Zitat
Nun seid doch nicht immer so kritisch. So schlecht kann er gar nicht sein, wenn auf soo vielen Seiten im Internet nur gutes über ihn geschrieben wird.
Und wenn da steht gewaltfrei, dann ist es auch gewaltfrei. Wenn sein Trainingsplan irgend etwas mit Gewalt zu tun haben wird, dann halten wir uns mit 100%iger Sicherheit nicht daran!

Leider wohnt Ihr bezüglich des Angebot von guten Hundentrainern wirklich am A*** der Welt 
Sorry, aber Ihr hattet hier nachgefragt ob wir diesen Trainer kennen und was wir davon halten - da find ich die Bemerkung, wir sollen nicht kritisch sein irgendwie .... überflüssig!
Ich wohn nunmal in ner ganz anderen Ecke von DE, kann den also nicht persönlich kennen. Und ich hab auch noch nie was von ihm gehört ... obwohl ich hier schon seit zwei Jahren aktiv "mitdiskutiere" und auch jede Menge Bücher und Fachzeitschriften gelesen habe.
Also guckt man sich dann halt mal die Homepage an .... und dort steht nur Wischiwaschi - nix konkretes.
Was ist Gewalt, wie definiert man das? Und was ist dann Gewaltfrei? - darüber streiten sich die Gelehrten - auch hier im Dogforum - immer wieder. Der eine sieht's so, der andere ganz anders.
Selbst wenn dieser Mensch der beste Trainer der Welt sein sollte - ich glaube einfach nicht das durch nen einmaligen Besuch, nen aufgestellten Trainingsplan und Kontrollanrufe jemals irgendein Problem das Menschen mit ihren Hunden haben gelöst werden könnte. Und auch ein zweiter Besuch wird nicht den gordischen Knoten lösen.
Ein Hund ist keine Maschine, bei der man nur an bestimmten Stellen ein paar lockere Schrauben festziehen muss. Und auch sein Mensch ist nicht einfach nur ein Roboter, dem man mittels richtiger Software (Trainingsplan) die richtigen Handlungsweisen beibringen kann.
Wäre das wirklich so einfach gäb es keine Hundeprobleme, keine Beißvorfälle .... der Herr Schönfelder käme halt einmal vorbei und gut ist.
Zwischen Hund und Mensch besteht eine Beziehung, es geht um gegenseitiges Verständniss, Vertrauen und wissen um die Bedürfnisse des anderen.
Wenn man als Mensch da umlernen muss, weils eben irgendwie nicht klappt - dann braucht man da mehr als einen simplen Trainingsplan.
Man braucht jemanden an seiner Seite der einem immer wieder zeigen kann:
- guck mal, da war jetzt wieder so ein Knackpunkt wo ein Missverständniss entstanden ist.
- guck mal, da warste jetzt zu langsam
- guck mal, da haste die Signale übersehen
usw.
Und ein Panikhund - der braucht auch Zeit. In dieser Zeit entwickelt er sich aber hoffentlich weiter. Auch da braucht man dann den erfahrenen Blick von jemandem, der sich wirklich damit auskennt, und der einem dann sagen kann: JETZT könnt ihr einen kleinen Schritt weiter gehen ... und jetzt müsst ihr nochmal zwei-drei Schritte zurückgehen.
Ich find das richtig klasse das Ihr was tun wollt.
Aber überlegt Euch gut, was ihr macht. Denn solche Experimente die dann letztlich scheitern tun weder Euch noch Eurem Hund gut.
Dann bleibt lieber bei der jetzigen Trainerin und der Idee mit dem Zweithund. Denn würd ich aber nicht gleich komplett adoptieren - sondern so wie die Trainerin vorgeschlagen hat erstmal als Tagespflegehund nehmen.
Und wir suchen alle weiter nach nem guten Trainer bei Euch in der Nähe - irgendeinen MUSS es doch auch da geben, verdammt.
lg
susa