendwann hat mal jemand beschlossen, das diese Art von Hunden die in seiner Umgebung rumliefen, ganz besonders toll und erhaltenswert seien. Daraufhin hat er seinen Zuchtverein gegründet, eine Rassebezeichung erfunden und einen Rassestandart definiert. Später haben sich dann verschiedene dieser Zuchtvereine zusammengeschlossen und die entsprechenden Dachverbände gegründet.

    Ergo haben die jeweiligen Zuchtverbände definiert: dieser nette kleine braune Hund der dieses ganz bestimmte Aussehen hat gehört zur Rasse A, der große schwarze da gehört zur Rasse B.
    Da die Zuchtverbände erstmalig definiert haben, welches nun Rasse A oder B ist - haben sie auch m.M. das Definitionsrecht, welcher Hund unter welchen Bedingungen gezüchtet nun zur Rasse gehört oder nicht.

    So gesehen sind die anderen Vereine (Zweitvereine) nur Raubkopierer.
    Anders ist es bei bislang noch nicht vom FCI anerkannten Rassen - da wird entweder kein Wert auf die Anerkennung durch den FCI gelegt, weil man völlig andere Kriterien hat (Beispiel Jagdhunde und deren "Verwertbarkeit" als solche) - oder es hat sich schlichtweg noch kein engagierter Züchter gefunden, der Interesse hat diese Rasse als solche beim FCI durchzusetzen (das ist nämlich Arbeit und kostet Zeit und Geld)

    Ach gottchen ....

    .... schon wieder einer der mit Anzeige droht.

    Manchmal kann einem die Polizei schon leid tun mit welchem Sch** die sich so rumschlagen müssen. :roll:

    Konkret: der Mann hätte in dem Augenblick als der Hund vor dem Supermarkt gebellt hat die Polizei rufen können wegen Ruhestörung.
    Das wär dann Aktenkundig gewesen, was nur bedeutet das die Polizei natürlich über jeden Einsatz einen Bericht schreiben und aufbewahren muss.
    Würde sowas dann öfters vorkommen könnte evtl. auch mal ein Ordnungsgeld von der Polizei verhängt werden.

    Zusammengefasst: diese "ewigen" Drohungen mit dem Wortlaut "Ich werde gegen Sie Anzeige erstatten" sind in den meisten Fällen heiße Luft - oder auch "viel Lärm um nichts" :lachtot:
    In diesem Fall hier sogar ganz sicher.

    ABER:

    :schockiert:

    wieso zum Henker bindet Ihr denn immer noch Eure Hunde vor diesem Laden an und laßt sie dort allein?
    Und das obwohl Ihr (nun beide) wißt, das es dort Hundehasser gibt die Hunde treten?
    Wollt Ihr warten bis einer von diesen Hundehassern einen Eurer Hunde vergiftet hat?
    Oder bis ein Tierhändler einen Hund dort wegstiehlt?

    kopfschüttelnde Grüsse
    susa

    Um die Frage zu beantworten: JA

    Denn die Frage nach den finanziellen Mitteln eines Menschen beantwortet eben in keiner Weise dessen Verantwortungsgefühl, oder dessen Liebe zum Tier.

    Bei diesem Stichwort sind wir auch schon beim "Aufreger" - der hier gelegentlich als Beispiel genannt wurde. Leute die "von Beruf HarzIV-Empfänger" sind, Leute die sich dann unter solchen Umständen große Hunde - natürlich gleich mehrere, holen und Pferde und Kinder haben etc. .... die scheitern doch moralisch nicht am fehlenden Geld, sondern am fehlenden Verantwortungsbewußtsein.

    lg
    susa